Grenzenlose Arroganz

Datum 27.10.2003 | Thema: Politik

Es wird Zeit einmal die Politik von George W. Bush, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, zu beurteilen. Wir tun dies an zwei Beispielen, dem Krieg im Irak und der Umweltpolitik.
In seinem gernzenlosen Wahn lies sich Herr Bush nicht davon abhalten im Irak den Diktator Saddam Hussein durch einen Krieg zu entfernen. Einen Diktator den sein Vater Jahre zuvor mit Waffen versorgte um den b√∂sen Nachbarn des Irak, den Iran, zu bek√§mpfen. Keiner glaubte an die Beweise und irgendwann verlor Herr Bush einfach die Geduld und schlug zu. Wir brauchen nicht dar√ľber zu diskutieren, dass Saddam Hussein mit seinem Regim seine Landlseute ermordet, gequ√§lt und √ľberwacht hat und das es besser ist, das er jetzt weg ist. Vielmehr sollten wir die Planlosigkeit der US-Regierung verurteilen den Irak anschlie√üend zu befrieden. Wie in Afgahnistan hinterlie√üen die Amerikaner ein Machtvakuum, das nun von radikalne Gruppen ausgenutzt wird. Scheinbar haben sich die Amerikaner √ľbersch√§tzt oder aber den Gegner untersch√§tzt. Die Amerikaner habe in ein Wespennest gestochen und zahlen nun einen hohen Preis. Herr Bush wird wohl nicht mehr wiedergew√§hlt, aber bringt das die toten Soldaten wieder zur√ľck?

Gleich zu Anfang seiner Amtszeit lies es sich Herr Busch nicht nehmen aus dem Kyoto-Vertrag auszusteigen, mit dem Hinweis ,dass es weniger wichtiger sei als eine gesicherte Energieversorgung Amerikas. Er stellte ein Gegenkonzept vor, welches von Umweltverb√§nden als "Dies ist ein Valentins-Geschenk f√ľr die Umweltverschmutzer und ein Affront gegen den Rest der Welt" bezeichnet wurde. Nun zahlt Amerika den Preis f√ľr die ignorante Politik des √∂glgesteuerten Presidenten. In diesem Jahr sind schon hunderte Hektar Wald bei Walbr√§nden in Rauch aufgegangen und gerade jetzt w√ľtet ein Feuer in Kalifornien und bedroht die Gro√üst√§te Los Angeles und San Diegeo. Diesesmal trifft es nicht allein die dritte Welt L√§nder die unter Naturkatastrophen leiden m√ľssen, diesmal trifft es den Verursacher selbst. Ob sich das √§ndern wird ist fraglich, eines ist hoffentlich sicher, Herr Bush wird n√§chstes Jahr ersetzt.



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