Allgemein


Grenzenlose Arroganz

Es wird Zeit einmal die Politik von George W. Bush, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, zu beurteilen. Wir tun dies an zwei Beispielen, dem Krieg im Irak und der Umweltpolitik.

In seinem gernzenlosen Wahn lies sich Herr Bush nicht davon abhalten im Irak den Diktator Saddam Hussein durch einen Krieg zu entfernen. Einen Diktator den sein Vater Jahre zuvor mit Waffen versorgte um den bösen Nachbarn des Irak, den Iran, zu bekämpfen. Keiner glaubte an die Beweise und irgendwann verlor Herr Bush einfach die Geduld und schlug zu. Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass Saddam Hussein mit seinem Regim seine Landlseute ermordet, gequält und überwacht hat und das es besser ist, das er jetzt weg ist. Vielmehr sollten wir die Planlosigkeit der US-Regierung verurteilen den Irak anschließend zu befrieden. Wie in Afgahnistan hinterließen die Amerikaner ein Machtvakuum, das nun von radikalne Gruppen ausgenutzt wird. Scheinbar haben sich die Amerikaner überschätzt oder aber den Gegner unterschätzt. Die Amerikaner habe in ein Wespennest gestochen und zahlen nun einen hohen Preis. Herr Bush wird wohl nicht mehr wiedergewählt, aber bringt das die toten Soldaten wieder zurück?

Gleich zu Anfang seiner Amtszeit lies es sich Herr Busch nicht nehmen aus dem Kyoto-Vertrag auszusteigen, mit dem Hinweis ,dass es weniger wichtiger sei als eine gesicherte Energieversorgung Amerikas. Er stellte ein Gegenkonzept vor, welches von Umweltverbänden als „Dies ist ein Valentins-Geschenk für die Umweltverschmutzer und ein Affront gegen den Rest der Welt“ bezeichnet wurde. Nun zahlt Amerika den Preis für die ignorante Politik des öglgesteuerten Presidenten. In diesem Jahr sind schon hunderte Hektar Wald bei Walbränden in Rauch aufgegangen und gerade jetzt wütet ein Feuer in Kalifornien und bedroht die Großstäte Los Angeles und San Diegeo. Diesesmal trifft es nicht allein die dritte Welt Länder die unter Naturkatastrophen leiden müssen, diesmal trifft es den Verursacher selbst. Ob sich das ändern wird ist fraglich, eines ist hoffentlich sicher, Herr Bush wird nächstes Jahr ersetzt.


info no. 15 // das mutantenfest

es ist herbst und es ist das alljährliche kürbisfest. wir feiern ein großes fest mit ausgehölten kürbissen…

helloween schimpft sich das und ist inzwischen voll hip. nur weil kindermaskerade out ist und erwachsene sich furchterregender verkleiden als kinder ist es immer noch kein feiertag hier in deutschland. okay das fest ist aus den usa hierher gekommen und breitet sich aus. umso mehr haben die deutschen dem fest asyl gegeben…

aber um himmels willen, die armen kürbisse! sie sehen aufgeschlitzt [so muß man dieses eklige fruchtfleisch wenigstens nicht essen] schon gruselig genug aus. aber der mensch, der immer heiß auf noch größer, noch grüseliger, noch besser ist züchtet diese zierkürbisse. manche von ihnen sehen aus, als wenn sie fette geschwüre, warzen oder die pest haben.

da bekomme ich sogar fast mitleid, das ein harmloses früchtchen sich nicht gegen die gier der menschen schützen kann und vor den hype-karren gespannt wird!

don’t believe the hype
hype enforcement agency


classic no. 2 // soapsieger!

viele übel beginnen damit, daß etwas im fernsehen gepuscht wird. okay wir haben alle noch gelacht, als andreas elsholz holperige dialoge in gzsz in szene setzen durfte. doch heute?

okay mit der kleinen antonia haben wir das erste kind, das die geburt überleben durfte und das in über 1000 folgen. dazu hat sie sogar noch eine sprechrolle bekommen. und das sieht besser aus, als andreas elsholz es damals gemacht hat. übrigens wurde zu zeiten von andreas elsholz noch immer dafür gesorgt, daß die schwangerschaft in die hose ging und wenn dafür ein bombenleger die halbe darstellerriege wegsprengen muß [wer sich noch erinnert].

okay selten bin ich ein fan von den dingen, die ich hier so bespreche. aber hier oute ich mich als gzszfan der ersten stunde.

man konnte in der vergangenheit öfters mal statistenrollen im gzsz-magazin [wird von mir boykottiert] gewinnen. und immer wenn ein komisch anmutender mann hölzern etwas sagen darf oder ungeschickt im hintergrund agiert habe ich die vermutung, daß es sich um einen gewinner einer dieser rollen handeln muß.

okay es ist schwer für den nicht kundigen zuschauer hier die statisten und die ‚richtigen‘ darsteller auseinanderzuhalten… woran das wohl liegt.

sofern man aber gzsz als comedy ansieht ist es sogar richtig lustig!

don’t believe the hype
hype enforcement agency


Linux auf der DBox

Premiere stellt seinen Kunden zum Empfang seines digitalen Programms einen Decoder, genannt DBox zu Verfügung. Die Bedienung ist etwas gewöhnungbedürftig (will man einen Kanal nach oben zappen drückt man nach unten) und teilweise sehr langsam. Findigen Bastlern ist es gelungen das mitgelieferte Betriebssystem durch Linux zu ersetzen. Mehr oder weniger erfolgreich…

Auf diversen Seiten (siehe unten) werden Umbauten angeboten, wer fit ist mit dem Lötkolben findet dort auch Anleitungen zum Selbermachen.

Wie schon angesprochen ist das mitgelieferte System umständlich, dies wollen die Entwickler von Linux auf der D-Box beheben. Hier die Vorteile:

– Das Starten der ausgeschalteten Box dauert nur noch 45 sek. statt 2-3 Minuten.

– Das einschalten aus dem Standby-Modus geht schlagartig, das Original benötigt eine halbe Minute.

– Der Jugendschutz ist vollständig konfigurierbar, das Original sperrt alle Sendungen ab 16 und man muss die Sendungen jedesmal mit Code freigeben. Linux erlaubt es gar dien Jugendschutz auf 12 Jahre zu stellen oder ganz abzuschalten. Anfragen bei Premiere bleiben Erfolglos, man verweist auf eine Vereinbarung mit den Landesmedienanstalten. Premiere darf Sendungen ab 16 rund um die Uhr senden, wenn diese vorgesperrt werden.

– Die Bedienung ist logischer und meist schneller, die Sendeübersicht Beispeilsweise geschieht per Knopfdruck, das Original benötigt bis zu zwei Minuten und ist weitaus unübersichtlicher.

– Videotext ist eingebaut und wird nicht wie bei Premiere nur mitübertragen, so das der Fernseher die Arbeit übernimmt. Drückt man bei der Fernbedienung auf die Lautstärke minus-Taste erhält man einen Splitscreen, links Videotext rechts das Fernsehbild.

– Die Einblendungen vom laufendem Programm ist ergänzt durch die Gesamtlaufzeit, Restlaufzeit und des nächsten Programms.

– Das Umschalten zwischen den Sendungen geschieht schlagartig, fast wie beim analogen Fernsehen, die Originalsoftware benötigt jedesmal bis zu fünf Sekunden.

– Der Netzwerkanschluß funktioniert und ermöglicht so digitales Aufzeichnen von Sendungen.

– Bei Sendungen mit mehreren Perspektiven bzw. Unterkanälen (Formel 1 und 1. Bundesliga) funktioniert über Tastendruck, beim Original muss man sich umständlich durchs Menü hangeln.

– Es gibt ein paar Spiele und mann kann die Startbilschirme und LCD Anzeige nach eigenem Geschmack anpassen.

– Der Quellcode ist Open Source, jeder kann die Software so umbauen wie er will, Programmierkenntnisse in C++ vorausgesetzt.

Aber auch die Nachteile müssen genannt werden.

– Linux auf der DBox ist, entgegen den Versprechungen auf den unten aufgelisteten Seiten, alles andere als stabil. Beim Zappen (schnelles Umschalten zwischen den Sendern) bleibt die Box hängen und man muss die sie zurücksetzen.

– Die Spiele bringen die Box auch öfters zum Absturz.

– Das Umschalten kann zwar konfiguriert werden, man überspringt aber häufig den Sender.

– Eine Anleitung die alle Funktionen enthält ist nicht existent. Vieles muss man durch probieren herausfinden.

– Support in der Qualität wie man ihn von Premiere gewohnt ist bekommt man nicht. Einzig Foren und IRC-Channel bieten sich an, mit mehr oder weniger wissenden Ansprechpartnern.

Hier die Seiten die den Umbau anbieten und Support bieten:

DVB-Technik
DBox2.net
Neutrino-Anleitung
DBox Research