Der Dreh an der Steuerschraube

Datum 22.02.2007 | Thema: Politik

Kaum ist die Mehrwertsteuer erh√∂ht und damit auch die Versicherungssteuer im gleichen Zug, denken unsere Herren und Damen Politiker √ľber neue M√∂glichkeiten nach den B√ľrger zu schr√∂pfen. So soll die KFZ-Steuer zu einer Schadstoffsteuer umgebaut werden und, weil das einen sch√∂nen Anschein von Umweltpolitik hat, sollen nun auch Steuern auf Flugbenzin erhoben werden.
Die KFZ-Steuer zur Abgassteuer umzubauen ist unnötig, man könnte sie einfach streichen und die Mineralölsteuer weiter erhöhen, der Effekt wäre derselbe, nur mit dem Vorteil das nicht nur der deutsche Autofahrer die zeche zahlt sondern alle die auf unseren Straßen fahren. Wer mehr Verbraucht erzeugt auch mehr Abgase gleich wie diese zusammengesetzt sind.

Steuern auf Flugbenzin w√ľrden nur die Preise erh√∂hen, f√ľr die Umwelt bringt das nichts, denn ein Flugzeug ist derma√üen teuer das es mindestens 25 Jahre fliegen muss damit sich die Anschaffung rentiert. √úberdies sind bei manchen Kurzreisen die Steuern h√∂her als der Reisepreis. Sie fliegt man mit zwei Personen √ľber das Wochenende nach Paris f√ľr 130 Euro, der Anteil an Steuern und Geb√ľhren ist 120 Euro.

Unseren Politikern sagt das Wort Steuer nicht das was es eigentlich bedeutet, das steuern von Vorgängen. Unsere Politiker haben nur im Kopf wie sie mit Steuern mehr Geld in den maroden Haushalt pumpen können. Es geht den Politikern doch nicht darum, dass wir weniger Abgase in die Luft blasen durch zu große Autos und billigen Reisen per Flugzeug ins Ausland. Weil das Thema Umwelt vor dem Hintergrund des Klimawandels gerade in ist, nutzt man das um mehr Geld einzunehmen.

Bitte die Schraube nicht zu weit drehen, sonst bewahrheitet sich der alte Spruch der Schlosser wenn Sie ein Schraube oder Mutter festdrehen, Nach Fest kommt Ab.




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