Archiv des Monats: Januar 2020


Fünf vor zwölf

ist es wenn man Umweltaktivisten oder Grünenpolitikern zuhört. Al Gore verdient seine Millionen mit der Umwelt-Panikmache, warum sollten nicht auch andere etwas vom Kuchen abschneiden können.

So will Madonna mit Ihrem Song [url=http://youtube.com/watch?v=nfUjfioAnKY]4 Minutes[/url] die Welt retten und nimmt dazu Rapper Timberland und minimalistensänger Tiberlake mit ins Boot. Viele Phrasen durch einfachsten 08/15-Rap hinterlegt, der einem schrecklich bekannt vorkommen dürfte, sollen uns an die drohende Katastrophe erinnern.

Wie Sie das allerdings mit Plastikstifeln und frisch renoviertem Gesicht schaffen will, bleibt ein Rätsel, genau wie der Grund warum sich die Dame während des Songs immer mehr entblättert und am Ende nur noch in Unterwäsche und den besagten Stiefeln bekleidet ist. Aber Hauptsache Nummer eins in der Hitparden und ein paar neue goldene CDs an der Wand. Wobei der Goldabbau ja auch nicht gerade [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542725,00.html]Umweltfreundlich[/url] ist.


info no. 373 // nickelrückseite

klasse nickelback, die mag ich nicht. eigentlich mochte ich sie ja doch mal, doch seitdem, ich weiß nicht wie es heißt nach fünf monaten immer noch nicht aus der dauerrotation im radio verschwunden ist, kotzt es mich nur noch an.

vor allem habe ich immer das gefühl dank der markanten stimme des sängers klingt alles gleich. toll, wenn das erkennungsmerkmal zum kotzmerkmal wird. ich mache nickelback hier nicht einmal einen vorwurf, sondern den radiosendern, die in ihrer selbsternannten vielfalt, immer die gleiche grütze in den äther jagen.

so sind nickelback nun auf der kehrseite der medaile…
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


info no. 372 // ads-ätz vol. 9 joghurtinvasion

aus dem gruselkabinett der deutschen fernsehwerbegestalter ist der neue lauf von joghurtwerbung in den wohnzimmern angekommen. im gegensatz zum fehlenden wirtschaftsaufschwung, der sich im geldbeutel bemerkbar macht, macht sich der gemeine joghurtwerbespot im gehirn sofort bemerkbar. ob arschlochalarm, äh fruchtalarm,

oder blöde werbehackfressen, die ihre fruchtzwerge auslöffeln. hauptsache blöde und heile welt. vor allem keine komik verwenden. deutsche sind von natur aus humorlos und würden die wirkung der werbung ins umgekehrte drehen.

also liebe langweilige joghurtkulturendreher, ob links oder rechts ist so interessant, wie als wenn ein auto oben liegende nockenwellen hat. proidiotischer scheiß ist egal, das zeug soll schmecken. und wenn euer joghurt so langweilig ist, wie eure werbung für den joghurt, dann weiß ich auch nicht.

roberto blanco könnte doch mal wieder singen, die ramisur von zott.

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