Archiv des Monats: Januar 2020


Die Macht der Katastrophe

Es gibt tatsächlich noch Artikel in der „Welt“, die nicht alles schwarz malen. Aber es klingt einfach besser, zu sagen: „Wir werden alle sterben und die Umweltverschmutzer sind schuld!“.

Das Grüne Gewissen plagt leider auch Menschen, die keine Ahnung haben und alles nachplappern. Nicht das ich hier jemanden etwas unterstellen möchte. Wenn ich aber eine arbeitslose Nachbarin sehe, die den ganzen Tag vor dem Fernseher verblödet und mit sagen will: „Meine E-Klasse ist ein einziger Ökoskandal,“ dann reicht es.

Woher nimmt sie als Mensch ohne Schulabschluß und zehn Stunden dauerglotzen ihre Weisheit? Lesen tut sie nicht, ob sie es kann ist eine andere Frage. Also plappert man nach, was sonst so noch zu hören ist und nervt mich nach der Arbeit damit.

In der Welt [url=http://www.welt.de/data/2007/02/03/1198594.html]Welt[/url] sieht die Sache noch anders aus. Da glaubt man Kritikern und alle anderen Meinungen werden unter dem Tisch gekehrt.


CO2 Ausstoß vermindern

Völlig falsche Wege scheint die Politik einmal mehr einzuschlagen. Eine Ursache für die starke CO2-Belastung ist nicht zwingend der PKW-Verkehr. LKW und vor allem die Luftfahrt trägt ebenso ihren Teil bei.

Aber die Politik sucht sich gern ein einfaches Opfer. Autofahrer können sich nicht wehren. So tanken sie heute schon Benzin mit einem Anteil Biokraftstoff, der die Verbrennenungseigenschaften von reinen Mineralölkraftstoffen nicht erreicht. Als Folge benötigt ein Auto mehr Benzin.

Ein weiterer Weg könnte sein, die miserable Infrastruktur in Deutschland zu verbessern. Wo weniger Staus und mehr flüssiger Verkehr, da auch weniger CO2-Ausstoß durch ständiges Anfahren. Auch eine abgestimmte Ampelschaltung auf den Straßen könnte unnötige Anfahrvorgänge vermindern. Doch diese einfache Lösung wird nicht einmal in Betracht gezogen.

Der Airportmaster kämpft auf dem [url=http://www.international-airport-bremervoerde.de]Int’l Airport Bremervörde[/url] scheinbar gegen ein ähnliches Problem in seinem kleinem Ort. Wenn es dort schon so schlimm zu sein scheint, wie soll es dann anderswo sein? Wehret den Anfängen.


Micro RFID

[url=http://de.gizmodo.com/2007/02/15/rfid_jetzt_auch_als_pulver.html]Gizmodo[/url] zeigte Bilder von Hitachis neuen RFID Chips. Diese sind nun so klein (0,05mm im Quadrat), dass man sie mit dem blosem Auge nicht mehr sehen kann. Damit ist der Totalüberwachung Tür und Tor geöffnet, einzig die verbotenen RFID-Jammer (störsender) könnten da noch abhilfe schaffen.


Pladde dicht

[i]Das Schlagwort [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung]Informationelle Selbstbestimmung[/url] hat in diesen Zeiten eine große Bedeutung. Die Repression im informationstechnischen Bereich nimmt orwellsche Züge an. Freie Betriebssysteme geben uns Gegenmittel an die Hand.[/i]

Momentan werden alle Überwachungs-Register gezogen. Von [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=408]Kamera-Überwachung[/url] bis hin zu [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=432]Hausdurchsuchungen[/url] ist alles im Programm. Gerade im letzten Fall ist umsichtiges Handeln entscheiden. Wenn es an der Haustüre klingelt, ist der Vorsorge-Zug abgefahren. Daher muß man rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Alles legal, und alles auch für Laien leicht zu verstehen. Folgende Grundlagen sind dabei wichtig:

Jeder Mensch hat das Recht, seine Daten gegenüber Dritten zu schützen. Der Spruch „wer nichts zu verbergen hat, muß sich auch nicht verstecken“ dient nur zur Verunsicherung. Bruce Schneier, Experte für Kryptographie und Computersicherheit, wußte schon lange, was los ist: „We need to protect ourselves, not with laws but with mathematics.“

In diesem Sinne wollen wir heute die Festplatten-Verschlüsselung in einem Linux-Betriebssystem vorstellen. Jari Ruusu hat eine [url=http://loop-aes.sourceforge.net/loop-AES.README]Implementierung[/url] des [url=http://en.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard]AES[/url]-Standards für Datenträger umgesetzt. So verschlüsselte Datenträger können als hinreichend sicher betrachtet werden. Absolute Sicherheit ist eine Illusion, aber man kann den Verfolgern wenigstens genügend Steine in den Weg legen.