Allgemein


Quebec Teil 3: Montreal I

Abweichend von unserer Reiseroute werde ich mit Montreal beginnen. Aus taktischen Gründen besuchen wir Montreal allerdings als letzten Ort, vor dem Rückflug.

Aus einem vorherigen Besuch in Montreal vergleiche ich den Ort als Mischung zwischen San Francisco und europäischer Großstadt wie Berlin oder London. Kulinarisch: Es gibt krosses Brot und US-amerikanische Hamburgerketten in einer Stadt. Dazu noch allerlei eigenes Zeug, dass es auch nur da gibt.

Parkplatzsituation: Es gibt keine Parkscheinautomaten oder Parkuhren mehr. Es wird alles über Smarphone gebucht (Roamingfalle?). Es wird also schwierig am Seitenstreifen zu parken. Vorteil, wenn ein Starbucks mit WLAN in der Umgebung ist, kann man sich registrieren und schnell den gewünschten Parkplatz buchen. Verlängerung der Parkzeit ist von überall mögliche (Internet mal wieder vorausgesetzt). Die Knöllchenschreiber brauchen nämlich nur an der Straße vorbeifahren und scannen alles ab, um Tickets zu verteilen. Es ist also ratsam Parkhäuser aufzusuchen.

Öffentlicher Nahverkehr: Montreal verfügt über eine Metro, dazu gibt es RFID-Karten, die man am Automaten ziehen kann. Eine Anschlußfahrt mit dem Bus ist nach einer Fahrt mit der Metro inklusive. Witzig: Die Metro fährt auf Luftreifen und schaukelt ganz schön.

Bargeld: Die günstigste Möglichkeit Bargeld zu besorgen ist i.d.R. ein Geldautomat vor Ort. Vorab sollte man nur wenig Bargeld einstecken. Zumindest in 2014 hat die Banque Nationale keine Verfügungsgebühren erhoben und nur die 2,56€ Maestroentgelt berechnet.
Dann gibt es Bixi als Fahrradverleih vor Ort. Sogenanntes Bikeshare. Damit läßt sich die Stadt schnell erkunden.

Leider sind nicht alle Teile von Montreal ohne Fortbewegungsmittel zu erreichen. Das Busnetz ist zwar gut ausgebaut, doch ist es nicht immer einfach damit möglich von A nach B zu kommen

Citynahe Hotels sind natürlich etwas teurer, sparen aber tägliche Anreise. Damit verbunden sind natürlich immer Kosten für das Parken beim Hotel.

Im nächsten Teil geht es dann um diverse Sehenswürdigkeiten, dann auch mit Fotos.

Weiterführende Links (inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Seitenbetreiber)

[url=https://montreal.bixi.com/]BIXI Bikeshare[/url]

[url=http://book.bestwestern.com/bestwestern/CA/QC/Montreal-hotels/BEST-WESTERN-PLUS-Montreal-Downtown-Hotel-Europa/Hotel-Overview.do?propertyCode=67013]Best Western Hotel Europa, Montreal[/url]


Atari Teenage Riot: Hamburg 27.03.2015

Atari Teenage Riot in Hamburg, am 27.03.2015. Location: Headcrash!

So gegen 21:20 kam Atari Teenage Riot auf die Bühne. Es ging gleich gut los. Irgendwo zwischen Techno, Punk und Metall fing sich der Sound mit harten Bässen. Headbanging in den ersten Reihen. Pogo in den hinteren Reihen. Als Fan einer der ersten Stunden von Atari Teenage Riot kann man geteilter Meinung über der Meinung sein. Auf der einen Seite fehlten mit „Hetzjagd auf Nazis“ und „Raver Bashing“ zwei Hits. Auf der anderen Seite ging die Musik schnell nach vorn. Sogar die neueren langsameren Nummern. Genaugenommen war „Hetzjagd auf Nazis“ ja auch von Alec Empire solo. „Raver Bashing“ erschien seinerzeit als 7“ auf Riot Beats.

Zurück zur Musik: Mit ordentlich Bass und gutem Sound ging es im Headcrash ab. Vermutlich waren wir zwei die einzigen aus der Ravergeneration vor Ort. Hat uns nicht gestört, passte schon. Zwischendurch klangen auch ganz kurze Ansätze der guten, alten, schnellen Breakbeats mit Acidline durch.

Ich hatte sogar mein altes Digital Hardcore Records Shirts aus dem Jahr 1994 wieder ausgegraben 😀

Hinterher hörten wir von einigen Besuchern ihre Enttäuschung über das Konzert.
Fazit: Hätte gerne länger als 90 Minuten sein können und gerne wieder.

Aktuelles Album: [url=http://www.amazon.de/gp/product/B00PMMHDME/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00PMMHDME&linkCode=as2&tag=wwweraserorg-21&linkId=O76NO25OFKH7WMIW]Reset[/url]


EU regelt Kreditkartengebühren und Mastercard und VISA reiben sich die Hände

[b]Die EU schützt US-Unternehmen im Sinne des europäischen Verbrauchers![/b]

Seit November hat die EU mit ihrer Regelwut Ausschüttungen an kreditkartenausgebende Institute stark reduziert. Die illusorische Annahme sind sinkende Preise für Kunden.

Doch was steckt wirklich dahinter?

Diners Club, American Express, Union Pay und JCB fallen übrigens nicht unter diese Regelung, nur die beiden großen US-Unternehmen Mastercard und VISA sind betroffen. Gerade American Express belastet Händler mit unglaublichen Disagios und damit also auch den Verbraucher.

Die Annahme der EU: Durch Absenkung der o.g. Ausschüttung sinken die Disagios von Mastercard und VISA, damit hat der Händler höhere Einnahmen und der Preis für den Kunden sinkt.

Sicher doch! Das passiert auch nur in der Phantasiewelt der EU-Bürokraten. Bisher hat noch kein Zahlungsprovider seine Disagios gesenkt. Wohl aber die Ausschüttung an die kartenausgebenden Institute ist bereits seit November gesunken.

Die Differenz dieser Einnahmen stecken sich also der Zahlungsprovider und die beiden amerikanischen Unternehmen Mastercard und VISA in die Taschen. Wo habe ich als Verbraucher profitiert? Ah ja, weil die Banken weniger Geld mit ihren Karten verdienen steigen dann die Kartengebühren. Super Idee von der EU! Übrigens habe ich noch keinen Händler gesehen, der die Preise gesenkt hat… wieso auch, er hat noch nichts gespürt. Oh und dann ist da noch die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers – tja da kommt dann auch die EU im Moment noch nicht vorbei.

Was bleibt ist, wie bei vielen EU-Verordnungen ein fader Beigeschmack und das Gefühl einmal mehr verarscht worden zu sein.


Quebec Teil 2: Auf nach Quebec [Updated]

Was geht mit in den Koffer?
Bei 23kg Freigepäck in der Economyclass gilt es zu planen.

Auf jeden Fall werden wir relativ viel zu Fuß erlaufen, daher ist festes Schuhwerk wichtig. Wanderschuhe auf dem Flug anziehen, also nicht ins Gepäck. Neben den üblichen Verdächtigen wie: Socken, Unterwäsche, Jeans und T-Shirts, sollte auch dem Klima angepasst sein.

Normalerweise ist der Sommer warm und trocken, Ausnahmen bestätigen die Regel. Für diesen Fall gibt es Fleecepullis und wasserfeste Windbreaker als Jacke. Da wir Whalewatching in Tadoussac machen werden, benötigen wir diese Ausstattung sowieso. Auf dem Wasser kann es empfindlich kalt sein, wenn man gerade an andere Temperaturen gewohnt ist. Ähnliches gilt für nachts, es kann muss aber nicht nachts auf 12° C abkühlen.

Da Kanada nicht so das Outlet-Paradies ist, wie die USA, ist Kleidung dort eher teurer. Es lohnt sich also nicht darauf zu setzen, sich günstig vor Ort eindecken zu können.

[i]Update 13.07.2015: Auf dem Navi noch nicht eingezeichnet gab es bei den Niagarafällen ein recht gutes Outletcenter mit extrem günstigen Preisen bei Tommy Hilfiger Kids. Ein kleineres Outlet bei Kingston und bei größers Outlet in Montreal, Richtung Ottawa.[/i]

Mietwagen
Unseren Mietwagen haben wir bereits aus Deutschland gebucht, da dies normalerweise günstiger ist. Selbst bei den „Specials“ vor Ort ist der Preis deutlich höher. Vor allem weil Anbieter wie Sunnycars die Selbstbeteiligung bei Vollkasko oder Teilkasko erstatten und auch bei Reifenpannen die Reparatur bezahlen. Vor Ort wird dann gerne die Roadsize-Plus für teuer Geld angeboten. Albern fand ich die Driver-Sickness-Insurance. Ja auch dort kann man sich gegen versichern.

Hotels
Bis auf eine Ausnahme in Tadoussac haben wir ausschließlich Best Western gebucht. Vorteil dort bei der Online-Buchung ist, dass man normaler Rate 10% Rabatt im Tarif AAA/ACA bekommt. Außerdem kann man kurzfristig bis zum Anreisetag 18:00 die Buchung stornieren (genau bei der Buchung schauen, Abweichungen sind möglich).