Kaspersky Internet Security 2010

Datum 27.10.2009 | Thema: Tests



Wertung 7/10Als Abonnent von Kaspersky führte ich vor einigen Wochen das Update auf die Version 2010 durch. Damit begann das Leiden. Bisher war ich mit der logischen Konfiguration von Programmen sehr zufrieden. Irgendwie habe ich nach Stunden des Probierens aber immer noch nicht den richtigen Dreh gefunden. Besonders Magix Video deluxe 16 mag Kaspersky nicht sonderlich. Da habe ich das Programm schon überall als „vertrauenswürdig“ eingetragen und Online-Updates gehen immer noch nicht. Wenn ich den Schutz allerdings aufhebe, dann geht es.
Der Wurzel des Übels: Rootkitscanner! Rootkits sind Schadprogramme, die sich so tief in das Betriebssystem einnisten, das ein normaler Virenscanner diese nicht finden kann. Ein Rootkitscanner gehört heute zu jedem kostenpflichtigen Virenscanner dazu. Kaspersky übertreibt es allerdings etwas. Ca. 30 Minuten nach Systemstart geht der Rootscan los, danach wabert das Kasperky-K bestimmt eine Stunde auf meinem AhtlonXP 2200+ und auf dem Dualcore Notebook ca. 20 Minuten. Das gehört zum täglichen Programm. Sobald nur ein Neustart war, kommt der Scan sogar mehrmals am Tag vor. Muss das sein? Ja, sagt scheinbar Kaspersky, denn es gibt keine Möglichkeit den Scan zu konfigurieren. Es sind keine Änderungen geplant (lt. Kasperskyforum)

Über die Scanfunkionen und die Erkennung schreibe ich an dieser Stelle nichts, das überlasse ich den Fachzeitschriften, die Virusinfektionen prüfen können.

Fazit: ES IST AUS!
Da sich kostenpflichtige Sicherheitssuiten nicht wirklich etwas schenken, wechsele ich die Marke!Kaspersky wird nach Jahren meines Vertrauens verbannt und durch Bitdefender ersetzt.



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