Archiv des Monats: Januar 2020


Nasic vs. Wick Erste Abwehr

Winterzeit Erkältungszeit. Gerade bei dem auf und ab in der letzten Zeit konnte man sich schnell eine Erkältung oder einen Schnupfen einhadeln. Wir haben mit den o.g. Produkten Erfahrungen sammeln dürfen.

Der Ehepartner schnieft und man greift zu Mittelchen die vor einer Ansteckung schützen sollen. So suggeriert es jedenfalls die Werbung für Wick Erste Abwehr (15 ml 8,95 €).

Gesagt getan, gleich bei der Apotheke zugeschlagen und losgelegt. Die Bestandteile sollen die Erreger schon vor der Ansteckung bekämpfen. Ich habe das Mittel entsprechend der Anleitung verwendet, es war ekelerregend. Man hatte stundenlang den widerlich Geschmack des Gebräus im Rachen, gewirkt hat es leider überhaupt nicht. Auch während der Erkältung zeigte das Mittel nur eine kurze halbstündige Wirkung , während der das Atmen etwas erleichtert wurde. Die Erkältung dauerte übrigens genau solange wie bei meiner Frau die das Mittel nicht verwendete.

Diese Erkältung überstanden und ausgeheilt, schon wartet die nächste auf einen. Kaum eine Woche später kommt der verschniefte Kollege ins Büro und steckt einen erneut an. Diesmal war es für die erste Abwehr zu spät, die Nase lief schon. Daher wurde zu nasic (10ml 3,64 €) gegriffen. Die Wirkung tritt schnell ein, innerhalb von Minuten ist die Nase frei und diese Wirkung (die Schleimhäute schwellen ab) hält für fünf bis sechs Stunden an. Die Dauer der Erkältung verkürzte sich um etwa die Hälfte, was aber auch daran gelegen haben mag, dass der Körper durch die erste Erkältung entsprechende Abwehrzellen aufgebaut hat.

Fazit:
nasic Note: Gut
Wick erste Abwehr Note: Ungenügend

Das darf nicht fehlen: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Preise ggf. nicht mehr aktuell


Riester Rente oder der schlechte Witz

Wenn die Vier in der Altersangabe erscheint wird man nachdenklich und überlegt sich wie man seine, von der Regierung ins kümmeliche getriebene, Rente im Alter aufbessern kann. Der Gesetzgeber schlägt die Riester-Rente vor, da lässt man sich doch gerne ein Angebot geben.

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden jetzt mal richtig verarscht. Naja, so ist das Anschreiben nicht vormuliert, aber wenn man die Berechnungen studiert wird man den Gedanken nicht los verarscht zu werden.

Wenn ich noch dieses Jahr abschließe muss ich zunächst 885 Euro für dieses Jahr einzahlen, damit ich noch in den Genuss der staatlichen Förderung komme. Danach beträgt die monatliche Zahlung 102 Euro (alle Beträge gerundet) und das immerhin 27 Jahre lang. Für die rund 33.000 Euro die man da Einzahlt wird einem eine Rente von 287 Euro berechnet. Das klingt ja gar nicht so schlecht. Jeder der nur die ersten beiden Seiten liest schlägt umgehend zu, aber wer diese Internetseite kennt, der weis das wir alles genau durchlesen und da findet sich doch so einiges bei dem man ins Grübeln kommt.

Die 287 Euro werden erreicht, wenn immer 6% Verzinsung erreicht werden, garantieren tut das niemand. So sind dann auch Beispiele mit 2 und 4% gerechnet worden, die dann weit geringere Beträge ergeben. Viel wichtiger sind jedoch die garantierten Leistungen, wenn man die liest, kommt man um das Gefühl nicht herum verarscht zu werden.

So wird eine monatliche Rente von 134 Euro für die Dauer von 12 Jahren garantiert! Das sind summa summarum 19300 Euro.

Wo sind die restlichen 13.700 Euro geblieben? Das offenbart uns das Kleingedruckte auf den weiteren Seiten. So sind 4% Provision abzuziehen nebst 4% Verwaltungskosten jährlich. Hinzu kommt, da die Rente über einen ausländischen Fond angelegt wird, noch ein Abzug von 0,5% für die Wechselkursumechnungen.

Lege ich die 102 Euro unter meine Matraze, habe ich die 33.000 Euro steuerfrei. Ich könnte demnach rund 230 Euro 12 Jahre entnehmen, was immerhin 100 Euro mehr sind als die vom Riester-Anbieter garantierte Summe. Und wenn das Geld noch auf ein ordentlich verzinstes Konto gelegt würde, hätte man sicher noch mehr davon.

Danke liebe „Neue Leben Versicherungs AG“ verarschen kann ich mich selbst. Profitieren würde in diesem Beispiel hauptsächlich die Versicherungsgesellschaft.


Neues Design

Vor ein paar Tagen ging das neue Design online. Es bietet gegenüber dem alten einige Vorteile.

Durch das aufgeräumte Design kann man die Seite auch von Handy-Browsern wie den kostenlosen [url=http://www.operamini.com/]Opera Mini[/url] gut lesen. Das Design ermöglichte es seit jeher die Seite auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen bequem zu lesen. Dies wurde durch die Anordnung der Blöche auf die rechte Seite noch verbessert.

Das geänderte Logo ist im modernen Spiegllook, das alte passte nicht ganz zum Thema, was uns einige Kritik brachte.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Bernd Braun
webmaster


Fedora 8

Aus dem Hause [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Hat_Linux]Red Hat[/url] stammt die freie Linux Distribution [url=http://fedoraproject.org/join-fedora]Fedora[/url] die vor kurzem in Version 8 erschienen ist. Seit 1994 arbeitet Red Hat an Linux mit und die Distribution ist eine der beliebtesten in Ihrem Heimatland Amerika.

Wie die kürzlich vorgestellte Distribution [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=593]Suse Linux[/url] gibt es auch von Red Hat eine kommerzielle und eine freie Version. Wobei die freie Version Fedora von Anwendern als Speilwiese von Red Hat für das kommerzielle [url=http://www.redhat.de/rhel/]Red Hat Enterprise Linux[/url] angesehen wird. Daher sind hier meist die neuesten Entwicklungen der Firma zu finden, während bei der anderen die Stabilität im Vordergrund steht.

Fedora gibt es in zwei Geschmacksrichtungen, GNOME und KDE, unter anderem auch als Live-CD zum ausprobieren. Wir haben uns für Sie mit der GNOME -Variante beschäftigt.

Nach dem start von CD begrüßt uns das aktuelle [url=http://www.gnome.org/]GNOME 2.20[/url] mit einem von Fedora bereitgestelltem Thema. Das ganze macht einen sehr aufgeräumten Eindruck, der sich im weiteren Verlauf des Test bestätigt. Die Desktopeffekte von Compiz sind auf das nötigste reduziert und funktionierten auf unserem Testgerät sehr flüssig. Die nötigsten Programme für Privatanwender wie eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, das Mail und Terminprogramm evolution sowie der Browser Firefox runden das Bild ab. Mit wenigen Mausklicks ist man im Wireless Lan und kann, geschützt durch eine Firewall ins Netz gehen.

Neben vielen Programmen die man nachinstallieren kann, kann man auch den XFCE-Dektop nachinstallieren. Alles bequem und schnell über den Paketmanager [url=http://docs.fedoraproject.org/yum/en/]Yum[/url].

Die Installation kann gleich vom gestarteten System gestartet werden und ist wie bei [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=577]Ubuntu[/url] grafisch. Mit wenigen Klicks bestimmt man wo und was installiert wird. Nach der recht schnellen Installation, begrüßt ein Assistent den Anwender zum entgültigen Einrichten des Systems.

Wie auch bei anderen Distributionen gibt es auch bei Fedora eine Updatefunktion die das System automatisch auf den aktuellsten Stand hält.

Pro und Kontra:

Sehr stabil und schnell.
Leicht zu installieren
Sehr gute Hardwareerkennung.
Aufgeräumte moderne Benutzeroberfläche.
Einfache Installation von Software über RPM-Pakete
Gute Programmauswahl in der Grundfassung
Guter Support (auch für Profianwender)
Langjährige Erfahrung
Sehr Aktuell
Schneller Systemstart

Kontra:
Paketsystem löst nicht alle Abhängigkeiten