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Geknackt: Radio Hamburg Hinhörer

Radio Hamburg vermeldet, dass das beliebteste Radiogewinnspiel der Stadt geknackt wurde. Es war spannend und die Tipps der Hörer waren echt gut. Doch bei 15.650 EUR war Ende und der Jackpot wurde geknackt.

Artikel: [url=http://www.radiohamburg.de/]Radio Hamburg[/url]


Krieg um Kohle

[i]Getreu des Clausewitzschen Postulats der Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln gilt in einer globalisierten Welt der Krieg als Erschließung neuer Märkte mittels Waffengewalt. Die neuen Töne des „Allergrößten Feldherrens aller Zeiten“ (AGröfaz) im weißen Haus zeigen interessante Anlageoptionen auf.[/i]

Der scheidende US-Präsident nutzt die ihm verbliebene Amtszeit, um schnell noch mal die Fleischtöpfe an seine Kamarilla herumzureichen. Dafür muß allerdings nochmal die Kriegskasse mit „fresh money“ [url=http://www.welt.de/politik/article1143173/Bush_will_weitere_50_Milliarden_Dollar_.html]befüllt werden.[/url] Die Situation im Irak wird daher von Bush schon deshalb nich als so schlimm [url=http://derstandard.at/?url=/?id=2994447sap=2_pid=7348082]bezeichnet[/url], weil sie nämlich besonders schlimm ist. Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld, bekannt durch seine detaillierten Analysen insbesondere der Kampfkraft der deutschen Wehrmacht, bringt die Sache auf den [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]Punkt[/url]: Fast alle solchen Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg sind verlorengegangen, insbesondere der in Vietnam.

Erinnern wir uns kurz an die beinahe legendäre Multimedia-[url=http://www.cnn.com/2003/US/02/05/sprj.irq.powell.transcript/]Präsentation[/url] des Collin Powell, wo von rollenden Giftgas-Zügen und ähnlichem Unsinn berichtet wurde. Alles vergessen. Aber glaubt man dem National Priorities Project, so [url=http://www.nationalpriorities.org/Cost-of-War/Cost-of-War-3.html]zeigt[/url] zeigt die Kosten Uhr bald 460 Mrd US-Dollar an. Ein nicht unerheblicher Teil davon dürfte beim bei Verschwörungstheoretiken so beliebtem Militärisch-Industriellen Komplex gelandet sein. Nach den menschlichen Opfern fragt eh keiner, die meisten, denen irgendwas weggesprengt wurde, empfanden das ja auch noch „[url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,501922,00.html]cool[/url]“.

Aber die Heimatfront bröckelt. Die Zahl der Freiwilligen, die sich für dieses zweifelhafte Unternehmen begeistern lassen, geht rapide
[url=http://oe1.orf.at/highlights/48552.html]zurück[/url]. Wenn selbst schon die US National Guard („Weekend soldiers“) [url=http://www.globalsecurity.org/org/news/2004/040711-death-toll.htm]ranmüssen[/url], zeigt sich, wie dünn die Personaldecke tatsächlich ist.

Wie paßt dann das neue [url=http://www.welt.de/politik/article1142834/Bush_warnt_vor_einem_nuklearen_Holocaust_.html]Säbelrasseln[/url] in dieses Bild? Mit welchen Soldaten soll denn ein solcher Kieg gewonnen werden, zumal die Revolutionsgarden schon ein anderes [url=http://www.globalsecurity.org/military/world/iran/pasdaran.htm]Kaliber[/url] sind als die schlecht ausgerüsteten und motivierten Palastgarden des Saddam Hussein, die die erste Chance zum „turnover“ genutzt haben. Nun zeichnen Seiten wie [url=http://www.globalfirepower.com/list_act_mil_personnel.asp]www.globalfirepower.com[/url] ein vielleicht etwas überzogenes Bild des Sachverhalts, aber de facto hat der Iran die Kohle, um ein schlagkräftiges Militär zu unterhalten, und dieser Umstand ist auch den Experten [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]bekannt[/url]. Ob der Iran Atomwaffen hat oder nicht, spielt in diesen Überlegungen überhaupt keine Rolle. Auch in diesem Krieg geht es um Kohle, und die Zeitnähe dieser Rede zur [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article1139329/Finanzkrise_wird_2008_noch_viel_schlimmer.html]Hypothekenkrise[/url], die ein echte Gefahr nicht nur für die US-Hegemonie darstellt, macht nachdenklich. Da wird dann schon mal die Sau des „nuklearen Holocausts“ durchs Dorf getrieben. Die Wortwahl macht deutlich, von woher der Wind weht.

Soldaten sind keine mehr da, aber die Aktienkurse von Lockheed und Northrop Grumman zeigen seit dem Einbruch 2003 wieder erfreulich nach oben, da stört auch keine Hypothekenkrise. Da ist noch mehr drin.


Ubuntu Linux 7.04

In einer kleinen Reihe möchten wir dem interessierten Leser Alternativen zum Mainstream Betriebessystem Windows vorstellen. Beginnen wollen wir mit Ubuntu, einer Linux Distribution die mittlerweile sogar vorinstalliert auf PCs der Marke Dell erhältlich ist.

[url=http://www.ubuntu.com/]Ubuntu[/url] gibt es, wenn man es nicht wie eben beschrieben schon vorinstalliert kauft, in vier „Geschmacksrichtungen“. Im Gegensatz zu etwa Windows, gibt es bei Linux und BSD-Derivaten nämlich die Wahl der Benutzeroberfläche. Ubuntu hat den an Mac OS erinnernden Gnome Desktop. Kubuntu verwendet den sehr stark an Windows angelehnten Desktop KDE und xubuntu verwendet die schnelle Oberfläche XFCE, die so konfiguriert werden kann das Sie ausieht wie Windows oder aber Mac OS, oder auch ganz anders.

Installiert man Ubuntu so tut man dies, wie bei Windows auch, über einen grafischen Installer der sehr modern wirkt, und einem relativ wenige Fragen stellt. Zum einen ist das für Anfänger gut, zum anderen fehlen dem Profi die Wahlmöglichkeiten.

Das System ist gut zu bedienen und es bringt, wie bei allen Linux Systemen, viele nützliche Programme mit, die zudem noch kostenlos sind.

Pro und Kontra:

Pro:
Sehr stabil
Einfach zu installieren
Gute Hardwareerkennung (u.a. auch WLAN Karten und Laptop Spezialitäten))
Moderne Oberfläche(n)
Xubuntu ist recht performant
Guter Support (gegen Bezahlung auch Profiunterstützung)
Große deutsche Community
Unternehmenslösungen im Angebot (kostenpflichtig)
Langer Support auch älterer Versionen
Ein Ableger für Schulen erhältlich (edubuntu)
Finanzstarker Hintergrund (Milliardär Marc Shuttleworth)
Wenig Aufwand um sicher zu Arbeiten (Viren und Würmer sind weitegehend außen vor)
Mit Paketsystem einfache Installation von Software möglich
Mit viel Software ausgestattet

Kontra:

Kubuntu und Ubuntu auf alten Systemen relativ behäbig
Wenig flexibilität bei der Installation insbesondere der mitinstallierten Software
Für Profis und Administrationen umständlich (sudo vor jedem Befehl in der Konsole wenn es um Systemeinstellungen geht)
Nicht immer ganz aktuelle Bestandteile
Für den Privatanwender ist das vorinstallierte OpenOffice zu langsam und verbraucht viele Recourcen

[url=http://www.ubuntu.com/]Internetseite[/url]
[url=http://ubuntuusers.de/]Deutsche Community[/url]


Debian GNU/Linux

In unserer Reihe die Alternativen zu Windows aufzeigt, widmen wir uns heute der Distribution Debian. Debian verwendet den Linux Kern, die meisten Systemprogramme entstammen dem GNU-Projekt.

Viele neue Distributionen, wie etwa Ubuntu, Knoppix oder das noch recht junge Sidux basieren auf Debain. Die Entwickler des Debain Teams legen großen Wert darauf, dass nur Software in die Distibution aufgenommen wird, welche nach der GPL lizensiert ist. Dies unter anderem auch um, den in den USA üblichen, Patentkriegen von vornherein aus dem weg zu gehen.

Profianwender die ein paketbasiertes aber dennoch schnelles System wünschen setzen auf Debian. Die Systemstabilität ist wohl nach BSD die beste die man haben kann. In einem kürzlich durch die Zeitschrift Linux Magazin durchgefühten Vergleichstest wurde dies bestätigt.

Die Installation von Debian ist, wie Debian auch, äußerst vielfältig gestaltet. Während die grafische Installation durch ihre Einfachheit besticht, können Profis über die textbasierte Installation das Optimum aus Ihrem Rechcner holen. Neben der Partitionierung der Festplatte und Hardwareerkennung kann man dort auch die Benutzeroberfläche und die Zusatzsoftware die installiert werden soll genauestens einstellen. Selbst Einsteigern sollte die Installation gelingen, wenn auch bei Laptops, wie bei fast allen Distributionen, Nacharbeit erforderlich ist. Für Anwender mit leichter Paranoia oder Sicherheitskritischen Daten bietet Debian schon bei der Installation an die Festplatte vollständig zu verschlüsseln.

Pro und Kontra:

Pro:
Moderne Oberfläche(n)
Extrem stabil
Sehr schnell selbst bei KDE und GNome Oberfläche
Sehr flexible Installationsnmöglichkeiten
Gute Hardwareerkennung ( ausgenommen WLAN )
Für den Office Bereich sofort einsetzbar
Auch ohne SEL Paket wohl eine der sichersten Distributionen
Mit SEL Paket extrem sicher
Vollverschlüsselung des Systems
Leichte Konfiguration und Installation von zusätzlicher Software
Sowohl für den Server als auch für Desktops geeignet
Guter Support auch Profisupport (gegen Bezahlung)

Kontra:
Für Einsteiger mit Laptop etwas zeitaufwendige Installation (WLAN)
Bei der grafischen Installation wenig Auswahlmöglichkeiten der zu installierenden Software
Hinkt etwas bei der Aktualität der Software und des Kernels hinterher (was der Stabilität zu gute kommt)