Traumschiffkritik

Datum 02.01.2008 | Thema: Fernsehen

Ja ich oute mich. Ich schaue das Traumschiff. Doch diesmal war ich überrascht.

1. Weihnachtsfeiertag: Der Kapitän macht einen Trikeausflug mit Pille, dem Schiffsarzt. Beginn der Tour: San Francisco. Ziel der Tour: Hearst Castle. Und vor allem fahren sie auf dem Highway #1. Gute Wahl! Das sind ohne Geschwindigkeitsübertretung und Zwischenstopps gut 3 bis 3einhalb Stunden, wenn man nicht komlett den #1 fährt. Vorher fahren sie aber noch über die Golden Gate Bridge. Also noch mehr Zeitverlust. Dazu werden sie noch von einer superfreundlichen Highwaypatrol aufgegriffen, die ohne heavy accent deutsch mit Kapitän und Pille sprechen.

Okay erklären kann man das ja auch so: In Kalifornien gibt es auch mal Erdbeben, dann rücken die Orte einfach mal näher zusammen. Die Polisten kann man nicht erklären, sah doch die Police-Station eher aus wie ein deutscher Bauernhof.
Neujahr: Pille und eine schwäbische Pommeranze machen einen Landausflug in Rio, weil der Gigolo (Verzeichung: Gentleman Host) Harald Schmidt eifersüchtig werden soll. Kurz darauf ist Pille allerdings wieder an Bord, um über den Krankenstand eines Cateringmoguls zu berichten, um wieder kurz darauf immer noch mit der Pommeranze immer noch durch die Gegend zu ziehen. Ja was denn nun?

Bei soviel Ungereimtheiten wird der Rest zur Nebensache. Bitte wieder mehr Realismus und eine obernervige Schreckschraube als Feindbild für die Zuschauer.



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