Allgemein


Bewertungsportale vor Gericht

Bewertungsportale stehen hoch im Kurs und stehen derzeit in den Schlagzeilen. So erlaubte es das oberste Gericht Deutschlands das [url=http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Spickmich-Urteil-Schler-Lehrer/704384.html]Schüler ihre Lehrer benoten dürfen[/url]. Solche Portale gibt es für Hotels, Handwerker und viele andere Branchen.

Wo die Anfänge sind ist schwer zu sagen, denn schon [url=http://www.ebay.de]ebay[/url] und amazon boten die Möglichkeit Verkäufer und Produkte zu bewerten. Berwertungsportale wie [url=http://www.holidaycheck.de/]Holidaycheck[/url] drehen das ganze herum. Sie erlauben angemeldeten Benutzern Dienstleistungen, wie hier Reisen und Hotels, zu bewerten und umfangreiche Kommentare zu schreiben. Andere Nutzer können diese Bewertungen einsehen und dann anschließend das Hotel buchen.

Die Krux an der Geschichte ist, dass ähnlich wie bei [url=http://de.wikipedia.org]Wikipedia[/url], jedermann etwas schreiben kann. Der Wahrheitsgehalt der Bewertungen sollte daher immer mit etwas Skepsis betrachtet werden, denn oftmals gehen Mitarbeiter der betroffenen Firmen hin und beschönigen ihre Produkte. Da wird dann aus einem Mittelklasse Hotel plötzlich ein Spitzenhotel oder aus langweiliger 08/15 Popmusik ala Dieter Bohlen eine Perle der Musik.

Beachten Sie auch das Alter der Einträge. Ein Hotel das wegen Bauarbeiten als Laut beschrieben wird, kann jetzt fertiggestellt sein und deshalb eine Ruheinsel sein. Oder aber umgekehrt, das einstmals stolze schöne Hotel ist in die Jahre gekommen und durch Missmanagement zur drittklassigen Absteige verkommen.

Halten Sie es wie Marius Müller-Westernhagen, Zitat „Garantien gibt Dir keiner, kein lieber Gott auch der nicht leider“.


Schnitzelsalat

1.
man nehme fünf gebratene, panierte schnitzel, teile diese in kleine stückchen und gebe diese in eine schale

2. scheiblettenkäse in kleine stücke teilen und auf das schnitzel streuen.

3. kraft tomatenketchup, ca. eine halbe flasche hinzugeben.

4. umrühren und 2 stunden ziehen lassen.

fertig und guten appetit.


info no. 446 // im urlaub

es ist urlaubszeit und die hype enforcement agency meldet sich zurück. speziell die ungeliebten nebenerscheinungen eines urlaubs sind das problem. fangen wir erst einmal bei der wc-ausstattung an. besucht man länder, deren einwohner sehr kleinwüchsig sind, dann muss man damit rechnen, dass die schüssel in der toilette etwas tiefer liegt und kleiner ist. da kann es dann auch schnell mal passieren, dass man auf die schüssel kackt. selbstverständlich gibt es keine klobürste weit und breit. dafür gibt es aber einen wasserschlauch zum reinigen. einmal den schlauch benutzt und schon spritzt es nur so. dumm nur, dass die scheiße nicht im klo verschwindet, sondern im kompletten klo verteilt wurde.

schnell noch die kleidung geprüft, ob man vom kot verschont wurde. dann kann man mit gezielten sprühstößen den sanitärraum versuchen zu reinigen und so sauber wie irgendgeht hinterlassen.

am besten mit dem arsch zu hause bleiben und die eigene schüssel einsauen, wer weiß was vor einem schon auf dem klo passiert ist.

hype enforcement agency


Was ist Karstadt wert?

Keine Staatshilfen für Karstadt? Ist da das letzte Wort schon gesprochen?

Das zweierlei Maß ist voll. Erst die marode Systembank HRE und die steuerzahlerfinanzierte Fusion zwischen Dresdner Bank und Commerzbank mit ihren gierigen Investmentbankern. Jetzt bekommt Opel noch etwas ab.

Karstadt soll leer ausgehen, dem Mutterkonzern Arcandor geht das geld aus. Metro mit mit Kaufhof möchte Karstadt nicht. Wer es glaubt? Da soll der Steuerzahler, äh die Regierung, natürlich noch etwas draufpacken. Immerhin hängen hier noch mehr Jobs dran als an den gescheiterten Banken und Autokonzernen. Daher ist Karstadt nur noch eine Frage der Zeit. Hertie hat es vorgemacht, die ehemaligen Hertiefilialen, die zwischendurch zu Karstadt wurden und nun wieder Hertie sind, stehen vor der Schließung. Das wird bei Karstadt, die seit Jahren versuchen die Warenhäuser zu sanieren wohl nicht passieren. Was soll nur passieren, wenn die ehemaligen Vorzeigehäuser in den Innenstädten leerstehen?

Man mag ja gar nicht drüber nachdenken.

Also lieber Steuerzahler, überleg mal, was die CDU mit Deinem Geld macht. Die Zeche wirst Du über Jahre zurückzahlen, damit die Herren Manager, die schon lange mehr in einem Jahr verdienen als Du in Deinem Leben, weiter in Saus und Braus leben können. Wie der FOCUS vergangene Woche schon schrieb, die Steuererhöhungen werden kommen. Wer noch Arbeit hat hat nichts mehr in der Tasche.

Dann kommen von Fachleuten, die Ahnung haben müssten noch solche Schnappideen, wie die Mehrwertsteuer ab 2011 auf 25% zu erhöhen, weil in anderen Ländern das auch so ist. DIW-Chef Zimmermann hat aus der Mehrwertsteuererhöhung auf 19% noch nicht gelernt oder bereits Alzheimer. Vorgezogene Käufe von Verbrauchern verschieben das Problem nur. Vor allem weil die langlebigen Wirtschaftsgüter bereits gekauft wurden. Autos und Küchen vor der Mehrwertsteuererhöhung auf 19%. Nochmal Autos in 2009, dank Abwrackprämie. Wer braucht schon wieder etwas Neues?