Steuern

Datum 02.07.2003 | Thema: Politik

Die Steuern sinken, jedenfalls will das die Regierung, indem Sie die letzte Stufe der Steuerreform von 2005 auf 2004 vorziehen will. Nach einigen hin und her ist nun auch die CDU daf√ľr, m√∂chte aber noch ein W√∂rtchen bei der Finanzierung mitreden. Als eiziger noch dagegen ist, wer hat etwas anderes erwartet, der hessliche Ministerpr√§sident Roland Koch.

Wieso das denn Herr Koch? Waren Sie es nicht, der genau diesen Schritt Anfang des Jahres noch wehement gefordert hat?
Daran mag sich der gute Mann wohl nicht mehr erinnern, er hat scheinbar eine Gedächtnisschwäche, genau wie damals beim Spendenskandal der CDU, damals wusste er ja auch nichts und musste später zugeben es doch gewusst zu haben.

Vielleicht möchte er aber auch nur, dass nicht alles mit Schulden finanziert wird, ok, das ließe sich machen, aber muss man dann gleich so herumpoltern? Haben wir etwa Angst in der Versenkung zu verschwinden Herr Koch?

Die Regierung m√∂chte die Steuererleichterung durch mehr Schulden gegenfinanzieren. Das m√ľsste eigentlich gar nicht sein. Laut einer Studie des IFW (Institut f√ľr Witschaft) k√∂nnte man die Steuern senken, indem man Schrittweise alle Subventionen abschafft. Dann k√∂nnte der Eingangssteuersatz von derzeit 19,5% auf 7,5 % und der H√∂chststeuersatz von 43% auf 25% sinken. Dann k√∂nnten sicher auch alle damit leben, dass Sie nun Ihre Fahrt ins B√ľro selber zahlen, auf die Eigenheimf√∂rderung verzichten und Firmenwagen nicht mehr von der Steuer abzusetzen sind etc.pp.



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