Allgemein


Hausgemachter Fachkräftemangel

Die OECD rät Deutschland die Einwanderung für Ausländer zu erleichtern, insbesondere für Fachkräfte. Die Metall- und Bauindustrie sowie die Handwerker klagen über einen Fachkräftemangel und fordern den Zuzug von Ausländern. Auch Krankenhäuser sind betroffen, Ärzte fehlen allen allen Orten. Hätte man vor ein zwei drei Jahren aufgepasst wäre das völlig unnötig.

Zwei Faktoren haben Maßgeblich zur augenblicklichen Situation geführt.

Zum einen haben Firmen in den letzten Jahren zu wenig investiert und die Wirtschaft lag brach, man hat vor allem erfahrene ältere Mitarbeiter schon mit mitte 50 in den Ruhestand verabschiedet und gleichzeitig hat man die Ausbildungsplätze reduziert. Nun wo die Konjunktur anzieht rächt sich dieses Verhalten.

Zum anderen haben immer höhere Steuern und Abgaben zu einer Flucht von gut ausgebildeten Kräften geführt. Je mehr ein solch hochqualifizierter Facharbeiter verdient, je mehr Sozialabgaben und Steuern muss er zahlen. Zudem wurden die Hürden für eine Selbstständigkeit dermaßen hoch gesetzt, dass man vor lauter Bürokratismus kaum zu seiner eigenen Arbeit kommt. Selbstständige werden nicht nur durch die Steuer gezwungen Buchführung zu betreiben, nein ständig müssen Statistiken ausgefüllt werden und die Krankenkassen prüfen auch immer häufiger die Lohnbuchhaltung.

So verwundert es niemanden, dass gerade Handwerker und Ärzte ins Ausland gehen wo sie mehr Netto für Brutto bei teils besseren Arbeitsbedingungen bekommen.

Eine Lösung wäre sicherlich die Pensionäre mit guten Angeboten zu locken, aber dazu sind die Unternehmer zu gierig, sie wollen lieber billige Inder.


info no. 311 // bom chicka wah wah

wenn ich dieses gedröhne aus dem axe clip sehe, dann denke ich: das muss die gleiche werbeagentur in die welt geschissen haben, die schon wörter wie bamboucha oder den volksfürsorgespot mit fachchinesisch verbrochen hat.

immer wenn ich in der herrumkleide mein axe auspacke werde ich immer ausgemacht, dann sagt auch jeder bom chicka wah wah und lässt sein handtuch fallen, bäh!

oder es werden witze über axe(l) schweiß gemacht. auch nicht viel besser.

nun ja, muss man ja nicht kaufen aber die doofe werbung sehen und hören.

bom chicka wah wah
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


info no. 310 // atomkraft ja gerne!

nachdem die hamburger morgenpost schon titulierte: schaltet das krümmelmonster ab. tja so wird die sesamstraße für boulevardjournalismus verhunzt. tja nachdem die cdu die hew an vattenfall verramschst hat und damit das tafelsilber verscherbelt hat wird vattenfall gern kritisiert.

nach diesem harmlosen aber medienwirksamen störungen wird wieder stimmung gegen die kernenergie gemacht. kernenergiegegner wittern morgenluft. nicht dass deutschland in naher zukunft das licht ausgeht, dann fehlt bestimmt die kraft des atoms.

dafür verspargeln wir die umwelt und bauen uns solaranlagen mit negativer energiebilanz aufs dach. besser noch, wir leisten uns den luxus erdgas zur stromerzeugung zu nutzen. und kohle? ja das wird wohl nix wg. co2.

ich geh jetzt erstmal co2 ins klo furzen
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Die Schutzgelderpresser

In alten Zeiten gab es Wegelagerer und Piraten die einen für freies Geleit etwas Geld abgenommen haben. In der modernen Zeit ist dann die Mafia aufgetreten, welche von Restaurantbesitzern Geld verlangte damit sie das Etablissement nicht abfackeln. Heute gesellt sich der Softwaregigang Microsoft dazu.

Er verlangt von Linux-Vertreibern Geld für Patente von Microsoft die angeblich im freien Betriebsystem verwendung finden. Genaueres dazu, was denn da so an Patenten verletzt wird, wird nicht gesagt. Einige Distributoren, allen voran Novell haben dieses Schutzgeld bereits bezahlt. Andere setzen jedoch auf Widerstand und verweigern die Zusammnarbeit. Nachdem RedHat und Ubuntu dem Ansinnen bereits widersprochen haben gesellt sich nun der französische Distributor Mandriva zu den Rebellen.

Man kann nur hoffen das es dann doch iregndwann einmal einen rechtsstreit gibt damit die Fronten geklärt sind, denn dieses Geschäftsmodell kann nicht die Lösung sein, um dem durch Vista strauchelnden Softwaregiganten das Leben zu verlängern und dessen Einnahmen zu sichern.