Das wirkliche Klimaproblem

Datum 22.02.2007 | Thema: Gesellschaft / Zeitgeschehen

Wahre Worte sind nicht schön - und schöne Worte sind nicht wahr. Die Klimakatastrophe ist angeblich nicht mehr aufzuhalten, daher machen wir jetzt noch auf unsinnigen Aktionismus. Das eigentliche Problem wird sehenden Auges ignoriert.
Wissenschaft strebt nach neuen Erkenntnissen. Ein eigenes Gebiet der Philosophie beschĂ€ftigt sich mit ihr. Man sollte meinen, in unserer "aufgeklĂ€rten" Zeit hĂ€tte die Menschheit gelernt, die Ergebnisse der Wissenschaft zu ihrem Vorteil zu nutzen. Aber die gesellschaftlichen IrrtĂŒmer sind die gleichen wie vor 2000 Jahren.

Die aktuell angeheizte Diskussion ĂŒber den Klimawandel nimmt quasi religiöse ZĂŒge an - Es gibt entschiedene BefĂŒrworter der Ideologie, daß ein vom Menschen beinflußter Klimawandel zum Schaden der Menscheit fĂŒhrt. Auf der anderen Seite gibt es entschiedene Gegner, die sich gegen eine politische Intstrumentalisierung dieses Themas einsetzen.

Das Klima der Erde hat sich ĂŒber ihre gesamte Lebenszeit geĂ€ndert, und das wird es weiter tun, unweigerlich bis zum Hitzetod des Planeten.

Das Wort "Klimawandel" ist eine politische Kampfvokabel, eine WorthĂŒlse, die nur als Symbol fĂŒr einen schlechten Einfluß des Menschen auf sich und seine Umwelt steht. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler wird den Einfluß des Menschen auf das Klima bestreiten. Das Klima ist ein Produkt aus vielen verschiedenen Faktoren, viele bekannt, noch mehr unbekannt, einige auch noch chaotischen EinflĂŒssen unterlegen. Der Mensch ist Teil dieses Systems, und somit beeinflußt er zwangslĂ€ufig dieses durch sein Handeln.

Die politische Frage ist daher die, ob sein Tun richtig oder falsch ist. Da der Mensch auch ein biologischer Organismus ist, besteht sein Ansinnen hauptsĂ€chlich aus zwei Dingen: Erhalt des eigenen Organismus und Fortpflanzung ("Fressen und Ficken"). Da der Mensch als einziges Tier auf der Erde sich seiner FĂ€higkeit zu denken rĂŒhmt, und nicht nur seiner biologischen Programmierung folgt, ergeben sich gewisse Unterschiede in seiner Handlungsweise - Die traditionellen Fortpflanzungstrategien werden sehr unterschiedlich angewandt. Vereinfacht kann man sagen: Hohe Kultur wenig Kinder, niedrige Kultur viele Kinder.

Und hier liegt die bittere Wahrheit begrĂŒndet. Da der Mensch nur eine Spezies darstellt, gelten auch eben dieselben Gesetze fĂŒr sie - leider will "man" das nicht wahrhaben. Das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung wird so wie so enden - BĂ€ume wachsen nicht in den Himmel. Es bleibt nur die Frage zu klĂ€ren, ob der durch die kommende Katastrophe verbleibende Rest der Menscheit ĂŒberleben kann, oder nicht. Nun ist dieses Thema von gewisser politischer Brisanz, und Extremisten gibt es da wie dort. Was in ferner Zukunft passieren wird, das ist relativ klar. Hoffen wir, daß die FĂ€higkeit zu denken ausreicht, um zu positiven Ergebnissen zu kommen.





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