Hype Enforcement Agency


info no. 10 // bad taste vol.1

ouch! parodie oder wirklichkeit fragen wir uns alle des öfteren. gerade in der heutigen zeit ist dies wichtiger als je zuvor! denn es gibt so viel stress zwischen den konfessionen und das ist ein elend auf der welt!

warum gibt sich die hype enforcement agency plötzlich mit weltlichen problemen ab???

die antwort ist einfach! die pro7 popstars. okay die jungs müssen ‚wanna sex you up‘ von cmb [wer kennt noch diese eintagsboyband] nachsingen, treffen aber keinen ton aber das tonstudio wird es schon richten…

die girlband muß leider ‚losing my religion‘ singen. und die einleitung dieses artikels ist so eine art begründung des songdiebes… ja im großen stil scheint das klauen von musik gewünscht zu sein, wenn man mit dämlichen coverversionen richtig abzocken möchte. und was ist einfacher als eine lahme bassline, eine leicht kommerzielle hook und seichten gesang, den man nicht einmal selber schreiben muß, weil der text schon da ist, zu verwenden?

okay wenn das ding floppt, weil doch noch einige menschen auf der welt musikgeschmack haben und die single im regal verfault.

leider wird pro7 bestimmt alles daransetzen, damit auch dieser ‚ohrenschmaus‘ uns allen als schmalz aus den ohren kommt.

don’t believe the hype
hype enforcement agency


info no. 16 // hiteinführung

wie puscht man seinen song richtig in die charts? es gibt diese amateurversuche bei fernsehvorschauen diverse hits einzuspielen, um den gewünschten effekt zu erzielen. aber es gibt noch eine viel gewieftere methode…

bei gzsz werden immer wieder untalentierte sängerinnen auf die welt losgelassen. okay nach dem großen flop mit andreas elsholz gibt man lieber gleich auf.

z.b. jeanette mit ihren liedern, die klingen immer so, wie schon einmal woanders gehört, nur nicht von ihr. und plötzlich ist sie sogar die superhippe karriereberaterin bei sat1…

dann wäre da noch y. catterfeld. das prinzip ist einfach: es wird immer so getan als wenn jemand ein lied für jemanden aufnimmt, dann wird das lied immer wieder in auszügen eingespielt und dann gibt es das lied leider auch noch zu kaufen…

wer drauf reinfällt!

don’t believe the hype
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info no. 8 // fieser blick

neulich stand es wieder in der zeitung, im anzeigenteil. bmw 318i mit ?fieser Blick? zu verkaufen.

okay, fieser blick klingt zunächst einmal nicht vielsagend, um es genau zunehmen klingt es scheiße.

zurück zum auto, fieser blick bedeutet beim krass bmw 3er der baureihe e36, daß sich oberhalb der scheinwerfer auf jeder seite ein kleiner billig aussehender plastikstreifen befindet, um die frontpartie spitzer zur mitte zulaufen zu lassen.

dieses fiese aussehen der autos findet sich zunehmend leider auch bei den hiesigen fieser-blick-hype-verfallenden prolls. auch vw golf, opel astra u.a. sind nicht davon gefeit… leider!

was das nun mit einem fiesen blick zu tun hat, das weiß der henker. aber anscheinend wissen das auch die prolls, denn nur prolls haben der peinlichen fiesen Blick an ihren autos. das bedeutet, neben dem doofen blick der prolls beim autofahren, schaut das auto auch noch mit dem fiesen blick drein.

eine frage bleibt dann noch:
wenn das auto kucken kann, ist es dann knight-rider und wo ist david hasselhoff?

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info no. 6 // radio attack

wer in den letzen jahren radio gehört hat und natürlich auch die damit verbundenen jingles ertragen hat stellt sich eine frage: wo sind die hits?

ein regionaler radiosender aus hh wirbt regelmäßig damit: „wir haben die hits der 80er, 90er und das beste von heute!“

okay so gesehen hat der sender ja sogar recht mit seiner aussage.

denn:

1. gibt es heute keine hits mehr, sondern nur das beste aus einer miesen auswahl von retortenmusik [wird in einer späteren info behandelt].

2. nur weil sie die hits der 80er und 90er auch noch haben, bedeutet dies nicht automatisch, daß diese auch gespielt werden. ganz im gegentum!

zwischen den vielen jingles, nervigen comics [selten sind gute dabei], ständigen geblödel von moderatoren und ratenspielen bleibt kaum noch platz für musik. jedenfalls nicht für gute musik.

die letzten 10 tage war die hype-enforcement-agency damit beschäftigt radiosender auf ihren nerv-faktor hin zu testen. zum schluß kam ein erschreckendes ergebnis raus: oldie-sender sind immer noch die, die man über einen zeitraum von mehreren stunden hören kann, ohne das der vermeintliche ein weiteres mal gespielt wird. schlagersender waren übrigens nicht länger als 5 min. zu ertragen, dann waren nämlich die nachrichten vorbei und musik ging weiter.

wo wir gerade bei nachrichten sind. auf die dauer nachrichten in endlosschleife zu hören ist nicht nur ermüdend, sondern auch ohrenschmerzen erzeugend. wer stundenlang nur worte ohne musik mit grabesstimme hören muß, nur unterbrochen vom gepiepe des verkehrsfunks, der bekommt irgendwann einen leichten radiokoller…

don’t believe the hype
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