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Wir hatten neulich die Möglichkeit Kommentare zu schhreiben für [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=839]alle freigeschaltet[/url]. Wie schon gedacht, wird diese Option wegen SPAM wieder abgeschaltet.

Auf einen echten Kommentar kamen 40 SPAM Nachrichten die alle an der Freigabe durch mich, dem Webmaster, ausgefiltert wurden. Ein weiterer Versuch erfolgt in Kürze, dann mit einer neuen Version von Xoops und ein paar Captchas.

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Great Depression reloaded

„Man kann die Krise auch herbeireden!“, war die Kritik an meinen letzten Artikeln. Nicht nötig, es ist auch ohne meine Hilfe dazu gekommen. Aber das ist auch nicht so schlimm – schließlich kann man den Wohlstand ja auch herbeidrucken.

Und genau das versucht man, wenn man in letzter Verzweifelung die Zinsen [url=http://www.welt.de/finanzen/article2889215/US-Notenbank-senkt-Leitzins-praktisch-auf-Null.html]auf Null herunterfährt[/url] und so den Markt mit billiger Kohle fluten will. Nur: wer verleiht denn sein Geld zu so einem idiotisch niedrigen Zinssatz bei einem in diesen Zeiten so hohen Risiko? Und da die Konsumenten ebenso verunsichert sind, passiert erstmal [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596890,00.html]gar nichts.[/url] Was ist der nächste Schritt von [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1234080.html]Helikopter-Ben?[/url] Bei Kreditvergabe noch Geld draufzulegen?

Diese Verbilligung des US-Dollars kann natürlich nicht ohne Folgen bleiben. Die anhaltend schwache Wirtschaft verbraucht natürlich auch weniger Öl, und so dreht die OPEC den Hahn [url=http://www.welt.de/finanzen/article2891055/Opec-drosselt-Foerdermenge-Oelpreise-steigen.html]zu.[/url] Wenn die momentan laufende künstliche Dollar-Ralley verpufft ist, dürften die Preise dann durch die Decke gehen, und nicht nur beim Öl.

Hier noch ein netter [url=http://klauswerner.com/2008/10/kurt-tucholsky-1930-wenn-die-borsenkurse-fallen/]Internetfake,[/url] aber trotzdem sehr lustig – oder auch nicht.

[quote]Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken –
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen –
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
[/quote]


Ein durchschlagender Erfolg

Geldgeschenke sind in der Vorweihnachtszeit ja immer besonders beliebt. Besonders freut man sich darüber bei der maroden BayernLB, wenn der Steuerzahler mal wieder mit [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1222117.html]31.000.000.000 Euro[/url] in die Bresche springt – als Dankeschön kann man dann im Gegenzug [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1223317.html]ein paar tausend Mitarbeiter[/url] entlassen.

Finanz-Experten wie Peter Schiff und Jim Rogers, die schon lange vor der sich nun anbahnenden Rezession [url=http://www.youtube.com/watch?v=pGHODRNJqRo]gewarnt haben[/url], reisen immer noch durch die Talk-Shows und [url=http://www.youtube.com/watch?v=mesJRzkUHlU] stellen vor[/url], was uns noch blüht. Auch die Rufe von renommierten Wissenschaftlern wie Max Otte verhallen in der Wüste. Dennoch handelt die globale Polit- und Finanzmafia genau entgegengesetzt, indem sie die Zinsen auf fast null herunterfährt und die Gelddruckpressen auf Hochtouren laufen läßt.

Nach den Banken wollen jetzt auch die Konzernchefs der größten Autobauer der USA nicht auf ihre Pfründe [url=http://www.youtube.com/watch?v=E1Cova5dxBg]verzichten[/url] und betteln um eine Finanzspritze. Hauptsache, man kann noch Learjet fliegen. Sollte dies tatsächlich genehmigt werden, wer wird als nächstes mit Steuergeld freigekauft? Der mittelständische Unternehmer mit fünf Angestellten wird es wohl nicht sein.

Daß dies zwangsläufig in einer schlimmen Krise enden muß, wird getrost vom Tisch gefegt. „Systemrelevante“ Institutionen dürften nich einfach bankrott gehen. Aber je mehr man sich gegen den Markt stemmt und den „Aufschwung“ herbeifinanzieren will, desto härter wird der Aufschlag werden, und zwar global.

Aber alle bisherigen Zahlungen, Bürgschaften und Garantien haben nichts gefruchtet. Die deutschen Autobauer bekommen schon mal einen kleinen [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,593964,00.html]Vorgeschmack[/url] von dem was da kommt, ebenso die [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1224057.html]Fluggesellschaften[/url]. In China, in den letzten Jahren immer als „Markt der Zukunft“ gepriesen, werden aufgrund der Krise schon bewaffnete [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,593761,00.html]Unruhen[/url] befürchtet.

Für uns in Deutschland ist nur sicher, daß irgendwer für diese horrenden Summen bezahlen muß, und wer könnte dies anderes sein als der dumme deutsche Michel. Steuersenkungen sind erstmal vom Tisch, im Gegenteil; bei Heizöl wird nochmal kräftig [url=http://www.heizoel24.de/news.php?news_id=856]erhöht[/url], ebenso wie bei der Einführung der [url=http://www.zeit.de/2007/13/Abgeltungssteuer]Abgeltungssteuer[/url], die nur bei den Kleinanlegern abgreift. Im gleichen Atemzug muß natürlich auch die Bestrafung der Steuerhinterzieher drastisch [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594018,00.html]verschärft[/url] werden, damit niemand auf dumme Gedanken kommt. Aber wenn man zum Club der Finanzmafia gehört, gibt es eine [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594017,00.html]“Sie kommen aus dem Gefängnis frei“-Karte[/url].

Frohe Weihnachten!


Apple iPhone 3G Dauertest

Seit einem halben Jahr ist das Kulthandy mit UMTS nun im Handel
[url=http://www.t-mobile.de/iphone/tarife/0,17181,21410-_,00.html]erhältlich[/url], die Konkurrenz schläft nicht und bringt eigene Modelle auf den Markt welche versuchen die Bedienung des iPhones nachzuahmen. Wir haben das Gerät unter die Lupe genommen und berichten über Pro und Kontra.

Viele wollen es, einige haben es und die meisten können oder wollen es sicht nicht leisten, Apples iPhone 3G. Schon der Name ist verwirrend, denn 3G bedeutet nicht etwa die dritte Generation des Telefons sondern des Mobilfunknetzes. Was beim ersten iPhone bemängelt wurde, den aktuelle Mobilfunkstandard zu nutzen, hat das neue Gerät nun [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System]UMTS[/url] mit [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Hsdpa]HSDPA[/url]. Das bedeutet statt bisher mit bis zu 200kbit/s, schafft das neue Gerät es mit bis zu 7,6Mbit/s die Daten aus dem Internet zu ziehen, so denn das Netz ausgebaut ist. Ansonsten greift es auf [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Enhanced_Data_Rates_for_GSM_Evolution]EDGE[/url] oder GRPS zurück. Mit der Firmware Version 2.2 ist die UMTS-Anbindung drastisch verbessert worden, wo andere Mobiltelefone schwachen UMTS Empfang zeigten, zeigte das iPhone nur EDGE Verfügbarkeit an, dies hat sich nun geändert. Testfahrten mit anderen Mobiltelefonen zum Vergleich ergaben, dass das iPhone jetzt auf einem guten Stand ist. Darunter leidet allerdings auch die Akkulaufzeit, bei intensiver Nutzung muss das Gerät nach drei Stunden wieder aufgeladen werden, ein Standby von einer Woche ist aber durchaus drin.

Ein Touchscreen, also der berührungsempfindliche Bildschirm, an sich ist nichts neues, so etwas gab es schon vor Jahren bei so genannten PDAs z.B. vom Anbieter Palm. Neu ist hier das man mit mehreren Finger ein [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Multitouch]Multitouch[/url] bekommt und das die Technik dahinter eine Andere ist. Statt des üblichen druckempfindlichen Systems kommt hier ein [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Taste]kapazitives System[/url] zum Einsatz. Man drückt nicht mehr auf den Bildschirm sondern berührt ihn nur leicht. Das hat zum Vorteil, dass der Bildschirm nicht durch einen Stift zerkratzt wird, allerdings ist die Steuerung leicht ungenauer.

Die Bedienoberfläche ist auf den Touchscreen ausgerichtet, die Programme lassen sich dadurch sehr gut bedienen. Einzig bei Internetseiten mit sehr kleinen Schriften wäre ein Stift an manchen Stellen hilfreich, aber dank Multitouch kann man stufenlos zoomen um so genauer anwählen zu können.

[img]http://www.eraser.org/pix/iphone.jpg[/img]
Bildschirmabschuss vom iPhone

Wir haben alle derzeit auf den Markt befindliche Mobiltelefone mit Touchscreen getestet, keines der anderen Geräte hat einen derart guten Touchscreen wie das iPhone. Alle sind Druckempfindlich und erschweren so die Bedienung mit den Fingern. Bei Geräten von Samsung Beispielsweise muss man mit dem Finger auf dem Display klopfen damit eine Reaktion erfolgt. Das [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=804]LG Viewty[/url] ist da schon näher dran, will man hier ähnlich arbeiten behindert einen jedoch das nicht durchgängige Bedienkonzept. Daran. Statt der Fingerkuppe ist man hier auf den Fingernagel angewiesen. Die wohl schlechteste Bedienung bietet der Blackberry Storm, ich kann [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,593076,00.html]diesem Bericht[/url] nur zustimmen.

Beim iPhone gibt es eine Reihe an Software die Mitgeliefert wird, Funktionen die noch fehlen, können durch, teilweise kostenlose, Programme hinzugefügt werden. Oft bemängelt wurde das das iPhone keine MMS-Möglichkeit besitzt, allerdings bekommt man auf der anderen Seite eine vollständige E-Mail Funktion, die im Gegensatz zum MMS-System einen kostenlosen Versand von Daten ermöglicht. Ich persönlich hatte zuvor schon Telefone mit MMS-Funktion und habe diese nie benutzt, da mir die Kosten zu hoch waren.

Eine tolle Funktion bietet der eingebaute GPS-Empfänger. Nach ca. 20 bis 30 Sekunden ortet das Telefon die aktuelle Position und man kann in der Umgebung suchen. So kann man Beispielsweise nach dem nächsten Cafe oder Restaurant suchen, die Position des geparkten Autos speichern und per Routenfunktion wieder den Weg zurück zeigen lassen. Ein Navigationsgerät lässt sich dadurch jedoch nicht ersetzen, dazu fehlt eine Sprachausgabe.

Gut sind auch die Bewegungssensoren. Nicht nur der Browser und die iPod-Software machen davon gebrauch indem Sie den Bildschirm auf Querformat umstellen, auch Spiele wie z.B. das vom Commodore C64 bekannte Rennspiel [url=http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=290895945&mt=8]Pole Position[/url] lässt sich darüber steuern. Das macht sehr viel Spaß.

Manche mögen die Tastatur vermissen, die Bildschirmtastatur, die in einigen Applikationen auch im Querformat angeboten wird, ist nach kurzer Eingewöhnungszeit gut bedienbar. Seit dem Update der Firmware auf Version 2.2 ist die Rechtschreibhilfe besser geworden und zudem auch abschaltbar.

Da es Apple untersagt direkt auf das iPhone als portablen Speicher zu zugreifen und auch einige Anwendungen nicht zulässt, haben sich Hacker Zugang zum iPhone verschafft, um dieses Grenzen zu sprengen. Durch einen so genannten Jailbreak ist man in der Lage per WLAN auf das Dateisystem zuzugreifen und das Telefon auch als Modem zu benutzen. Mit etwas mehr Anstrengung kann man die Bedienungsoberfläche derart verändern, das man meint vor dem Bildschirm des [url=http://de.youtube.com/watch?v=sIzrIyPCtw4]Raumschiff Enterprise[/url] zu sitzen.

In den USA ist es seit längerem möglich ganze Kinofilme über iTunes zu kaufen und am PC, per Aple TV auf dem Fernseher und auch auf dem iPhone zu betrachten. Filme haben dabei auch eingebaute Kapitel, die man bequem ansteuern kann, fast so wie beim DVD Player. Die Bild- und Tonqualität ist überzeugend. Abstecher zum Videoportal YouTube sind ebenso möglich wie Audio- und [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast]Videoposcasts[/url].

Kommen wir nun zu Pro und Kontra:

[b]Pro[/b]
Bester Touchscreen auf dem Markt
Einfache Bedienung
Schnelle UMTS Anbindung
Gute Sprachqualität
Guter Musikspieler
Bester Internetbrowser auf dem Markt
Vollwertiges E-Mailprogramm
GPS und WLAN eingebaut
Tausende gute, teils kostenlose Programme
Großer Bildschirm zum Betrachten von Bildern und Videos
Formschönes Design

[b]Kontra:[/b]
Relativ teuer
Mickrige Kamera (2 Megapixel ohne Autofocus)
Kurze Akkulaufzeit
Lieferumfang Mager (USB-Ladekabel, Reinigungstuch, Kurzanleitung, Netzteil)
Datenaustausch nur mit iTunes und nur beschränkt

Links:
[url=http://www.apple.com/de/iphone/]Apple iPhone[/url]
[url=http://www.iszene.com]iSzene[/url] deutschsprachiges privates iPhone Forum
[url=http://www.companionlink.com/]CompanionLink Software[/url] (Syncronisierung mit anderen Mailprogrammen z.B. Lotus Notes, Groupwise etc.)