Hype Enforcement Agency


info no. 143 // das letzte wort

es gibt seminare und workshops, die sind schlimm. wechselt der dozent zwischendurch, dann hört jeder teilnehmer erneut die vorstellungsrunde. ich plane demnächst ein tonbad abzuspielen…

obligatorische rollenspiele und körperertüchtigungen nach dem mittagessen kann man ja noch über sich ergehen lassen.

wenn der inhalt nicht schon schlimm war, dann kommt das letzte gefecht. die abschlußrunde.

das feedback von jedem reibt dem dozenten honig um den bart. wenn jemand jetzt noch etwas negatives sagt, dann verlängert sich die seminarzeit um ein vielfaches. also ist es immer besser dem dozenten glauben zu machen, er wäre der held.

don’t believe the hype
hype enforcement „training center“ agency


info no. 145 // proppenvolles klo

flucht aufs klo. ja wenn der laden dicht macht und das miese abendunterhaltungsprogramm in drittklassigen ferienanlagen beendet ist, dann wird es voll. die antimaterie oder auch animateure zerren die verbliebenen in duldungsstarre gefallenen hotelgäste auf die tanzfläche.

was dann folgt ist der clubtanz. das ist irgendetwas zwischen ententanz und polonäse (auch: polonaise). aber auf jeden fall immer peinlich.

der unterhaltungswert ist gleich null und man kann froh sein, wenn keiner fotos von der „riesengaudi“ macht.

tanz den hype
hype enforcement agency


info no. 144 // baustellenalarm

so manche kleinere stadt hat nur 2 oder 3 hauptschlagadern. wenn nun zwei davon über einen monat ausfallen, was dann?

nun, es wird unerträglich mit dem auto zu arbeit zu fahren. vom öpnv braucht man hier nicht sprechen. mit bussen ein ziel zu erreichen, daß auf der anderen seite der stadt liegt dauert etwas eine stunde, mit dem auto 30 minuten. außerdem müssen die busse auch durch die gleichen straßen.

baustelle ist ja schließliche baustelle. außerdem ist busfahren sehr gefährlich. ich steige seit den anschlägen in london in keinen bus mehr ein.

hype enforcement agency


info no. 389 // ads-ätz vol. 12 kalkleiste

ferrero, habt ihr es immer noch nicht kapiert? eure scheintote hupfdole mit der yogurette in der fresse tanzt schon fast 15 jahre auf dem bildschirm und den klassiker von james brown dazu kann ich inzwischen nicht mehr hören. nun ja bei werbung habe ich den ton sowieso standardmäßig aus.

ich frage mich, wo ihr immer noch diese hackfressen für die werbung herbekommt?

habt ihr der frau eine garantie gegeben, dass ihr den spot 100 jahre senden lassen müsst? ist bei eurem turnusmäßigen wechsel der spots für eure produkte nicht langsam mal wieder yogurette an der reihe?

merkwürdig, warum immer eure produkte so auffallen… und mir schon zum zweiten mal…

[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=600]info 335[/url]

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