Allgemein


Freunde der 80er

Wer sich schon öfter die deutschen Musiksender gesehen hat bekommt einen leichten Würgreiz. Kaum noch interessante Musik, immer das gleiche und nervige Werbung für Klingeltöne, Spiele, oder das bescheuerte Nilpferd.

Umso wichtiger ist es nach Alternativen ausschau zu halten. Gerade ab 20:15, wenn Nachrichten und GZSZ vorbei sind und die Sender zu ihren üblichen gepflogenheiten und schlechten Eigenproduktionen zurückkehren, dann muß man flüchten. Immerhin bietet OCKO TV (Frequenz siehe unten) für digitales Sat-TV (dvb-s) zwischen 20:00 und 21:00 wenig gerede, wenig nervige und keine deutschsprachige Werbung und schicke 80er Musikclips. Also einschalten, wenn man die Alternative hat!

Astra Pos 19,2° 0 Frequenz 10832 Pol. H Symb. 22000 VPID 161 APID 162 PCRPID 161 SID 61990


Dünnschiß statt Serien

Wir kennen Sie alle, diese Reality-Soap-Dünnschißsendungen, wie ich tausche mein Hirn mit dem eines Schimpansen. Wo wir gerade bei Pansen sind, der wird bestimmt auch getauscht und muß bei einer fremden Familie leben.

RTL2 hat damit angefangen sein Programm auf eine Art Reality-Shit-Dauerunterhaltung umzustellen. Im Gegensatz zu Pro7-Sat1 (inkl. Kabel1), die der Star Trek Gilde Respekt zollt und alle Serien zeigt auch wenn zu miesen Sendezeiten bei denen keiner einschaltet geschieht, hat RTL2 es nicht nötig neue Folgen von Andromeda zu senden. Wie auf diesen Spartensendern üblich, wurden hier sowieso alle Folgen durcheinander gebracht, zerstückelt, wieder zusammengesetzt und zu anderen Zeiten ausgestrahlt als vorher großmundig angekündigt, siehe 24.

Erst 2005 soll es wieder soweit sein => Link. Da hat man also bei RTL2 beschlossen, 2005 reicht es! Auf den Scheiß fällt keiner mehr rein, wir machen wieder Programm? Zu glauben ist das nicht, immerhin meint das RTL-Konglomerat doch, genau zu wissen was wir sehen wollen… oder nicht?!


Nutzlose Talkshows

Talkshows gibt es schon lange, der Nutzen selbiger sinkt von Show zu Show auf Null. Reden wir hier nicht von den Nachmittags-Shows die haben nur einen Sinn, den Voyeur vor dem Glotzkasten zu befriedigen und ab und an mal eine Beziehungskriese auf die ein oder andere Art zu lösen. Reden wir heute mal von den politischen Talkshows.

Da Sitzen Sie zusammen, die Top-Politiker aller Parteien, zusammen mit einer mehr oder weniger kompetenten Moderatorin und meist ist noch irgendein möchtegern Experte dabei, und reden über die aktuelle Lage im Land. Früher, da dachte ich, dass bringt die Beteiligten dazu sich den Standpunkt des anderen anzuhören und vielleicht findet sich dann später daraus eine gemeinsame Lösung. Diesen Gedanken sollte man tunlichst vergessen und diese Sendungen gar nicht mehr einschalten.

Neulich zum Beispiel, saßen bei Meibrit Illner (Berlin Mitte) der grüne Kuhn, der rote Benneter und der schwarze Merz in einer Runde und besprachen die miese Wirtschaftssituation in Deutschland. Dies begann zunächst damit das sich alle Gegenseitig die Schuld zuschoben, bis dann mal der Experte sagte, das man doch endlich mal Handeln sollte.

Plötzlich waren sich alle Einig das man sich zusammensetzen muss um die Probleme gemeinsam zu lösen. Was für eine Erkenntniss, 16 Jahre Kohl und 6 Jahre Schröder haben die dazu gebraucht um festzustellen, dass man gemeinsam Handeln muss, denn die Mehrheitsverhältnisse sind nun mal so blöde wie jetzt.

Wer jetzt denkt, das die Herren sich anschließend tatsächlich zusammenraufen irrt. Kaum war die Einsicht da, schon begann das Gezeter von neuem indem man den politischen Gegner für den Stillstand verantwortlich machte.

Fazit, schafft die Sendungen ab, es bringt eh nichts. Schafft den Bundesrat ab, sonst bleit uns der Stillstand noch weitere Jahre erhalten. Egal wer an der Regierungs ist.


Six feet under

Beudeutet so viel wie 2 Meter unter der Erde und ist in Amerika die sarkastische Umschreibung für jemanden der im Grab liegt. Da den Amerikaner nichts wirklich Heilig ist und damit ein Tabu aufgebrochen wird, kommt aus den USA eine Serie mit gleichlautemden Namen. Die Nachrichtengazetten sind voll des Lobes und schon seit einigen Tagen dabei zu berichten. Wir haben schon ein paar Sendungen gesehen.

Die Serie läuft schon seit geraumer Zeit auf Premiere, daher konnten wir einen Blick darauf werfen, wurde dort auch mit viel Werbung angekündigt, inzwischen ist es still geworden.

Es geht um eine Familie, die ein Beerdigungsunternehmen hat und um deren Leben und kuriose Dinge rund ums Sterben und wie diese Famiele damit umgeht. Das klingt interresant, ist es aber nicht. Mit ein wenig Slapstick (aber nur ganz wenig) und viel BlaBla plätschern die Teile so vor sich hin. Die Serie ist etwas für Fans vom Eaton Place, denn aufregender wirds dort selten.

Evtl. finden noch Hobbypsychologen oder gar rictige Psychologen eine Freude daran den einschläfernden Dialogen zuzuhören, für Leute wie mich ist das zu Langweilig.

Eigentlich hätten wir das auch unter Hype Enforcement laufen lassen könne, denn der Rummel um die Serie ist extrem und ungerechtfertigt.