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info no. 394 // alles geil mit der germanykarte

das war mal wieder voll der griff ins klo. das kundenbindungsinstrument der edekagruppe, die deutschlandcard könnte keinen dümmeren namen haben. deutschlandcard, für deutschlandkarte war der name wohl zu uncool und wie soll ich es sagen? zu deutsch? wenn man sich mit dem produktnamen schon von der sprache des landes distanziert, für das man die karte macht, ist das schon blöd.

zugegeben: deutschlandkarte klingt mehr nach map äh landkarte als nach einem kundenbespitzelungsprogramm. wie werte ich meine kunden aus? mit der kundenkarte, ade datenschutz. aber andere kundenkarten haben im moment noch etwas voraus. die konkurrenz hat schon die kreditkartenfunktion auf den karten. aber keine sorge der partner deutsche bank wird das auch bald ermöglichen.

Bleibt nur zu sagen: Lass stecken die Karte!
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info no. 391 // wuuuusch

wuusch, zong, klong, das sind geräusche, die man ja schon aus den elendigen werbeeinblendungen am bildschirmrand kennt. neuerdings scheinen die filmkameras aber einen produktionsfehler zu haben. den immer wenn schnell hin und hergeschwenkt wird, dann gibt es dieses wuuuusch. auf dauer ziemlich nervend.

bisher zeichnete sich die dramaturgie durch miese hintergrundmusik aus…

… doch heute wird sieht die welt anders aus. weil die musik abgenudelt ist werden lustige geräusche verwendet, die eben die stimmung senken sollen…

wuuuuusch
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info no. 390 // vorsicht lehrkörper

unserer veredigten beamten haben urlaub. zumindest, die die als meinngsbildner unseren vorleben, was richtig und was falsch ist. nun es sind sommerferien und die chance in der fussgängerzone einen lehrer zu begegnen ist groß. theoretisch könnte der typ neben ihnen in der s-bahn ein lehrer sein. wenn gerade keine ferien sind, ist die chance einen lehrer zu treffen vormittags ziemlich gering. doch nachmittags haben nur halbtagsangestellte, wie lehrer diese zeit.

das lautstarke leugnen, der freizeit, die eine lehrer ja nicht hat, weil er ja den unterricht vorbereiten muss ist wohl ein schuldeingeständnis, dass wirklich viel freizeit vorhanden ist.

einige von diesen meinungsbildnern, die in banken gerade wegen dieser eigenschaft hofiert werden, neigen zu extremen. da sind die biolatschen generation, die ungewaschenen, die wichtigtuer und die einmischer. kein anderer arbeitnehmer mit 40 stundenwoche oder mehr hat überhaupt die zeit sich mit solchen dingen zu beschäftigen.

wer denkt, das hier sind nur vorurteile, der hat keinen dieser abgefahrenen in der verwandtschaft…

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info no. 143 // das letzte wort

es gibt seminare und workshops, die sind schlimm. wechselt der dozent zwischendurch, dann hört jeder teilnehmer erneut die vorstellungsrunde. ich plane demnächst ein tonbad abzuspielen…

obligatorische rollenspiele und körperertüchtigungen nach dem mittagessen kann man ja noch über sich ergehen lassen.

wenn der inhalt nicht schon schlimm war, dann kommt das letzte gefecht. die abschlußrunde.

das feedback von jedem reibt dem dozenten honig um den bart. wenn jemand jetzt noch etwas negatives sagt, dann verlängert sich die seminarzeit um ein vielfaches. also ist es immer besser dem dozenten glauben zu machen, er wäre der held.

don’t believe the hype
hype enforcement „training center“ agency