Geldhunger der Datenkrake

Datum 01.02.2007 | Thema: Politik

Es sind nicht nur d├Ąmliche Werbespots, mit denen uns das gr├Â├čte Inkasso-Unternehmen der Republik auf die Nerven geht. Unvorstellbar ist vor allem der immense Bedarf an Finanzmitteln f├╝r diesen Nimmersatt.
In Deutschland hat man schon sein Kreuz mit staatlichen Leistungen. Einst war es nur die unter Bismarck eingef├╝hrte Krankenversicherung, welche den Benachteiligten den Zugang zu ├Ąrztlichen Leistungen erm├Âglichen sollte, die sich jetzt komplett verselbstst├Ąndigt hat. Auch die "staatliche Grundversorgung mit Schwachsinn" hat l├Ąngst ihr Eigenleben entwickelt: Die GeZ braucht mal wieder mehr Geld. Neue Leistungen, nach deren Bedarf keiner fragt, wollen eben bezahlt werden.

Betrachten wir ein Unternehmen wie Premiere. Man nimmt eine Leistung in Anspruch, und man entrichtet einen Obolus daf├╝r. Will man das nicht, so l├Ą├čt man es sein. Dieses simple Prinzip liegt einer freien Marktwirtschaft zugrunde, und (fast) jeder versteht es.

Nicht so die GeZ. In ihrem Allmachtsanspruch gleichendem Sendungsbewu├čtsein hei├čt es dort: Nach dem Willen des Gesetzgebers sind die Herstellung von abwechslungsreichen Programmen aus einem breiten Themenkreis und das Angebot umfassender und objektiver Information durch die Erhebung der Rundfunkgeb├╝hren sicherzustellen. Sie ist deshalb grunds├Ątzlich von jedem Rundfunkteilnehmer zu zahlen, auch wenn er die Programme der ├Âffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht nutzen m├Âchte.

Staatliche Willk├╝r und klarer Fall von Planwirtschaft. Es trifft jeden, der ein Empfangsger├Ąt besitzt, ob er es nun benutzt oder nicht. Nun trifft es gelegentlich auch andere staatliche Institutionen, was f├╝r etwas Am├╝sement sorgen kann.

Seitdem die GeZ in Ihrem Geldhunger auch noch Webserver belangt, an denen ja gar keine Empfangsteilnehmer sitzen, f├Ąllt man doch wirklich vom Glauben ab.

Man bezahlt f├╝r etwas, was man vielleicht gar nicht sehen will und im Fall eines Internet-Rechners vielleicht nur zum Teil sehen kann (es ist nicht das gesamte Programm ├╝ber das Netz zu bekommen). Weiterhin wird mit einem polizeistaats-├Ąhnlichem Apparat gegen potentielle S├╝nder vorgegangen.

Es wird in der Tat Zeit, da├č dieser Verein ein f├╝r alle mal auf dem M├╝llhaufen der Geschichte verschwindet. F├╝r die dann arbeitslosen Mitarbeiter gibt es ja jetzt schon Hilfsaktionen.



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