Allgemein


info no. 338 // smashing pumpkins

ja die kürbiszeit ist vorbei! gestern war es dann so weit halloween ist abgehakt und wir können zum deutschen alltag übergehen und die amerikanisierung unserer europäischen kultur wieder abschalten.

warum feiern wir denn nicht auch den unabhängigkeitstag, thanks-giving etc. ganz einfach, weil nur bei halloween die möglichkeit für die jugendlichen besteht scheiße zu bauen und ihrer meinung nach straffrei davon zu kommen. es war ja alles nur ein streich! das ei im briefkasten, die mehlbomben auf dem auto, der böller im vogelhaus, und die angezündete mit scheiße gefüllte zeitung vor dem haus beim klingelstreich. nur weil man diabetiker ist und keine süsswaren im haus hat.

was denken eigentlich die jungendlichen wer sie sind? götter deren gunst man sich mit süsswaren oder manche wollen auch nur geld erkaufen muss, damit einem nichts schlechtes widerfährt?

ich geh jetzt den kürbis essen

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Seit heute im Handel und morgen vermutlich schon auf der Bestsellerlitse die Nummer eins. Der letzte Teil der Geschichte des jungen Zauberers Harry Potter. Wir haben die englische Fassung gelesen und verraten ob sich der Kauf lohnt.

Um es vorweg zu nehmen, das über 700 Seiten starke Buch lohnt sich für Potter-Fans auf alle Fälle, selbst Einsteiger können sich daran erfreuen.

Im Gegensatz zu den Teilen drei bis sechs ist es der Authorin gelungen eine stimmige stehts spannende Geschichte zu schreiben. Während in den zuvor genannten Teilen in der Mitte häufig Langeweile aufkam, gibt es solche Momente im letzten Teil nicht.

Wenn Sie das Buch noch kaufen und lesen wollen sollten Sie hier nicht mehr weiterlesen, wir verraten wie es ausgeht!

Auf der Suche nach den verbliebenen Horcruxes (Teile der Seele des bösen Lord Voldemort) gibt der verstorbene Professor Dumbledore Potter und seinen mitstreiten Hermine und Ron über sein Vermächtnis Hinweise mit auf den Weg. Leider verstehen die drei es erst spät diese Hinweise zu entschlüsseln und so verplempern Sie viel Zeit die von der Authorin jedoch genutzt wird die Vergangenheit von Albus Dumbledore undanderer Figuren der Buchreihe aufzuzeigen. So offenbart sich auch eine dunkle Seite des Professors und es stellt sich heraus das Serverus Snape kein Verräter sondern stehts ein Verbündeter war. Am Ende obsiegt das gute, Harry schafft es alle Horcruxe zu vernichten und Lord Voldemort tötet sich selbst.

Im letzten Kapitel macht Rowling deutlich das Sie mit diesem Buch die Geschichte von Harry Potter beenden will. In „19 Jahre später“ bringen die inzwischen verheirateten Harry und Ginny sowie Ron und Hermine ihre Kinder zum Hogwartds Express undsehen dabei auch den einstigen Widersacher Draco Malfoy wieder. In einem [url=http://www.netzeitung.de/entertainment/people/769430.html]Interview[/url] gab die Authorin zudem bekannt, nichts mehr über Potter schreiben zu wollen und auch rechtliche Schritte gegen all jene einleiten zu wollen, die die Geschichte weiterspinnen wollen.

Es lohnt sich noch eine Weile zu warten, in Kürze erscheinen sicher gebrauchte Exemplare die weit billiger sind als jetzt.


Nicht aufgeben!

Auch wenn die Stimmung kippt, darf die GDL nicht aufgeben. Ver.di hat es vorgemacht und ist umgefallen. Statt 40-Stundenwoche gab es nun nur 39 Stunden und Weihnachten und Sylvester als vollen Arbeitstag. Letztendlich ist jeder, der das als Sieg für die Arbeitnehmer verkauft hat ein Lügner. Auch hier kippte die Stimmung, weil die Bevölkerung sich nicht mehr mit dem nicht abgeholten Mülltonnen zufrieden geben wollte.

Für die GDL bedeutet dies in meinen Augen: AUSSITZEN! Auf keinen Fall nachgeben. Wenn die GDL hier trotz der inzwischen zu kippen scheinenden Unterstützung der Bevölkerung weitermacht, dann bedeutet das ein Sieg für die Tarifautonomie und für die Streikkultur in Deutschland. Wobei die Autonomie hier sowieso nicht gegeben ist. Der Staat als Eigner der Bahn hat sich hier rauszuhalten, was nicht so ganz einfach ist.

Ähnlich wie beim Telekomstreik, wo am Ende doch fast der erste Vorschlag der Arbeitgeber durchgesetzt wurde, würde eine Niederlage für die Gewerkschaft wohl ein Ende für alle Streiks in Deutschland bedeuten.

Nicht umsonst hat die Bahn bei jeden möglichen Provinzgericht gegen den Streik geklagt. Allein dieser Schritt zeigt, dass der Bahn alle Mittel recht sind. Das Recht auf Streik und Tarifautonomie auf den Prüfstand von Gerichten zu legen ist ganz schlechter Stil und kann nur als letzter Ausweg angesehen werden.

Also auf die Straßen und die GDL unterstützen! Oder möchten Sie ihr Leben in Hände eines unterbezahlten, unmotivierten Lokführers legen?


info no. 337 // videobotschaft

videobotschaften haben seit bin laden so etwas wie einen zweiten frühling. da scheinbar auch angela merkel vom marketing des terrorchefs begeistert ist, gibt es auch von ihr eine videobotschaft, auf die sich so keiner richtig freuen möchte.

lt. [url=http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/97041]heise[/url] kosteten die botschaften bisher 550.000,00 EUR.

dafür zahlt man doch gerne steuern, obwohl frau merkel ansatzweise auch schon bartwuchs nachgesagt wird, um dem erscheinungsbild in den videobotschaften von bin laden einfach näher zu kommen.

over & out

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