Allgemein


Micro RFID

[url=http://de.gizmodo.com/2007/02/15/rfid_jetzt_auch_als_pulver.html]Gizmodo[/url] zeigte Bilder von Hitachis neuen RFID Chips. Diese sind nun so klein (0,05mm im Quadrat), dass man sie mit dem blosem Auge nicht mehr sehen kann. Damit ist der Totalüberwachung Tür und Tor geöffnet, einzig die verbotenen RFID-Jammer (störsender) könnten da noch abhilfe schaffen.


CO2 Ausstoß vermindern

Völlig falsche Wege scheint die Politik einmal mehr einzuschlagen. Eine Ursache für die starke CO2-Belastung ist nicht zwingend der PKW-Verkehr. LKW und vor allem die Luftfahrt trägt ebenso ihren Teil bei.

Aber die Politik sucht sich gern ein einfaches Opfer. Autofahrer können sich nicht wehren. So tanken sie heute schon Benzin mit einem Anteil Biokraftstoff, der die Verbrennenungseigenschaften von reinen Mineralölkraftstoffen nicht erreicht. Als Folge benötigt ein Auto mehr Benzin.

Ein weiterer Weg könnte sein, die miserable Infrastruktur in Deutschland zu verbessern. Wo weniger Staus und mehr flüssiger Verkehr, da auch weniger CO2-Ausstoß durch ständiges Anfahren. Auch eine abgestimmte Ampelschaltung auf den Straßen könnte unnötige Anfahrvorgänge vermindern. Doch diese einfache Lösung wird nicht einmal in Betracht gezogen.

Der Airportmaster kämpft auf dem [url=http://www.international-airport-bremervoerde.de]Int’l Airport Bremervörde[/url] scheinbar gegen ein ähnliches Problem in seinem kleinem Ort. Wenn es dort schon so schlimm zu sein scheint, wie soll es dann anderswo sein? Wehret den Anfängen.


Die Macht der Katastrophe

Es gibt tatsächlich noch Artikel in der „Welt“, die nicht alles schwarz malen. Aber es klingt einfach besser, zu sagen: „Wir werden alle sterben und die Umweltverschmutzer sind schuld!“.

Das Grüne Gewissen plagt leider auch Menschen, die keine Ahnung haben und alles nachplappern. Nicht das ich hier jemanden etwas unterstellen möchte. Wenn ich aber eine arbeitslose Nachbarin sehe, die den ganzen Tag vor dem Fernseher verblödet und mit sagen will: „Meine E-Klasse ist ein einziger Ökoskandal,“ dann reicht es.

Woher nimmt sie als Mensch ohne Schulabschluß und zehn Stunden dauerglotzen ihre Weisheit? Lesen tut sie nicht, ob sie es kann ist eine andere Frage. Also plappert man nach, was sonst so noch zu hören ist und nervt mich nach der Arbeit damit.

In der Welt [url=http://www.welt.de/data/2007/02/03/1198594.html]Welt[/url] sieht die Sache noch anders aus. Da glaubt man Kritikern und alle anderen Meinungen werden unter dem Tisch gekehrt.


Wenn’s morgens dreimal klingelt…

[i]… ist bestimmt nicht der Milchmann an der Türe. Eher schon macht sich die staatliche Ordnungsmacht ihre Sorgen, ob nicht hinter verschlossenen Türen ein „Terrorist“ sein Unwesen treibt. Die gute alte Hausdurchsuchung war Thema eines [url=http://video.google.de/videoplay?docid=-1550832407257277331]Vortrags[/url] beim 23rd Chaos Communication Congress, diesmal unter den Vorzeichen der digitalen Täterschaft.[/i]

Trotz aller technischen Neuerungen, über die wir an dieser Stelle regelmäßig berichten, erfreut sich ein Repressionsmittel der Staatsmacht ungetrübter Beliebtheit: der Ortstermin mit Wohnungsbegehung. Der Ursachenkatalog der „klassischen“ Kriminalität (Betäubungsmittel, Gewalt- und Wirtschaftsverbrechen) wird zur Zeit um die Straftatbestände der „Online“-Kriminalität erweitert.

Auf dem „23C3“ macht man sich Gedanken darüber, in wiefern sich die Strafverfolgung mit der zunehmenden Technologisierung der Gesellschaft verändert – Grund genug für [url=www.eraser.org]eraser.org[/url], das Thema aufzugreifen. „Anleitungen“ für ein Verhalten bei Haussuchungen kursieren schon allerspätestens seit der Besetzung der [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Hafenstraße]Hafenstraße[/url] oder den Ausschreitungen in [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai_in_Kreuzberg]Berlin[/url] durch die Gesellschaft. Leider verhalten sich die meisten Beschuldigten bei dieser staatlich angeordneten Maßnahme immer noch falsch – mit teilweise vernichtenden Folgen. An dieser Stelle wollen wir deshalb noch einmal auf einige grundlegende Dinge eingehen, damit man sich im Falle des Falles nicht „noch mehr in die Scheiße reitet“.

Die wichtigste Grundregel ist und bleibt, sich nicht um „Kopf und Krone“ zu reden. Ist die Situation wirklich akut, beschleicht so manchen Betroffenen das Gefühl, durch Äußerungen welcher Art auch immer die Situation verbessern zu können. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die Ordnungsbeamten treten vielleicht nett und freundlich auf, aber sie tun nur ihren „Job“. Freund und Helfer sind sie mitnichten. Manche wenden gezielt solche Taktiken an, um verwertbare Informationen zu erhalten. Diesen Beamten nicht zu helfen ist kein Verbrechen; es zu tun, kann schnell zur Überführung eines eben solchen führen.

Nach wie vor gelten folgende Grundsätze, die gar nicht oft genug wiederholt werden können:
1.) Ruhe bewahren. Mit Hilfe eines Anwalts läßt sich vieles später besser klären.
2.) Niemals durch scheinbare Freundlichkeiten einseifen lassen. Die Beamten im Staatsdienst ziehen gerne alle Register.
3.) Machen Sie keine Einlassungen zu welchen Vorwürfen auch immer, auch wenn Sie das Bedürfnis verspüren, sich zur Sache äußern zu müssen – das können Sie später immer noch tun. Unternehmen Sie nichts ohne Rechtsbeistand.
4.) Entgegen der landläufigen Meinung sind Sie [b]nicht[/b] verpflichtet, einer Ladung der Polizei Folge zu leisten (§ 163a III StPO, § 263 StPO). Sie sind nur verpflichtet, vor Gericht oder der Staatsanwaltschaft zu erscheinen. In jedem Falle sollten Sie einen Rechtsanwalt einschalten.
5.) Prüfen Sie, ob Ihnen ein Aussageverweigerungsrecht nach § 52 StPO zusteht.

Hausdurchsuchungen finden schneller statt, als den meisten lieb ist – § 102-110 StPO regeln das schon. Was den digitalen Bereich angeht, wird sich in nächster Zukunft dort noch einiges tun. Bis jetzt ist es völlig legitim, seine Festplatten zu verschlüsseln, um sie der Einsichtnahme durch Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Auch die Schauermärchen von „Beugehaft“, falls jemand sein Passwort nicht herausgibt, sind völliger Unsinn – niemand muß sich im Zweifelsfalle selbst belasten.

Da aber die Bestebungen der Obrigkeit hin zu mehr Sicherheit gehen, stellt sich die Frage nach der zukünftigen Legalität solcher technischen Schutzmaßnahmen. Bis jetzt ist eine starke Kryptographie in Deutschland [url=http://www.bpb.de/publikationen/0WLS2D,12,0,5_2_Kryptografie.html#art12]erlaubt[/url]. Ob das so bleibt, erscheint zumindest fraglich, gerade was die umfassende Verschlüsselung von Datenträgern angeht. Denkbar ist eine Gesetzgebung, die eine Bestrafung für verschlüsselte Medien bei hinreichenden oder dringendenden Tatverdacht ermöglicht – ähnlich dem [url=http://bundesrecht.juris.de/stgb/__323a.html]Vollrausch[/url]-Paragraphen, mit dem nicht die eigentliche Straftat, sondern die dem vorausgehende Handlung verfolgt wird.

Wir werden sehen, wohin das führt.