Pladde dicht

Datum 14.02.2007 | Thema: Computer

Das Schlagwort Informationelle Selbstbestimmung hat in diesen Zeiten eine gro├če Bedeutung. Die Repression im informationstechnischen Bereich nimmt orwellsche Z├╝ge an. Freie Betriebssysteme geben uns Gegenmittel an die Hand.
Momentan werden alle ├ťberwachungs-Register gezogen. Von Kamera-├ťberwachung bis hin zu Hausdurchsuchungen ist alles im Programm. Gerade im letzten Fall ist umsichtiges Handeln entscheiden. Wenn es an der Haust├╝re klingelt, ist der Vorsorge-Zug abgefahren. Daher mu├č man rechtzeitig Ma├čnahmen ergreifen. Alles legal, und alles auch f├╝r Laien leicht zu verstehen. Folgende Grundlagen sind dabei wichtig:

Jeder Mensch hat das Recht, seine Daten gegen├╝ber Dritten zu sch├╝tzen. Der Spruch "wer nichts zu verbergen hat, mu├č sich auch nicht verstecken" dient nur zur Verunsicherung. Bruce Schneier, Experte f├╝r Kryptographie und Computersicherheit, wu├čte schon lange, was los ist: "We need to protect ourselves, not with laws but with mathematics."

In diesem Sinne wollen wir heute die Festplatten-Verschl├╝sselung in einem Linux-Betriebssystem vorstellen. Jari Ruusu hat eine Implementierung des AES-Standards f├╝r Datentr├Ąger umgesetzt. So verschl├╝sselte Datentr├Ąger k├Ânnen als hinreichend sicher betrachtet werden. Absolute Sicherheit ist eine Illusion, aber man kann den Verfolgern wenigstens gen├╝gend Steine in den Weg legen.



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