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Die Geier warten schon

Herrn von den Privatbanken möchten also an den Rettungstopf der Regierung für die angeschlagene Kreditbranche. Irrtümlich wird immer gern der Begriff Privatbanken verwendet, diese sind z.B. Donner, Berenberg etc. Es handelt sich um Großbanken, also Commerzbank, Deutsche Bank, etc. Eben diese die ständig versuchen Privatkunden in ihre Fänge zu locken, welche sie vor vielen Jahren am liebsten nie gehabt hätten.

Maßnahmen sind in meinen Augen Dumpingaktionen, wie Begrüßungsgeld bei Girokontoeröffnung, kostenlose Girokonten usw. Dabei ist nur für den Kunden die Führung des Girokontos kostenlos, denn die Bank muss für diese Dienstleistung zahlen. Das sollten eine negative Deckung dieser Kosten verursachen, die man mit einem gewissen Gehaltseingang abfedern möchte.

Dann kommen Phantasiezinssätze ins Spiel, die jenseits des Geldmarkts liegen. Der Geldmarkt ist gewöhnlich die teuerste Variante Geld zu leihen, wie also kann ein Privatkunde mehr Geld als der Geldmarkt an die Bank verleihen? Mit diesem Zinsdumping will man die typischen Volksbanken und Sparkassen die Kunden abziehen. Da der Deutsche alles haben möchte und das auch kostenlos ist nun auch klar, dass diese Kunden die Angebote annehmen. Da genügt ein wenig Deutschenkenntniss aus.

Aber mal im Ernst, wer bringt sein Geld freiwillig zu so einem Haufen, wo die Vorstände Millionen verdienen und gönnerhaft auf Bonuszahlungen verzichten? Da sollte man prinzipiell nicht hingehen.


info no. 408 // der lange arm des finanzamts

wieder einmal bedient sich der fiskus eines beliebten tricks: die banken und sparkassen sollen steuern für ihn einziehen. diesmal reichen die herkömmlichen freistellungsaufträge nicht aus. diesmal wird auch gleich die kirchensteuer eingezogen. die armen kirchen könnten ja zu kurz kommen.

bisher durften diese daten von den banken und sparkassen nicht erhoben werden, da die religionszugehörigkeit als besonderes personenbezogenes datum angesehen wird. doch kraft des gesetzes ist es damit vorbei.

die anfrage von schäuble dürfte damit nicht mehr lange auf sich warten lassen, wer hat wieviel geld und welcher religion gehört er an?

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Doomsday

Die Lage ist [url=http://www.welt.de/finanzen/article2635581/Krise-erfasst-immer-mehr-Staaten-Kommt-Plan-C.html]ernst[/url]. Nich mal mehr in den Führerbunkern wird genügend [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2635871/Jetzt-bricht-sogar-der-Champagner-Absatz-ein.html]Champagner[/url] gesoffen.

Wie vermutet läßt die [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=815]Trendwende[/url] auf sich warten. Der Abschwung erfaßt jetzt auch die [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2637138/Deutscher-Autoindustrie-droht-riesige-Pleitewelle.html]Automobilindustrie[/url]. Noch wird in Deutschland [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,586936,00.html]kräftig eingekauft,[/url] das dürfte sich aber bald ändern, wenn die Arbeitslosenzahlen wieder nach [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,587004,00.html]oben gehen.[/url]

Kein Wunder, denn die [url=http://www.welt.de/finanzen/article2637242/Spekulanten-verzocken-sich-mit-irrer-VW-Aktie.html]Zocker[/url] sitzen immer noch in den zu Spielcasinos umfunktionierten Börsenhallen. Und das Zentralkomitee der EU [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2637831/EU-Kommission-billigt-deutsches-Rettungspaket.html]billigt[/url] auch noch den deutschen Sprengstoffanschlag auf die freie Marktwirtschaft. Da helfen dann auch keine [url=http://www.welt.de/finanzen/article2633541/Frankfurter-Boerse-zeigt-Dax-Demonstranten-an.html]schwachsinnigen Proteste[/url] sogenannter Globalisierungsgegner.

Neulich regte sich einer meiner Bekannten über seinen Börsenmakler auf, weil sein Depot über 50% an Wert verloren hatte. Auf meine Frage, ob er denn nicht über das Risiko eines Verlustes belehrt worden sei, erntete ich nur Unverständnis. Was erwarten diese Leute eigentlich? Die Börse als ewig sprudelnder Quell von frischer Kohle?

Natürlich braucht die Börse Spekulanten. Sie bringen das Geld in den Markt, damit Unternehmen operieren können. Für das Risiko sollen sie verdienen. Aber sich zu beschweren, wenn die Kohle verheizt ist, ist schon ziemlich dumm. Rendite ist eben mit einem gewissen Risiko behaftet. Es ist wichtig, daß eben dieser natürliche Selbstreinigungsprozess nicht durch staatliche Eingriffe gestört wird. Getreu dem Motto „Es muß erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird“, stehen uns also schlimme schlimme Zeiten ins Haus, wenn der Staat weiterhin so agitiert.

Und hier wieder die Empfehlung: Gold paßt in jedes Fluchtgepäck.