Allgemein


info no. 271 // biogefahr

zu recht fürchten wir uns vor genmanipulierten gemüse? oder doch? dafür flüchten wir alle in den sicheren hafen! bio ist in. erkennbar sind diese produkte daran, dass sich ein wurm im apfel tummelt.

okay, das war etwas zu oberflächlich, doch mit solchen oberflächlichen argumenten versuchen genfreunde und genfeinde, quasi feinde auf chromosomenbasis auf grundlage natürlicher auslese, sich gegeneinander ‚aufzufressen‘.

ich warte nur darauf, dass festgestellt wird, dass dieses dreimalsoteure biogemüse auf einem acker gleich neben einer achtspurigen autobahn mit veraltetem kohlekraftwerk angebaut wird.

don’t believe the hype
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Man könnte meinen…

Mit der Meinungsfreiheit ist es mal so eine Sache, könnte man meinen. Sicherheit geht natürlich vor, besonders am Flughafen.

Dort muß man jetzt diese tollen Plastikbeutel für seine Mitbringsel benutzen. Nun ja, wer jetzt [url=http://www.cnn.com/2006/US/09/28/idiot.baggie/index.html]meint[/url], sich über diese Sicherheitsmaßnahmen lustig machen zu müssen, der muß mal zurechtgerückt werden, meint dann der fettwanstige (wieso sehen die eigentlich alle gleich aus?) Sicherheitsbeamte.

Auch T-Shirts [url=http://www.welt.de/data/2007/01/22/1185734.html]unterliegen[/url] natürlich der Meinungsfreiheit, solange man eben das „richtige“ meint. Ein Glück leben wir im freiesten Staat, den es je auf deutschem Boden gegeben hat, könnte man [url=http://www.welt.de/data/2007/01/22/1185741.html]meinen[/url]…


info no. 427 // gute reise herr minister

jo mach dich vom acker mr. glos! versenke das rettende schiff! mal ehrlich will er wirklich in rente oder wartet ein großer neuer job in der wirtschaft auf ihn, wie einst auf schröder, den pipelinekanzler.

okay, in dieser zeit kann jeder politiker nur schlecht aussehen, aber das tun die politiker schon seit jahren. jeder der nur etwas in richtung bürger unternehmen möchte, der wird sofort kritisiert.

also herr glos, gute reise herr minister!

hype enforcement agency


Soldaten mit anderen Augen

Vor 20 Jahren standen die Kinder und jugendlichen und haben bei Bundeswehrkolonnen, die durch Kleinstädt fuhren, die Soldaten gegrüßt. Und ein Lächeln huschte über die Gesichter von den jungen Wehrdienstleisteistenden.

Heute ist das vorbei. Die Bundeswehr zeigt angesichts von Sparmaßnahmen und Standortschließungen wenig Flagge in der Öffentlichkeit. Die Jugendlichen interessiert es einen Dreck, ob die Soldaten sich den Arsch aufreißen.

Nicht zuletzt hat das „Soldaten sind Mörder Urteil“ für einen negative Belegung in der Öffentlichkeit gesorgt. Der eventuelle Verteidigungsfall ist auch eher unwahrscheinlicher geworden und damit steht der Wehrdienst immer auf dem Prüfstand. Bleibt nur zu hoffen, das es wieder ein bisschen mehr Respekt vor den Männern in Uniform gibt.