Allgemein


Mehr Manpower für Terrorüberwachung

Wie das niedersächsische Innenministerium heute in einer Presseerklärung bekannt gab, sind 71.000 EUR in die Technik einer [b]Terrordatei[/b] investiert worden.

[i]Nach Angaben von Innenminister Uwe Schünemann wurden im Landeskriminalamt zwei Arbeitsplätze im Bereich der Datenerfassung und -recherche neu eingerichtet. Das Landesamt für Verfassungsschutz habe drei zusätzliche Stellen erhalten. Zudem sei für die Polizei zur Erfüllung der hohen Geheimhaltungsanforderungen speziell abgeschirmte Computertechnik beschafft worden. [/i]

Dabei nahm Schünemann auch noch Bezug auf die „Verhinderungsversuche“ von rot-grünen Bundesregierung und hebt die Terrordatei als wichtigen Baustein für den Kampf gegen den Terror hervor.

In der Pressemitteilung heißt es im Wortlaut weiter:
[i] In der Antiterrordatei, die eine Kombination aus Index- und Volltextdatei darstellt, können die deutschen Sicherheitsbehörden rasch auf vorhandene polizeiliche und nachrichtendienstliche Erkenntnisse aus dem Bereich des internationalen, insbesondere des islamistischen Terrorismus zugreifen. Angeschlossen sind neben dem Landeskriminalamt Niedersachsen und dem Niedersächsischen Landesamt für Verfassungsschutz das Bundeskriminalamt, wo auch die Antiterrordatei geführt wird, sowie alle übrigen Landeskriminalämter und Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, die Bundespolizeidirektion, der Militärische Abschirmdienst, der Bundesnachrichtendienst und das Zollkriminalamt. In einem ersten Schritt stehen einer abfragenden Behörde die wichtigsten Grundinformationen zur Verfügung, die im Weiteren ein schnelles Kontaktaufnehmen mit der speichernden Stelle erlauben. Die in der gemeinsamen Anwendung vorhandenen Informationen können aber auch unmittelbar für Sofortmaßnahmen zur Verhinderung terroristischer Anschläge genutzt werden. Eine Eilfallregelung sorgt dafür, dass in unaufschiebbaren Fällen in Sekundenschnelle der Zugriff auf so genannte erweiterte Grunddaten möglich ist, die ansonsten nur auf Nachfrage bei der speichernden Behörde sichtbar werden. Bundesweit sind zunächst Personengrunddaten aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus recherchierbar. In weiteren Schritten erfolgt die Erfassung weiterer Datensätze, unter anderem zu Objekten. Neue Befugnisse zur Datenerhebung sind mit Einrichtung der Datei nicht verbunden.[/i]

Wie gut, dass die Christlich Demokratische Union uns mit dieser Methode vor dem Terror beschützen möchte. Mißbrauch und auch Zweckentfremdung der Daten sind natürlich völlig ausgeschlossen und nur die Idee ist aus der Luft gegriffen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass derartige Daten immer die Begehrlichkeit anderer Stellen weckt.


Lindt ruft Torte „Glorija“ zurück

Wie die Lebensmittelsicherheit des Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet, hat die Firma Lindt Grosshandel e.K. am 09.03.2007 folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat einer amtlichen Untersuchung einer Probe der Torte „Glorija“ Salmonellen nachgewiesen. Betroffen ist die Torte „Glorija“ 800 g, hergestellt für Fa. Lindt Grosshandel e.K. D-95463 Bindlach, MHD 14-05-2007. Salmonellen stellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Vor dem Verzehr der gefrorenen Torte „Glorija“ MHD 14-05-2007 wird daher gewarnt. Dieser Rückruf betrifft nur die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14-05-2007.“

Ich habe von dieser Warnung leider heute erst per Zufall erfahren.

Die Firma Lindt äußert sich sonst nicht weiter zu den Vorfällen. Auch auf der Internetseite ist nichts zu finden. Dabei sollte man doch meinen, dass gerade solche Hinweise grob publik gemacht werden sollten.


Vorsicht die Bahn kommt

Kürzlich berichteten wir über die Selbstbeweihräucherung der Bahn im Nahverkehr in Stuttgart. Heute viel ein wenig Schnee was auf den Straßen für etwas Durcheinander sorgte. Leider nicht nur auf den Straßen sondern auch beim Bahnverkehr.

Ja Sie haben richtig gelesen, die fünf Zentimeter Neuschnee in Stuttgart und Umgebung sorgten beim Unternehmen Bahn für Ausfälle und Verspätungen. Dem Unternehmen, welches sich rühmt auch bei widrigen Wetterlagen pünktlich und zuverlässig zu sein. So fuhren S-Bahnen, mit deutlicher Verspätung, den Hauptbahnhof nicht über den S-Bahntunnel sondern auf dem Fernzugbahnhof an*. Für die Fahrgäste bedeutet dies, dass sie einen Fußmarsch von fünf Minuten haben um zu ihrem Anschluss zu kommen.

Einzig der Fahrer der S5 ist zu loben, er informierte die Fahrgäste so gut es möglich war über den „Stromausfall“ am Hauptbahnhof.

Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) hingegen fuhren ohne Verzögerungen oder Störungen. Alle Linien waren pünktlich oder maximal eine Minute verspätet.

* Der Stuttgarter Bahnhof hat drei Ebenen. Oben ist der Sackbahnhof für Fernzüge, darunter sind die Linien der U-Bahn der SSB und ganz unten sind die S-Bahn Linien in einem Tunnel mit zwei Fahrtrichtungen.


Gefaelschte E-Mails warnen vor gefaelschten E-Mails

Heutzutage kein Anti-Viren-Programm mit den neuesten Updates auf seinem Computer installiert zu haben ist ja schon fast undenkbar.
So langsam hat man aber die Regeln kapiert und weiß wie denn die gefälschten E-Mails von den Banken und der Telekom aussehen.

Die Betüger werden allerdings immer dreister. Wie bekannt wurde versenden derzeit massenweise gefälschte E-Mails im Namen des Internet-Providers 1&1. Die Anlage soll wegen der MwSt. Erhöhung eine aktualisierte Rechnung enthalten.
In Wahrheit enthält der ZIP-Anhang jedoch eine ausführbare Datei.
Führt der Anwender diese aus, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner.

Die Fälscher verwenden einen besonders dreisten Trick, um den Empfänger der E-Mail zum Öffnen des Dateianhangs zu bewegen:
Die E-Mails enthalten einen Abschnitt ‚Aktueller Sicherheitshinweis‘, in dem vor gefälschten E-Mails gewarnt wird. Echte E-Mails des Providers würde man immer daran erkennen, dass Rechnungen als ZIP-Archiv beigefügt seien und die E-Mails immer diesen Sicherheitshinweis enthielten.
Tatsächlich versendet der Provider die Rechnungen jedoch grundsätzlich als PDF-Datei. Zudem wird der Kunde in den E-Mails mit dem Namen angesprochen.

Was wird wohl noch in Zukunft auf uns zukommen?