Archiv des Jahres: 2020


Next Stop: Monterey

Ein Zwischenstopp auf dem Highway #1 sollte unbedingt in Monterey gemacht werden. Die Innenstadt hat nicht wirklich viel zu bieten. Aber dennoch sind einige Attraktionen zu bewundern.

Fangen wir im Norden an. An der Pier gibt es eine Reihe von Fischrestaurants und das wichtigste für Touristen. Whalewatching. Der Preis beträgt um die 35 US$ pro Person. Die Fahrt dauerte etwa drei Stunden. Auf unserer Tour war eine Studentin für Meeresbiologie als Guide an Bord. In den knapp drei Stunden sahen wir Tümmler und Buckelwale. Ab- und zu sind wohl auch Orcas zu bestaunen. In diesen Genuss kamen wir allerdings nicht.

Zu Fuß von der Pier in Richtung Süden sieht man im Hafenbecken auch schon eine Menge Seelöwen und kann ein Stück auf der Cannery Row gehen. Jener Straße, die von John Steinbeck im gleichnamigen Buch bedacht wurde (auf dt. Die Straße der Ölsardinen). So spektakulär ist dies aber dann doch nicht. An dieser Straße liegen einige von außen nett aussehende Hotels. Zu eine zu empfehlenden Unterkunft später.

Auf keinen Fall auslassen sollte man das Monterey Bay Aquarium. Der Eintritt von 24,95 US$ lohnen auf jeden Fall. Unter anderem gibt es dort die nur in der Gegend von Monterey vorkommenden Seeotter zu bewundern. Dazu kommen noch ein Kelpforest, riesige Wasserpflanzen, die an der Pazifikküste vorkommen. Ein weißer Hai hat seinen unabsichtlichen Fang überlebt und ist nun in einem riesigen Wasserbecken. Einzuplanen sind auch hier mindestens 4 Stunden.

Für alle Attraktionen gilt: In den Motels, Hotels und sonst wo immer nach Coupons schauen, evtl. gibt es 1 bis 2$ Nachlass, damit hat man die lokalen Steuern (local Tax) schon gespart.

Südlich von Monterey gibt es den 17-Mile-Drive. Eine Privatstraße, die besonders bei Touristen beliebt ist. Für ein Fahrzeug beträgt der Preis 9,25 US$. Anziehungspunkt für alle Touristen ist die Lone Cypress. Eine Zypresse, die seit über 250 Jahren steht. Ohne entsprechendes Teleobjektiv sieht man die Seile nicht, die dieses Wahrzeichen festhalten. Der 17-Mile-Drive gehört zu den muss man gesehen haben Attraktionen, obwohl er unspektakulär ist. Die Aussichtspunkte sind nicht unbedingt weltbewegend.

Am südlichen Ausgang ist man schon fast in Carmel by the Sea. In dieser wohlhabenden Gemeinde war Clint Eastwood einmal Bürgermeister und auch ein Haus ist nach ihm benannt.

Übernachtung: Sicher kann man in Motels übernachten. Empfehlen möchte ich aber das Hotel Asilomar in den gleichnamigen State Park. Die große Anlage hat große Blockhütten mit jeweils mehreren großen Zimmern und kann auch für Tagungen oder sonstige Gruppen genutzt werden. Die Häuser liegen halb im Wald und es gibt kostenlose Tiefgaragen. Bei der Anfahrt vom Hauptgebäude zu seinem Haus, kann man auch schon mal falsch Abbiegen. Die Zimmer sind groß und sauber. Der Weg zu den Zimmern allerdings beschwerlich, wenn man von der Tiefgarage in den zweiten Stock muss. Merkwürdig für amerikanische Verhältnisse ist der fehlende Fahrstuhl.

In etwa zwei bis drei Minuten ist man aber auf den Holzstegen, die schön verschlungen zum Strand führen. Sehr entspannend. Neben Vögeln gibt es auf diesem Zwischenstück auch Rehe. Das Frühstück im Hotel ist klasse. Es erinnert an eine Jugendherberge mit Essensausgabe. Doch wer kann zu Buttermilchpfannkuchen mit salziger Butter, French Toast, Erdbeeren, Bananen und einer Marzipantasche schon nein sagen? Doch nein? Unglaublich, dann für solche nicht an amerikanische Verhältnisse anpassbare Touristen, doch lieber Ahornsirup.

[i]Links zum Artikel:
[url=http://www.pebblebeach.com/page.asp?id=1373]17-Mile-Drive[/url]
[url=http://www.mbayaq.org/]Monterey Bay Aquarium[/url]
[url=http://www.visitasilomar.com/]Hotel Asilomar[/url]
[url=http://www.parks.ca.gov/?page_id=566]State Beach Asilomar[/url][/i]


em 2008 IIIIIIII // sieg der gerechtigkeit

endlich, die italiener sind raus. ein vernünftiger schiedsrichter und schon klappt das auch. die übliche taktik, hinten reinstellen, vorne wird es schon irgendwie klappen, hat diesmal nicht fuktioniert. damit ist der von der hype enforcement agency vorgegebene em-fahrplan genauso nicht eingehalten worden, wie die fahrpläne der deutschen bahn.

aber vorsicht, diese woche nicht zum italiener essen gehen, das kann nicht gut gehen. krokodilstränen versalzen das essen.

hype enforcement agency


em 2008 IIIIIII // fahne hochhalten

okay in einem schlechten spiel, das keinen gewinner verdient hätte, hat die türkei dann unverdient gewonnen. schlimmer als das spiel sind dann aber immer die bilder nach dem spiel.

vor allem die bilder aus berlin waren toll. hinter dem moderator war so vollgedröhnter fan, der nichts besseres zu tun hatte immer wieder seine fahne hinter der kamera in position zu bringen.

ich will nicht sagen, dass die deutschen fans besser sind, doch der typ ist die beste werbung für: keine macht den drogen gewesen.

nun ja, dann haben wir ausnahmezustand in unserem land, wenn halbfinale ist… viel spaß dabei.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Energiepolitik

„Nachdem wir im vergangenen Jahr den Preis für Erdgas zweimal um insgesamt 0,40 ct. gesenkt haben,“ fängt ein Brief der Stadtwerke an und geht so weiter: „sehen wir uns gezwungen im Angesicht steigender Bezugkosten den Preis um 0,80 ct. im August anzuheben. Für Sie entstehen nur geringfügig höhere Kosten von ca. 9,80 pro Monat.“ Schön, nur verdiene ich keine 9,80 Euro mehr im Monat. Mein Auto verbraucht schon 35 Euro mehr im Monat und der Strom ist auch nicht günstiger geworden. Der regionale Versorger, der der Stadt jedes Jahr ein hübsches Sümmchen an Gewinn überweist, soll dies auch weiterhin tun. Um dies sicherzustellen wird noch einmal klar, dass Stadtwerke keine soziale Einrichtung sind, sondern auch nicht besser als die großen bösen Global Player. Einer muss den Haushalt ja retten, wenn das die Verkehrssünder nicht alleine schaffen, dann muss der Gewinn der Stadtwerke steigen. Tafelsilber verkauft man nur einmal. Warum nun manche kleinen Stadtwerke günstigere Preise haben als andere, wird nicht nur an der Kalkulation und den Lieferverträgen hängen, sondern auch am Finanzierungsbedarf der öffentlichen Hand.

Verwerflich ist es ohnehin von dem Phantom der Ölpreisbindung des Erdgases zu reden. Diese scheint es nicht zu geben, auch wenn diese allgegenwärtig zu spüren ist. Aber wo ist die EU, wenn man sie braucht. Anstatt am neuen VW-Gesetz zu makeln oder den Sparkassen oder all dem was Deutschland früher wirtschaftlich ausgemacht hat, wird hier nichts getan. Ein Machtwort der EU und weg mit der Ölpreisbindung. Oder sind hier ganz andere Lobbyisten im Spiel? Da wären die großen Versorger EON, BP, Shell, Total Fina Elf. All diese haben ihr Interesse an diesen Preisen. Sind diese Lobbyisten richtig in Stellung gebracht, dann gibt es auch keinen EU-Kommissar , der nur einen Handschlag rührt. So scheint das System zu funktionieren. Eine Vorstellung von freier Marktwirtschaft ist das nicht. Die Strombörse in Leipzig ist auch nur ein Pseudoalibi für Transparenz, wenn Anbieter A mit seiner Tochtergesellschaft B die Preise in die Höhe treibt. Zuletzt bleiben nur Ökostromanbieter, die einen Anteil bösen Atomstrom aus der Steckdose bekommen.

Zahlen muss es sowieso das kleinste Rädchen der Wirtschaft, der einfache Arbeitnehmer.