Archiv des Monats: Januar 2020


GMX nervt mit Werbung

Im Langzeitdauertest seit 1999 ist bin ich nun bei GMX. Diverse Werbebanner, Redesigns, kleinere Systemausfälle und einen FTP-Bug, der mich das erste Mal den [url=http://www.International-Airport-Bremervoerde.de]International-Airport-Bremervörde[/url] gekostet hat.

Doch als zahlendes Mitglied für GMX-Pro, Top- und wie sie alle heißen, gibt es seit einigen Wochen diesen nervigen kleinen Pop-Up im Java-Script, der beim Klicken auf den Anmeldenamen auftaucht.

Danke, Top-Mail wird gekündigt. Was habe ich für einen Vorteil, wenn auch dieser Pop-Up für zahlende Mitglieder auftaucht. So ein Ramsch ist das mal wieder.

Sicher ist es sicherer Java-Script abzuschalten, doch dann gehen viele andere Seiten einfach nicht mehr.

Alles andere läuft übrigens gut, wenn da nicht dieser Pop-Up wäre, der durch nichts in der Welt auszugleichen ist.

Danke GMX: Note 6- setzen!


Münte ist wech! – Linksschwenk marsch?

Jetzt ist er weg. Franz Müntefering, ein Sozialdemokrat wie aus dem Lehrbuch, scheidet zum 21. November aus dem Amt. Nachfolger wird Frank-Walter „Linse“ Steinmeier. Kursänderung der „alten Tante“ SPD.

Zwei Jahre währt die schwarz-rote Knechtschaft schon, und was mußten wir nicht alles erdulden. Steuererhöhungen um 18,75%, staatlichen [url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,469802,00.html]Öko-Terrorismus[/url] schlimmster Sorte, Einführung des totalen [url=http://www.netzeitung.de/deutschland/618870.html]Überwachungsstaates[/url].

Für diese Glanzleistungen deutscher Innenpolitik muß der Equipe natürlich eine kleine [url=http://www.welt.de/politik/article1369646/Abgeordnete_erhoehen_ihre_Diaeten_um_659_Euro.html]Gehaltserhöhung[/url]gegönnt werden. Wer das bezahlt, is natürlich auch klar: Der vielzitierte und gescholtene [url=http://www.bwl-bote.de/20071113.htm]Deutsche Michel[/url]. Inwieweit ein niedrigerer Steuersatz im Vergleich zu einem höheren „nicht vermittelbar“ sein kann, bleibt das Finanzministerium eine Erklärung leider schuldig. Allemal, eine beachtenswerte Leistung in der Kategorie „Neusprech“. Dies alles mitgetragen von einer Partei, die die Sozialdemokratie im Namen trägt.

Franz „Münte“ Müntefering scheidet nun aus dem Amt, aus persönlichen Gründen, wie er erklärt. Nun, nach Gerhard Schröder ein weiterer Vertreter der „Alten Garde“ der Sozialdemokratie, der sich zurückzieht. Peter Struck bleibt somit als Fraktionsvorsitzender der letzte dieser Art, den die „neue Linke“ in der SPD noch zu beseitigen hat. In den [url=http://www.welt.de/welt_print/article1365062/Trauer_und_andere_Wutanfaelle_Andrea_Nahles.html]Startlöchern[/url] steht sie ja schon. Designierter Vizekanzler Steinmeier, der die [url=http://www.stern.de/politik/deutschland/:Fall-Kurnaz-Steinmeier-Druck/580825.html]Folter-Affäre[/url] ja ganz gut überstanden hat, wird sicherlich in diese Richtung steuern.

Für die Zukunft der deutschen Sozialdemokratie bedeutet das nichts Gutes. Bedingt durch den drastischen [url=http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-und-cdu_aid_117463.html]Mitgliederschwund[/url] werden einige der aufstrebenden Genossen den Schulterschluß mit den Linken fordern. Und die können es ja kaum [url=http://www.jungewelt.de/2007/11-12/045.php]abwarten[/url].

Ich dachte, es könnte gar nicht schlimmer werden als unter Rot-Grün. Jetzt bin ich schlauer.


Die Nachrichten über die Nachrichten

Der Anspruch der deutschen Nachrichtenorgane sinkt beständig. Eine Kostprobe.

Wir alle machen Fehler, insbesondere solche in der Rechtschreibung. Mir passiert es auch gelegentlich, wenn ich hier einen Artikel veröffentliche. Ich mache mir auch so meine Gedanken, ob das, was ich schreibe, für den Leser von Interesse sein könnte. Und normalerweise lese ich mir das, was ich gedenke ins Netz zu pusten, noch ein paar mal durch, bevor ich es losschicke.

Das scheint man bei Online-Ausgaben von Welt, Spiegel und Co. schon lange nicht mehr nötig zu haben. Rechtschreibfehler häufen sich. Immerhin, im Gegensatz zu meiner Schreibtätigkeit bei www.eraser.org werden diese Leute dafür bezahlt.

Nungut, wollen wir nicht so kleinlich sein und schauen uns mal die Inhalte an. Da finden wir gesellschaftlich höchst Relevantes:

[i]Blitzbesuch im Knast: Lindsay Lohan für 84 Minuten in Haft
Leibesvisitation, Fingerabdrücke – und bye-bye: Einen ganzen Tag sollte US-Schauspielerin Lindsay Lohan wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis verbringen – am Ende blieb sie nur knapp anderthalb Stunden.[/i]
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,517727,00.html

[i]Religion: Gott ist unwahrscheinlich – zu 98 [/i]Prozent
http://www.welt.de/kultur/article1241955/Gott_ist_unwahrscheinlich__zu_98_Prozent.html

[i]Soziologie: Wer dick ist, wird auch für dumm gehalten[/i]
http://www.welt.de/wissenschaft/article1193414/Wer_dick_ist_wird_auch_fuer_dumm_gehalten.html

[i]Schmidt und Pocher
Wie lustig ist das „Nazometer“? [/i]
http://www.welt.de/vermischtes/article1368211/Wie_lustig_ist_das_Nazometer.html

Ja, in der Tat, wie weit ist es gekommen im deutschen Journalismus? Der Welt, früher eine recht renommierte Tageszeitung, laufen die Leser davon, die Auflage der Print-Ausgabe sinkt. Um im Internet in Konkurrenz zu Spiegel Boden gut zu machen, scheint jedes Mittel recht zu sein, auf Kosten der Qualität. Nur eins fehlt noch: Die „Bild“, die ja auch im Springer-Verlag erscheint, hat mehr Titten.


Wenn einer eine Reise tut Teil 2

Eine Anekdote am Rande.

Wir hatten ja über unsere Schwierigkeiten mit der Lufthansa [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=549] bei unserer Reise nach Kanada berichtet[/url]. Bei dieser Reise ging einem der Reisenden ein Gepäckstück verloren.

Ist ja nicht so wild, dafür gibt es ja Entschädigungen man muss das nur reklamieren. Das Gepäckstück kam drei Tage verspätet an und der Reisende musste sich Kleidung und Hygieneartikel kaufen, die Rechnungen dazu hat er dann anschließend eingereicht.

Nach [i] nur[/i] dreieinhalb Monaten kam nun der Verrechnungsscheck mit einem Begleitschreiben, der uns klar machte wohin denn der Koffer gegangen war und der uns Schmunzeln lies. Wir erinnern uns, die Reise ging nach Halifax in Kanada.

Lesen Sie hier das Schreiben als PDF-Datei.