Archiv des Monats: Januar 2020


em 2008 IIIIIIII // sieg der gerechtigkeit

endlich, die italiener sind raus. ein vernünftiger schiedsrichter und schon klappt das auch. die übliche taktik, hinten reinstellen, vorne wird es schon irgendwie klappen, hat diesmal nicht geklappt. damit ist der von der hype enforcement agency vorgegebene em-fahrplan genauso nicht eingehalten worden, wie die fahrpläne der deutschen bahn.

aber vorsicht, diese woche nicht zum italiener essen, das kann nicht gut gehen. krokodilstränen versalzen das essen.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


em 2008 IIIIIII // fahne hochhalten

okay in einem schlechten spiel, das keinen gewinner verdient hätte, hat die türkei dann unverdient gewonnen. schlimmer als das spiel sind dann aber immer die bilder nach dem spiel.

vor allem die bilder aus berlin waren toll. hinter dem moderator war so vollgedröhnter fan, der nichts besseres zu tun hatte immer wieder seine fahne hinter der kamera in position zu bringen.

ich will nicht sagen, dass die deutschen fans besser sind, doch der typ ist die beste werbung für: keine macht den drogen gewesen.

nun ja, dann haben wir ausnahmezustand in unserem land, wenn halbfinale ist… viel spaß dabei.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Energiepolitik

„Nachdem wir im vergangenen Jahr den Preis für Erdgas zweimal um insgesamt 0,40 ct. gesenkt haben,“ fängt ein Brief der Stadtwerke an und geht so weiter: „sehen wir uns gezwungen im Angesicht steigender Bezugkosten den Preis um 0,80 ct. im August anzuheben. Für Sie entstehen nur geringfügig höhere Kosten von ca. 9,80 pro Monat.“ Schön, nur verdiene ich keine 9,80 Euro mehr im Monat. Mein Auto verbraucht schon 35 Euro mehr im Monat und der Strom ist auch nicht günstiger geworden. Der regionale Versorger, der der Stadt jedes Jahr ein hübsches Sümmchen an Gewinn überweist, soll dies auch weiterhin tun. Um dies sicherzustellen wird noch einmal klar, dass Stadtwerke keine soziale Einrichtung sind, sondern auch nicht besser als die großen bösen Global Player. Einer muss den Haushalt ja retten, wenn das die Verkehrssünder nicht alleine schaffen, dann muss der Gewinn der Stadtwerke steigen. Tafelsilber verkauft man nur einmal. Warum nun manche kleinen Stadtwerke günstigere Preise haben als andere, wird nicht nur an der Kalkulation und den Lieferverträgen hängen, sondern auch am Finanzierungsbedarf der öffentlichen Hand.

Verwerflich ist es ohnehin von dem Phantom der Ölpreisbindung des Erdgases zu reden. Diese scheint es nicht zu geben, auch wenn diese allgegenwärtig zu spüren ist. Aber wo ist die EU, wenn man sie braucht. Anstatt am neuen VW-Gesetz zu makeln oder den Sparkassen oder all dem was Deutschland früher wirtschaftlich ausgemacht hat, wird hier nichts getan. Ein Machtwort der EU und weg mit der Ölpreisbindung. Oder sind hier ganz andere Lobbyisten im Spiel? Da wären die großen Versorger EON, BP, Shell, Total Fina Elf. All diese haben ihr Interesse an diesen Preisen. Sind diese Lobbyisten richtig in Stellung gebracht, dann gibt es auch keinen EU-Kommissar , der nur einen Handschlag rührt. So scheint das System zu funktionieren. Eine Vorstellung von freier Marktwirtschaft ist das nicht. Die Strombörse in Leipzig ist auch nur ein Pseudoalibi für Transparenz, wenn Anbieter A mit seiner Tochtergesellschaft B die Preise in die Höhe treibt. Zuletzt bleiben nur Ökostromanbieter, die einen Anteil bösen Atomstrom aus der Steckdose bekommen.

Zahlen muss es sowieso das kleinste Rädchen der Wirtschaft, der einfache Arbeitnehmer.


Pismo Beach Kalifornien

Wer Urlaub in Kalifornien macht, der hat den Highway #1 auf der Liste. Wer Einfluss auf seine Route hat sollte Pismo Beach nicht auslassen.

Nun ja so groß ist die nicht. Es gibt eine nette Pizzeria an der Ecke Pomeroy Avenue Dolliver Street. Man sucht sich die Pizza seiner Wahl aus, bestellt diese am Tresen und erhält eine Nummer, die man auf den Tisch stellt. Wenige Minuten später bringt dann ein Kellner das Essen an den Tisch. Getränke mit Free Refill (kostenlos nachfüllen). Am Wochenende gibt es auch manchmal auch Livemusik. Easylistening ist dann vorzugsweise angesagt. Gleich gegenüber gibt es ein Mexikanisches Restaurant. Sehr gut zum Frühstücken. Der Morgen beginnt dann mit Nachos und Salsa. Sehr schön… Kleiner Tipp: amerikanische Buttermilchpfannkuchen müssen in Ahornsirup regelrecht ertränkt werden. Neben der Pizzeria in Richtung Strand gibt es noch einen T-Shirtladen, mit lauter lustigen Shirts.

Zum Strand: Klasse weicher Sand. Viele Surfer. Nur das Wasser ist ein wenig kalt, tja eben ein wenig zu weit nördlich. Schöne Strandspaziergänge sind aber möglich.

Shoppen: Von der City in Richtung Süden gibt es einen Outletpark. Marken sind u.a. Ralph Lauren und Levy’s.

Alles in Allem ein sehr übersichtlicher Ort. Ob ich nun gegen Gebühr ein Quad miete und über den Strand bretter (muss nicht sein) oder lieber spazieren gehe. Am Wochenende kann Pismo trotz dem hohen Übernachtungspreise ganz schön überfüllt sein.

Sehr Empfehlenswert ist das Hotel Best Western Shore Cliff. Es liegt direkt am Pazifik auf einer Klippe. Eine Pelikankolonie nistet auf den Felsen. Die Poolanlage ist gepflegt und die Lage einmalig. In wenigen Fahrminuten erreicht man mit dem Auto die City. Einziger Haken:
das Hotel ist am Wochenende und während der Hauptsaison nicht ganz billig, um die 80 EUR pro Person. Bei Thomas Cook z.B. mit Frühstück. Direkt über die Best Western Homepage zu buchen ist selbst bei dem heutigen Dollarkurs und als ADAC-Mitglied immer noch teurer. Das Shore Cliff war das beste Hotel auf unserer Strecke und kann von Sauberkeit und Lage voll überzeugen. Es lohnt sich hier statt einem Motel wirklich hier einmal etwas tiefer in die Tasche zu greifen.