{"id":330,"date":"2020-01-29T16:14:41","date_gmt":"2020-01-29T14:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.eraser.org\/?p=330"},"modified":"2020-01-29T16:14:41","modified_gmt":"2020-01-29T14:14:41","slug":"linux-auf-der-dbox","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eraser.org\/?p=330","title":{"rendered":"Linux auf der DBox"},"content":{"rendered":"<p>Premiere stellt seinen Kunden zum Empfang seines digitalen Programms einen Decoder, genannt DBox zu Verf\u00fcgung. Die Bedienung ist etwas gew\u00f6hnungbed\u00fcrftig (will man einen Kanal nach oben zappen dr\u00fcckt man nach unten) und teilweise sehr langsam. Findigen Bastlern ist es gelungen das mitgelieferte Betriebssystem durch Linux zu ersetzen. Mehr oder weniger erfolgreich&#8230;<\/p>\n<p>Auf diversen Seiten (siehe unten) werden Umbauten angeboten, wer fit ist mit dem L\u00f6tkolben findet dort auch Anleitungen zum Selbermachen. <\/p>\n<p>Wie schon angesprochen ist das mitgelieferte System umst\u00e4ndlich, dies wollen die Entwickler von Linux auf der D-Box beheben. Hier die Vorteile:<\/p>\n<p>&#8211; Das Starten der ausgeschalteten Box dauert nur noch 45 sek. statt 2-3 Minuten. <\/p>\n<p>&#8211; Das einschalten aus dem Standby-Modus geht schlagartig, das Original ben\u00f6tigt eine halbe Minute. <\/p>\n<p>&#8211; Der Jugendschutz ist vollst\u00e4ndig konfigurierbar, das Original sperrt alle Sendungen ab 16 und man muss die Sendungen jedesmal mit Code freigeben. Linux erlaubt es gar dien Jugendschutz auf 12 Jahre zu stellen oder ganz abzuschalten. Anfragen bei Premiere bleiben Erfolglos, man verweist auf eine Vereinbarung mit den Landesmedienanstalten. Premiere darf Sendungen ab 16 rund um die Uhr senden, wenn diese vorgesperrt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Die Bedienung ist logischer und meist schneller, die Sende\u00fcbersicht Beispeilsweise geschieht per Knopfdruck, das Original ben\u00f6tigt bis zu zwei Minuten und ist weitaus un\u00fcbersichtlicher.<\/p>\n<p>&#8211; Videotext ist eingebaut und wird nicht wie bei Premiere nur mit\u00fcbertragen, so das der Fernseher die Arbeit \u00fcbernimmt. Dr\u00fcckt man bei der Fernbedienung auf die Lautst\u00e4rke minus-Taste erh\u00e4lt man einen Splitscreen, links Videotext rechts das Fernsehbild.<\/p>\n<p>&#8211; Die Einblendungen vom laufendem Programm ist erg\u00e4nzt durch die Gesamtlaufzeit, Restlaufzeit und des n\u00e4chsten Programms. <\/p>\n<p>&#8211; Das Umschalten zwischen den Sendungen geschieht schlagartig, fast wie beim analogen Fernsehen, die Originalsoftware ben\u00f6tigt jedesmal bis zu f\u00fcnf Sekunden.<\/p>\n<p>&#8211; Der Netzwerkanschlu\u00df funktioniert und erm\u00f6glicht so digitales Aufzeichnen von Sendungen.<\/p>\n<p>&#8211; Bei Sendungen mit mehreren Perspektiven bzw. Unterkan\u00e4len (Formel 1 und 1. Bundesliga) funktioniert \u00fcber Tastendruck, beim Original muss man sich umst\u00e4ndlich durchs Men\u00fc hangeln.<\/p>\n<p>&#8211; Es gibt ein paar Spiele und mann kann die Startbilschirme und LCD Anzeige nach eigenem Geschmack anpassen.<\/p>\n<p>&#8211; Der Quellcode ist Open Source, jeder kann die Software so umbauen wie er will, Programmierkenntnisse in C++ vorausgesetzt.<\/p>\n<p>Aber auch die Nachteile m\u00fcssen genannt werden. <\/p>\n<p>&#8211; Linux auf der DBox ist, entgegen den Versprechungen auf den unten aufgelisteten Seiten, alles andere als stabil. Beim Zappen (schnelles Umschalten zwischen den Sendern) bleibt die Box h\u00e4ngen und man muss die sie zur\u00fccksetzen.<\/p>\n<p>&#8211; Die Spiele bringen die Box auch \u00f6fters zum Absturz.<\/p>\n<p>&#8211; Das Umschalten kann zwar konfiguriert werden, man \u00fcberspringt aber h\u00e4ufig den Sender.<\/p>\n<p>&#8211; Eine Anleitung die alle Funktionen enth\u00e4lt ist nicht existent. Vieles muss man durch probieren herausfinden.<\/p>\n<p>&#8211; Support in der Qualit\u00e4t wie man ihn von Premiere gewohnt ist bekommt man nicht. Einzig Foren und IRC-Channel bieten sich an, mit mehr oder weniger wissenden Ansprechpartnern.<\/p>\n<p>Hier die Seiten die den Umbau anbieten und Support bieten:<\/p>\n<p>DVB-Technik<br \/>\nDBox2.net<br \/>\nNeutrino-Anleitung<br \/>\nDBox Research<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Premiere stellt seinen Kunden zum Empfang seines digitalen Programms einen Decoder, genannt DBox zu Verf\u00fcgung. Die Bedienung ist etwas gew\u00f6hnungbed\u00fcrftig (will man einen Kanal nach oben zappen dr\u00fcckt man nach unten) und teilweise sehr langsam. Findigen Bastlern ist es gelungen das mitgelieferte Betriebssystem durch Linux zu ersetzen. 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