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Kleben wir uns bald Bildschirme an die Wand?

Die Firma LG hat Bildschirme vorgestellt mit einer Stärke von nur 1mm. Dadurch hat man auch die Möglichkeit den Bildschirm zu biegen, laut Angaben von LG ist dies kein Scherz. Die Bildschirme sollen nächstes Jahr auf den Markt kommen. Preise wurde noch keine genannt, sehr wahrscheinlich werden diese Geräte jedoch in der Kategorie „sündhaft teuer“ laufen. Willkommen in der Welt von Minority Report…


Bargeld abschaffen und Bitcoins zulassen

Bargeld ist ja grundsätzlich nur für Schwarzgeld da. Deswegen soll es ja auch abgeschafft werden. Wenn es allerdings kein Bargeld mehr gibt, dann ist man den Negativzinsen gnadenlos ausgeliefert. Und wo wir gerade bei Schwarzgeld sind. Da gibt die BaFin allen Ernstes eine Banklizenz an Bitbond raus. Dazu muss man wissen, dass Bitbond Kredit in Bitcoins vergibt. Ja Bitcoins, das anonyme Zahlverfahren. Da passt jetzt ja nicht so ganz zu dem Schwarzgeld vermeiden.

Und im Frühjahr diesen Jahres waren Bitcoins genau die Währung, die für die Ransomware herhalten durfte, weil sie anonym ist. Ist schon toll, dass auf der einen Seite gegen Schwarzgeld und Geldwäsche geschossen wird und immer höhere aufsichtsrechtliche Anforderungen an deutsche Kreditinstitute gestellt werden und auf der anderen Seite die Bitcoins zugelassen werden. Da wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen. Oder die eine Hand weiß nicht, was die andere tut.


Amazon liefert die ersten Echo und Echo Dot aus

Ich habe gestern meinen Amazon Echo Dot bekommen und ihn Abends eingerichtet.

Ich muss schon sagen das kleine Ding gefällt mir schon jetzt sehr gut. Die Spracherkennung von Amazon ist echt klasse, alle Sprachbefehle wurden korrekt erkannt. Wenn etwas nicht so lief wie ich es erwartet habe, dann lag es wohl an den Apps. So hat mit TuneIn Radio stehts SWR4 rausgesucht obwohl der Dot SWR1 verstanden hat. FFN wurde als FFM erkannt, auch hier hat es nicht am Dot gelegen.

Amazon Echo Dot

Wer Musik hören möchte dem rate ich zum größeren Modell, oder den Dot mit einem vorhandenen Lautsprecher (Box, Anlage, Bluetooth) zu verbinden. Die Tonqualität entspricht der eines höherpreisigen Küchenradios. Für mich ist das OK wenn ich surfend auf dem Sofa sitze und auf dem Tisch nebendran steht der Dot. Bei Amazon Streams gibt es allerdings keine Lautstärkeanpassung, man muss also ab und an mal den Befehl „Alexa Lautstärke x“ geben. Bei Radiostreams ist das besser. Spotify habe ich nicht getestet.

Alexa was gibt es neues? Der Dot trägt dann Nachrichten aus verschiedenen Quellen vor. Die Tagesschau in 100 Sekunden gefällt mir gut. Vom Spiegel gab es wohl die letzten Meldungen und nicht die Schlagzeilen, denn das Pelikane an Plastikmüll sterben, weil sie den Geruch mögen, ist interessant aber keine Schlagzeile.

Smarthome habe ich nicht getestet, ich habe keine kompatiblen Geräte. Ich glaube aber das sich z.B. Phillips Hue Nutzer freuen werden, dass man quer durch den Raum Befehle geben kann, auch wenn man keine Hände frei hat.

Der Dot taugt auch als Wecker, wenn man mit den zur Auswahl stehenden Weckertönen klarkommt. Wünschenswert wäre hier eine Amazon Playlist oder einen Radiostream wählen zu können.

Es stimmt, viele Skills gibt es noch nicht, aber ich bin zuversichtlich das sich das bald ändert. Ich hoffe auch das man zukünftig andere Kalender als den von Google nutzen kann und das man mehr Ziele für die Verkehrsmeldungen programmieren kann, denn man fährt ja nicht nur in einem Büro, meine Frau arbeitet ja nicht in der selben Firma wie ich.

Mein Fazit: Schon jetzt ganz brauchbar.


Professionelles arbeiten mit Windows 10 Enterprise?

Einmal abgesehen von der gewöhnungsbedürftigen Bedienung gibt es auch in der Enterprise Firmenlizenz das Geraffel von: X-BOX, Candy Crush Saga Sega Blubb wasauchimmer, OneNote, Onedrive, Officetestinstallation, Sport oder diese nervigen sich ständig drehenden Nachrichten mit Twitter, N-TV etc.?

Das ist Business und nicht Kaspertheater! Deinstallieren? Fehlanzeige. Das Deinstallieren sorgt nur dafür, dass dieser Menüpunkt fehlt. Manche neudeutsch Apps genannte Programme lassen sich überhaupt nicht entfernen. XBOX ist so ein Beispiel. Sobald man ein neues lokales Konto einrichtet, geht das Spiel von vorne los. Jeder Benutzer hat den gleichen Sarg voll Mist.

Im Internet existieren Anleitungen wie man unter Nutzung der Powershell diese Anwendungen entfernt. Zumindest in der mir vorliegenden Enterpriseversion schlägt dieses komplett fehl.

Da fragt man sich wirklich, ob man den Umstieg auf Windows 10 nicht komplett einfach verschiebt und wartet und dann doch auf Linux umsteigt. Sind ja noch ein paar Tage hin, bis Windows 7 keine Updates mehr erhält, da kann man locker einen smothen Rollout planen.