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Riester Rente oder der schlechte Witz

Wenn die Vier in der Altersangabe erscheint wird man nachdenklich und überlegt sich wie man seine, von der Regierung ins kümmeliche getriebene, Rente im Alter aufbessern kann. Der Gesetzgeber schlägt die Riester-Rente vor, da lässt man sich doch gerne ein Angebot geben.

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden jetzt mal richtig verarscht. Naja, so ist das Anschreiben nicht vormuliert, aber wenn man die Berechnungen studiert wird man den Gedanken nicht los verarscht zu werden.

Wenn ich noch dieses Jahr abschließe muss ich zunächst 885 Euro für dieses Jahr einzahlen, damit ich noch in den Genuss der staatlichen Förderung komme. Danach beträgt die monatliche Zahlung 102 Euro (alle Beträge gerundet) und das immerhin 27 Jahre lang. Für die rund 33.000 Euro die man da Einzahlt wird einem eine Rente von 287 Euro berechnet. Das klingt ja gar nicht so schlecht. Jeder der nur die ersten beiden Seiten liest schlägt umgehend zu, aber wer diese Internetseite kennt, der weis das wir alles genau durchlesen und da findet sich doch so einiges bei dem man ins Grübeln kommt.

Die 287 Euro werden erreicht, wenn immer 6% Verzinsung erreicht werden, garantieren tut das niemand. So sind dann auch Beispiele mit 2 und 4% gerechnet worden, die dann weit geringere Beträge ergeben. Viel wichtiger sind jedoch die garantierten Leistungen, wenn man die liest, kommt man um das Gefühl nicht herum verarscht zu werden.

So wird eine monatliche Rente von 134 Euro für die Dauer von 12 Jahren garantiert! Das sind summa summarum 19300 Euro.

Wo sind die restlichen 13.700 Euro geblieben? Das offenbart uns das Kleingedruckte auf den weiteren Seiten. So sind 4% Provision abzuziehen nebst 4% Verwaltungskosten jährlich. Hinzu kommt, da die Rente über einen ausländischen Fond angelegt wird, noch ein Abzug von 0,5% für die Wechselkursumechnungen.

Lege ich die 102 Euro unter meine Matraze, habe ich die 33.000 Euro steuerfrei. Ich könnte demnach rund 230 Euro 12 Jahre entnehmen, was immerhin 100 Euro mehr sind als die vom Riester-Anbieter garantierte Summe. Und wenn das Geld noch auf ein ordentlich verzinstes Konto gelegt würde, hätte man sicher noch mehr davon.

Danke liebe „Neue Leben Versicherungs AG“ verarschen kann ich mich selbst. Profitieren würde in diesem Beispiel hauptsächlich die Versicherungsgesellschaft.


info no. 349 // großer adventskalender

hier ist er der ganz große adventskalender von eraser.org zusammen mit der hype enforcement agency. und damit das richtige feeling aufkommt, müssen sie auf [i]lesen sie mehr[/i] klicken, wie bei allen shockwave flash adventskalendern…

gut, klicken können sie. nur leider ist hier kein adventskalender. wir machen da einfach mal nicht mit. mehr oder minderwertige, mehr minderwertige preise gibt es hier nicht. also können sie auch weiterziehen zu anderen adventskalendern, wenn sie noch nicht so davon genervt sind wie wir!

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


info no. 348 // dunkel ist die nacht

die bild ruft auf und die bürger machen es wie die lemminge nach. licht aus für klimaschutz war angesagt. die googlehomepage machte auch mit, die war nämlich schwarz.

nun eigentlich halten wir nichts von solchen hypes, doch ich habe es versucht und ging tagsüber schon auf die auf schaltuhrensafari. nach etwa 20 schaltuhren für unterschiedliche stromkreise unserer weihnachtsbeleuchtung war schicht im schacht und ich war fertig mit den nerven!

zum üben, quasi als generalprobe drehte ich tagsüber einfach einmal die hauptsicherung raus. das ergebnis war unbeschreiblich. drei radiowecker mussten wieder neu eingestellt werden. ein time im sat-receiver war futsch und der alarm in der kühltruhe ging los!

also klimaschutz: nein danke! sollen sich doch auch einmal andere länder zusammenreißen!

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Samsung Qbowl vs. Apple iPhone

Da Vodafone bei der Vergabe des Vertriebs des [url=http://www.t-mobile.de/iphone/]Apple iPhones[/url] der Telekom unterlegen war, brachte das Unternehmen zeitgleich das Samsung SGH-F700 oder auch [url=http://shop.vodafone.de/online/privat.cfm?go=handys.detail&productID=3772&I_ID=9100]Qbowl[/url] genannt heraus. Wir haben auf beide Konkurenten einen Blick werfen dürfen.

Das Qbowl von Samsung soll das Killer-Phone von Vodafone sein. Für das Gerät spricht, dass es im UMTS-Netz mit HSDPA funkt und somit weit schneller ist als das iPhone, welches im GRPS-Betrieb doch etwas lange braucht um Seiten darzustellen. Ist man im heimischen WLAN oder im Bereich von öffentlichen Hotspots, sind die Geschwindigkeiten vergleichbar. In ländlichen Gebieten sieht es für beide mau aus, denn dort ist meist nur GRPS verfügbar.

Das Apple iPhone besticht durch seine Bedieneroberfläche. Der Touchscreen ist hochempfindlich und so gelingt es einem schnell sich auf dem Gerät zurechtzufinden. Die Bildschirmtastatur führt am Anfang noch zu Fehleingaben, nach kurzer Eingewöhnung schreibt es sich jedoch ganz flüssig. Das durchscrollen von Webseiten oder dem Telefonbuch geht flüssing und sehr angenehm. Das will das Qbowl durch seine Tastatur wettmachen. Die Tasten sind relativ klein aber dennoch brauchbar zu nutzen, was man jedoch vom Touchscreen des Telefons nicht behaupten kann. Mann muss schon deutlich auf die Symbole tippen damit sich etwas tut. Teileweise muss man auch mehrfach tippen damit sich etwas tut. Das iPhone baut die Anzeige der Programme deutlich schneller auf als das Qbowl.

Beide Telefone bieten einen echten HTML-Browser der Internetseiten fast fehlerfrei darstellt. Hierbei geht der Geschwindigkeisgewinn beim Laden der Internetseiten den das Qbowl bietet durch die langasme Darstellung verloren. Währen man beim Safari Browser des iPhone flüssig hin und herscrollen kann, ist das scrollen auf dem Qbowl sehr zäh so das surfen keinen Spass macht.

Das Design des iPhone ist ungeschlagen, dagegen wirkt das Qbowl durch seine ausschiebbare Tastatur wie ein Klotz.

Multimedia ist auf beiden Geräten vertreten. Wobei das iPhone durch die Aplle Software iTunes unterstützt wird. Da es diese nur unter Apple OS X und Windows gibt sind Linux-Nutzer benachteiligt.

Fazit: Was soll man kaufen? Am besten zur Zeit keines der Geräte! Das iPhone soll es im Frühjahr 2008 mit UMTS geben, daher lohnt sich der Kauf nicht. Das Qbowl ist in Sachen Internet klar unterlegen und auch das Touchdisplay des iPhoes ist bei weitem besser. Wenn Sie unbedingt eine Surfmaschine im Taschenformat haben wollen greifen Sie zum iPhone.

Beide Geräte kosten 399 Euro, wobei man das Qbowl auch ohne Vertrag erhalten kann und beim iPhone als Provider nur T-Mobile verfügbar ist.

Wir bedanken uns bei T-Punkt im Tammerfeld und bei Vodafoneshop im Breuningerland Ludwigsburg bei denen wir die Geräte testen durften.