Total Online Information Awareness

Datum 08.02.2007 | Thema: Ăœberwachung

Funktelefone und PCs gelten als SchlĂŒsseltechnologien fĂŒr die Schaffung eines totalitĂ€ren Überwachungsstaates. Zwar hat der BGH die sogenannte anonyme Online-Durchsuchung erstmal gestoppt, aber ein entsprechendes ErmĂ€chtigungsgesetz wird ja schon geplant. Die Technik ist allemal vorhanden.
Es gehört zum Handwerkszeug eines jeden Systemadministrators, sich typischerweise von einem Desktop-Rechner auf Server-Rechnern einzuloggen, um diese zu verwalten. Da diese Server ohne Bildschirm und Tastatur ausgestattet sind, bleibt ja gar nichts anderes ĂŒbrig.

Server-Betriebssysteme basieren heute auf UN*X, entwickelt 1969, oder seinen Abkömmlingen wie Linux, BSD etc.; die entsprechenden Tools gelten heutzutage als relativ sicher. Das unverschlĂŒsselte telnet wurde durch ssh ersetzt, um ein Abhören der Leitung zu verhindern. Die Authentifizierung erfolgt meist mit Benutzername und Passwort, und bei vorsichtiger Handhabung hat man schon einen relativ hohen Sicherheitsstandard.

Probleme macht seit seinem Auftreten nur ein kommerzielles Betriebsystem, dessen Name nicht genannt werden muß, weil es weltweit auf ĂŒber 90% der Rechner installiert ist. In den ersten Jahren gab es fĂŒr hierfĂŒr keine Tools, in den Folgejahren umstĂ€ndliche und mit erheblichen SicherheitsmĂ€ngeln behaftete, heute ist man da weiter.

Erste Tests von unabhÀngigen Nutzern zeigen folgendes Ergebnis - Zitat:
wir ham jetzt hier endlich ne brauchbare fernwartungssoftware...
vorher hatten wir verschiedene programme dafĂŒr, das waren allesamt umstĂ€ndliche teile
der kunde bekommt ne kleine exe die er startet und ich geb ihm eine pin durch...
zack bin ich auf seinem rechner

So schön einfach kann es also sein. Was da passiert und wieso, davon erfÀhrt der typische MittelstÀndler wenig. Solch eine FunktionalitÀt ist genau das, wovon ein totalitÀrer Polizeiapparat trÀumt. Und alle helfen mit...



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