Allgemein


info no. 345 // schnelle hose

egal ob es passt, es muss die engste laufhose, neuerdings funktionshose sein. nur durch das tragen dieser hose wird man um minuten schneller am ziel sein. die hose läuft fast selbstständig, man braucht es sich nur zu wünschen.

damit wäre dann auch schon der begriff funktionshose geklärt. wie dann ohne anstregung noch fett verbrannt werden soll, weiß ich dann aber auch nicht mehr.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Wenn einer eine Reise tut Teil 2

Eine Anekdote am Rande.

Wir hatten ja über unsere Schwierigkeiten mit der Lufthansa [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=549] bei unserer Reise nach Kanada berichtet[/url]. Bei dieser Reise ging einem der Reisenden ein Gepäckstück verloren.

Ist ja nicht so wild, dafür gibt es ja Entschädigungen man muss das nur reklamieren. Das Gepäckstück kam drei Tage verspätet an und der Reisende musste sich Kleidung und Hygieneartikel kaufen, die Rechnungen dazu hat er dann anschließend eingereicht.

Nach [i] nur[/i] dreieinhalb Monaten kam nun der Verrechnungsscheck mit einem Begleitschreiben, der uns klar machte wohin denn der Koffer gegangen war und der uns Schmunzeln lies. Wir erinnern uns, die Reise ging nach Halifax in Kanada.

Lesen Sie hier das Schreiben als PDF-Datei.


Die Nachrichten über die Nachrichten

Der Anspruch der deutschen Nachrichtenorgane sinkt beständig. Eine Kostprobe.

Wir alle machen Fehler, insbesondere solche in der Rechtschreibung. Mir passiert es auch gelegentlich, wenn ich hier einen Artikel veröffentliche. Ich mache mir auch so meine Gedanken, ob das, was ich schreibe, für den Leser von Interesse sein könnte. Und normalerweise lese ich mir das, was ich gedenke ins Netz zu pusten, noch ein paar mal durch, bevor ich es losschicke.

Das scheint man bei Online-Ausgaben von Welt, Spiegel und Co. schon lange nicht mehr nötig zu haben. Rechtschreibfehler häufen sich. Immerhin, im Gegensatz zu meiner Schreibtätigkeit bei www.eraser.org werden diese Leute dafür bezahlt.

Nungut, wollen wir nicht so kleinlich sein und schauen uns mal die Inhalte an. Da finden wir gesellschaftlich höchst Relevantes:

[i]Blitzbesuch im Knast: Lindsay Lohan für 84 Minuten in Haft
Leibesvisitation, Fingerabdrücke – und bye-bye: Einen ganzen Tag sollte US-Schauspielerin Lindsay Lohan wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis verbringen – am Ende blieb sie nur knapp anderthalb Stunden.[/i]
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,517727,00.html

[i]Religion: Gott ist unwahrscheinlich – zu 98 [/i]Prozent
http://www.welt.de/kultur/article1241955/Gott_ist_unwahrscheinlich__zu_98_Prozent.html

[i]Soziologie: Wer dick ist, wird auch für dumm gehalten[/i]
http://www.welt.de/wissenschaft/article1193414/Wer_dick_ist_wird_auch_fuer_dumm_gehalten.html

[i]Schmidt und Pocher
Wie lustig ist das „Nazometer“? [/i]
http://www.welt.de/vermischtes/article1368211/Wie_lustig_ist_das_Nazometer.html

Ja, in der Tat, wie weit ist es gekommen im deutschen Journalismus? Der Welt, früher eine recht renommierte Tageszeitung, laufen die Leser davon, die Auflage der Print-Ausgabe sinkt. Um im Internet in Konkurrenz zu Spiegel Boden gut zu machen, scheint jedes Mittel recht zu sein, auf Kosten der Qualität. Nur eins fehlt noch: Die „Bild“, die ja auch im Springer-Verlag erscheint, hat mehr Titten.


Tarifpolitik wie im Kindergarten

Wenn man die [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,517485,00.html]Positionen der Bahn und der Gewerkschaft der Löckführer[/url] so liest, fühlt man sich als hätte man Kinder im Kindergarten vor sich.

Oder auch den Suppenkasper: Nein ich möchte deinen Tarif nicht! Du nimmst was auf den Verhandlungstisch kommt.

Das sind hochbezahlte Manager wie der Vorstandsvorsitzende der Bahn Herr Mehdorn, der im Monat 300.000 Euro einstreicht, die sich hier vor der ganzen Nation lächerlich machen. GDL-Chef Schells Gehalt ist mir nicht bekannt, es dürfte aber deutlich über dem eines Durschschnittslockführers sein. Das Angebot der Bahn von 4,5% und der Auszahlung der Überstunden ist gelinde gesagt eine Frechheit.

Die Politik steht völlig unbeholfen daneben und kommt mit schwachen Forderungen zu Verhandlungen zu Wort.

Wir erinnern uns: Der Eigner der Bahn ist der Staat! Da fragt man sich ob die Bundesregierung nicht, wie die Bahn selbst, nur den Börsengang im Auge hat. Als Besitzer könnte man schon erheblichen Einfluss auf den Vorstand der Bahn ausüben.

Und so ist es wie es ist, auf dem Rücken der Allgemeinheit, denn es sind seit Gestern 12 Uhr ja nicht nur die Pendler betroffen, streiten hier zwei Kinder um ein Spielzeug mit Milliardenwert.