Doomsday

Datum 28.10.2008 | Thema: Wirtschaft und Finanzen

Die Lage ist ernst. Nich mal mehr in den F├╝hrerbunkern wird gen├╝gend Champagner gesoffen.
Wie vermutet l├Ą├čt die Trendwende auf sich warten. Der Abschwung erfa├čt jetzt auch die Automobilindustrie. Noch wird in Deutschland kr├Ąftig eingekauft, das d├╝rfte sich aber bald ├Ąndern, wenn die Arbeitslosenzahlen wieder nach oben gehen.

Kein Wunder, denn die Zocker sitzen immer noch in den zu Spielcasinos umfunktionierten B├Ârsenhallen. Und das Zentralkomitee der EU billigt auch noch den deutschen Sprengstoffanschlag auf die freie Marktwirtschaft. Da helfen dann auch keine schwachsinnigen Proteste sogenannter Globalisierungsgegner.

Neulich regte sich einer meiner Bekannten ├╝ber seinen B├Ârsenmakler auf, weil sein Depot ├╝ber 50% an Wert verloren hatte. Auf meine Frage, ob er denn nicht ├╝ber das Risiko eines Verlustes belehrt worden sei, erntete ich nur Unverst├Ąndnis. Was erwarten diese Leute eigentlich? Die B├Ârse als ewig sprudelnder Quell von frischer Kohle?

Nat├╝rlich braucht die B├Ârse Spekulanten. Sie bringen das Geld in den Markt, damit Unternehmen operieren k├Ânnen. F├╝r das Risiko sollen sie verdienen. Aber sich zu beschweren, wenn die Kohle verheizt ist, ist schon ziemlich dumm. Rendite ist eben mit einem gewissen Risiko behaftet. Es ist wichtig, da├č eben dieser nat├╝rliche Selbstreinigungsprozess nicht durch staatliche Eingriffe gest├Ârt wird. Getreu dem Motto "Es mu├č erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird", stehen uns also schlimme schlimme Zeiten ins Haus, wenn der Staat weiterhin so agitiert.

Und hier wieder die Empfehlung: Gold pa├čt in jedes Fluchtgep├Ąck.



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