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Hype Enforcement Agency

In Kürze wird der Webmaster der Hype Enforcement Agency (HEA) seine Beiträge hier veröffentlichen. Die strategische Zusammenarbeit wurde beschlossen, da sich die Themen seiner und dieser Seite gleichen. Wer nur Beiträge der HEA lesen möchte kann dies zukünftig unter der Adresse hea.eraser.org tun. Eventuell wird aber auch die o.g. Adresse dorthin umgeleitet.

Hauptthema ist das aufdecken von so genannten Hypes. Der Duden weiß zum Begriff :Hype der; -s, -s [engl.]:
a) besonders spektakuläre, mitreißende Werbung (die eine euphorische Begeisterung für ein Produkt bewirkt);
b) aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung.
c) [ ] : (ugs.) [eine Person od. Sache, ein Ereignis] groß herausbringen
d) Trick, Betrug

Wobei hier die letzten drei Punkte gemeint sind.


Mehr streichen als alles?

Ich zitiere einmal denn hesslichen Herrn Koch, Verzeihung Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch:

„Bei der Ablehnung eines Beschäftigungsangebots sind Sanktionen vorgesehen, bis hin zur vollständigen Streichung des Sozialhilfe-Regelsatzes. Bei fortgesetzter Weigerung wird die Sozialhilfe noch stärker gekürzt.“ (Tagesspiegel)

Nicht verstanden? Ok, Sie wollen also auch, dass man jemandem etwas streicht was der ohnehin nicht mehr hat.


Und bist Du nicht willig

so brauch ich Gewalt. Keine Angst, hier wird einem nichts aufgezwungen, was uns demnächst droht, sind ein paar Versicherungen die uns vom Staat aufgezwungen werden.

Das man für den Zahnersatz und das Krankengeld zukünftig eine Zusatzversicherung abschließen muss, ist ja schon ein alter Hut und fast schon Gesetz. Nun droht bei der Rente neues Ungemach.

Die ungeliebte, weil viel zu komplizierte, Riester-Rente soll, so hätten es zumindest ein paar SPD-Politiker gerne, zur Pflicht werden.

Danke an all die die diese Idee aufgeworfen haben, nicht nur das man gerade das Rentensystem an die Wand gefahren und keine echten Lösungen hat, nein nun muss man sich auch noch Zusatzversichern. Wenn das durchkommt, dann ist die ganze Steuersenkung die Anfang 2004 auf uns zukommt vollends aufgebraucht.

Ich glaube wir alle haben verstanden, dass wir in Zukunft noch selber vorsorgen müssen, wir müssen uns das „Wie“ nicht noch vorschreiben lassen, den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung zukommen lassen wäre mal an der Zeit.


Gesundheitsreförmchen

Da setzen sich, gezwungenermaßen, Vertreter aller Parteien zwei Wochen lang an einen Tisch und verhandeln über eine Gesundheitsreform mit dem Ziel, das Gesundheitssytem bezahlbar zu machen. Man hat Konzepte und Ideen die von Experten begrüßt werden mit in die Runde genommen, und was passiert? Es kommt ein fauler Kompromiss raus bei denen am Ende der Versicherte der Dumme ist.

Wie kommt das? Lesen Sie mehr.

Die Bundesregierung hatte einige gute Ansätze:

Eine positiv Liste mit wirksamen Medikamenten.
Eine Patientenrechnung die der Patient vom Arzt bekommt, abzeichnet und an die Krankenkasse gibt, der Umweg über die Kassenärtliche Vereinigung entfällt.
Eine Praxengebühr.
Beteiligung aller Gruppen, auch Beamte und Selbständige, an den gesetzlichen Krankenkassen.

Das Dilemma an der Geschichte: Zwar kann die Regierung im Bundestag alles so verabschieden, aber durch den Bundesrat kommen die Getze nicht weil dort die CDU/CSU die Mehrheit hat.

Vernünftigerweise setzt man sich dann an einen Tisch und verhandelt. Leider ist bei diesen Verhandlungen nicht annähernd das rausgekommen was man erhoffte, ein Großer Wurf. Von den o.g. Punkten ist nur noch die Praxengebühr übergeblieben, statt dessen wälzt man nun die Kosten voll auf die Versicherten ab:

Der Zahnersatz wird aus dem Leistungskatalog gestrichen, man muss eine Zusatzversicherung abschließen.
Die Lohnfortzahlung wird ab 2007 der Arbeitnehmer alleine tragen und muss dazu eine neue Versicherung abschließen.
Die Praxisgebühr fällt einaml im Quartal an und beträgt 10 Euro.
Die Zuzahlung zu Medikamenten steigt auf max. 10 Euro.

Fazit: Das war ein Schuss in den Ofen!

Ein Beispiel: Ein Angestellter mit 2500 Euro brutto spart, durch das sinken der KV-Beiträge 6,80 Euro im Monat. Die Zusatzversicherung für den Zahnersatz kostet aber wohl 7,50 Euro im Monat! Der einzige Nutznießer ist der Arbeitgeber. Mehr Beispiele diese Unsinnigkeit auf Spiegel.de