Archiv des Monats: Januar 2020


Ubuntu Linux 7.04

In einer kleinen Reihe möchten wir dem interessierten Leser Alternativen zum Mainstream Betriebessystem Windows vorstellen. Beginnen wollen wir mit Ubuntu, einer Linux Distribution die mittlerweile sogar vorinstalliert auf PCs der Marke Dell erhältlich ist.

[url=http://www.ubuntu.com/]Ubuntu[/url] gibt es, wenn man es nicht wie eben beschrieben schon vorinstalliert kauft, in vier „Geschmacksrichtungen“. Im Gegensatz zu etwa Windows, gibt es bei Linux und BSD-Derivaten nämlich die Wahl der Benutzeroberfläche. Ubuntu hat den an Mac OS erinnernden Gnome Desktop. Kubuntu verwendet den sehr stark an Windows angelehnten Desktop KDE und xubuntu verwendet die schnelle Oberfläche XFCE, die so konfiguriert werden kann das Sie ausieht wie Windows oder aber Mac OS, oder auch ganz anders.

Installiert man Ubuntu so tut man dies, wie bei Windows auch, über einen grafischen Installer der sehr modern wirkt, und einem relativ wenige Fragen stellt. Zum einen ist das für Anfänger gut, zum anderen fehlen dem Profi die Wahlmöglichkeiten.

Das System ist gut zu bedienen und es bringt, wie bei allen Linux Systemen, viele nützliche Programme mit, die zudem noch kostenlos sind.

Pro und Kontra:

Pro:
Sehr stabil
Einfach zu installieren
Gute Hardwareerkennung (u.a. auch WLAN Karten und Laptop Spezialitäten))
Moderne Oberfläche(n)
Xubuntu ist recht performant
Guter Support (gegen Bezahlung auch Profiunterstützung)
Große deutsche Community
Unternehmenslösungen im Angebot (kostenpflichtig)
Langer Support auch älterer Versionen
Ein Ableger für Schulen erhältlich (edubuntu)
Finanzstarker Hintergrund (Milliardär Marc Shuttleworth)
Wenig Aufwand um sicher zu Arbeiten (Viren und Würmer sind weitegehend außen vor)
Mit Paketsystem einfache Installation von Software möglich
Mit viel Software ausgestattet

Kontra:

Kubuntu und Ubuntu auf alten Systemen relativ behäbig
Wenig flexibilität bei der Installation insbesondere der mitinstallierten Software
Für Profis und Administrationen umständlich (sudo vor jedem Befehl in der Konsole wenn es um Systemeinstellungen geht)
Nicht immer ganz aktuelle Bestandteile
Für den Privatanwender ist das vorinstallierte OpenOffice zu langsam und verbraucht viele Recourcen

[url=http://www.ubuntu.com/]Internetseite[/url]
[url=http://ubuntuusers.de/]Deutsche Community[/url]


Krieg um Kohle

[i]Getreu des Clausewitzschen Postulats der Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln gilt in einer globalisierten Welt der Krieg als Erschließung neuer Märkte mittels Waffengewalt. Die neuen Töne des „Allergrößten Feldherrens aller Zeiten“ (AGröfaz) im weißen Haus zeigen interessante Anlageoptionen auf.[/i]

Der scheidende US-Präsident nutzt die ihm verbliebene Amtszeit, um schnell noch mal die Fleischtöpfe an seine Kamarilla herumzureichen. Dafür muß allerdings nochmal die Kriegskasse mit „fresh money“ [url=http://www.welt.de/politik/article1143173/Bush_will_weitere_50_Milliarden_Dollar_.html]befüllt werden.[/url] Die Situation im Irak wird daher von Bush schon deshalb nich als so schlimm [url=http://derstandard.at/?url=/?id=2994447sap=2_pid=7348082]bezeichnet[/url], weil sie nämlich besonders schlimm ist. Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld, bekannt durch seine detaillierten Analysen insbesondere der Kampfkraft der deutschen Wehrmacht, bringt die Sache auf den [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]Punkt[/url]: Fast alle solchen Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg sind verlorengegangen, insbesondere der in Vietnam.

Erinnern wir uns kurz an die beinahe legendäre Multimedia-[url=http://www.cnn.com/2003/US/02/05/sprj.irq.powell.transcript/]Präsentation[/url] des Collin Powell, wo von rollenden Giftgas-Zügen und ähnlichem Unsinn berichtet wurde. Alles vergessen. Aber glaubt man dem National Priorities Project, so [url=http://www.nationalpriorities.org/Cost-of-War/Cost-of-War-3.html]zeigt[/url] zeigt die Kosten Uhr bald 460 Mrd US-Dollar an. Ein nicht unerheblicher Teil davon dürfte beim bei Verschwörungstheoretiken so beliebtem Militärisch-Industriellen Komplex gelandet sein. Nach den menschlichen Opfern fragt eh keiner, die meisten, denen irgendwas weggesprengt wurde, empfanden das ja auch noch „[url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,501922,00.html]cool[/url]“.

Aber die Heimatfront bröckelt. Die Zahl der Freiwilligen, die sich für dieses zweifelhafte Unternehmen begeistern lassen, geht rapide
[url=http://oe1.orf.at/highlights/48552.html]zurück[/url]. Wenn selbst schon die US National Guard („Weekend soldiers“) [url=http://www.globalsecurity.org/org/news/2004/040711-death-toll.htm]ranmüssen[/url], zeigt sich, wie dünn die Personaldecke tatsächlich ist.

Wie paßt dann das neue [url=http://www.welt.de/politik/article1142834/Bush_warnt_vor_einem_nuklearen_Holocaust_.html]Säbelrasseln[/url] in dieses Bild? Mit welchen Soldaten soll denn ein solcher Kieg gewonnen werden, zumal die Revolutionsgarden schon ein anderes [url=http://www.globalsecurity.org/military/world/iran/pasdaran.htm]Kaliber[/url] sind als die schlecht ausgerüsteten und motivierten Palastgarden des Saddam Hussein, die die erste Chance zum „turnover“ genutzt haben. Nun zeichnen Seiten wie [url=http://www.globalfirepower.com/list_act_mil_personnel.asp]www.globalfirepower.com[/url] ein vielleicht etwas überzogenes Bild des Sachverhalts, aber de facto hat der Iran die Kohle, um ein schlagkräftiges Militär zu unterhalten, und dieser Umstand ist auch den Experten [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]bekannt[/url]. Ob der Iran Atomwaffen hat oder nicht, spielt in diesen Überlegungen überhaupt keine Rolle. Auch in diesem Krieg geht es um Kohle, und die Zeitnähe dieser Rede zur [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article1139329/Finanzkrise_wird_2008_noch_viel_schlimmer.html]Hypothekenkrise[/url], die ein echte Gefahr nicht nur für die US-Hegemonie darstellt, macht nachdenklich. Da wird dann schon mal die Sau des „nuklearen Holocausts“ durchs Dorf getrieben. Die Wortwahl macht deutlich, von woher der Wind weht.

Soldaten sind keine mehr da, aber die Aktienkurse von Lockheed und Northrop Grumman zeigen seit dem Einbruch 2003 wieder erfreulich nach oben, da stört auch keine Hypothekenkrise. Da ist noch mehr drin.


info no. 324 // das beliebteste Gewinnspiel

seit 7 uhr 17 am 27.08.2007 wird zurückgedröhnt. der weltuntergang zumindest kulturell steht und bevor. das selbsternannte beliebteste radiogewinnspiel der stadt (hamburg) ist zurück.

„geräusch packen und kohle auskacken!“ so geht es wieder los. im hintergrund beim ersten ausspielen lief so eine hektisch, nervtötende musik im hintergrund die einen schon bei 9live beim durchzappen begegnet.

im jackpot sind 5000 eur und ein anruf kostet nur 50 cent., nur nervig dabei ist dieses ständige geräusch, das so klingt, als wenn man sich auf einen toten mit wasser aufgepumpten hamster setzt und dieser auseinanderplatzt (das ist ein ernstgemeinter tipp und auch vermutlich die einzig richtige antwort, doch meine moral verbietet es mir trotz dieses wissen dort mitzumachen).

also los packen und kohle auskacken bei radio hamburg!

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


info no. 325 // 37 mio. jackpot

wie hoch ist die chance im lotto 6 richtige mit superzahl zu haben? oh weh, da habe ich in stochastik nicht aufgepasst. aber wie hoch ist die wahrscheinlichkeit den weltweit ausgespielten jackpot auf bin laden zu gewinnen? immerhin aktuell etwa der gegenwert von 50 mio us-dollar (36,5 mio euro)

ist es einfacher bin laden und die usa auszuliefern oder wenigstens den kopf ohne torso, als eben den fabelhaften gewinn im lotto zu haben? auf jeden fall ist lotto ungefährlicher. und das wechselkursrisiko kann die dollars auch gleich auffressen. wer weiß, am ende sind nur noch 30 mio. euro übrig. und wer geht für diese läppische summe schon auf terroristenjagd?

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]