Terrorface

Datum 09.01.2007 | Thema: Ăœberwachung

Im Kampf gegen den Terror ist jedes Mittel recht. Biometrische Daten, FingerabdrĂŒcke, Ahnennachweis bis in die vierte Generation; das ist zwar alles nett, aber es reicht einfach nicht, um das wahre Gesicht des Terrorismus erkennen zu können. US-Psychologe Paul Ekman weist uns den Weg.
"Der böse Blick", das kannte ich bis jetzt nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Auto-Tunern aus der "LĂ€rm-statt-Leistung"-Fraktion. Es scheint aber so, als wĂŒrde der Ausdruck in Zukunft auch auf mißliebige Passagiere angewandt werden, die in die USA einreisen wollen. Wie Spiegel-Online berichtet, schult ein Psychologie-Professor jetzt SicherheitskrĂ€fte, die das "Anlitz des Bösen" gleich erfassen und ausmerzen sollen, und das ganz ohne technische Hilfsmittel - richtig menschlich also.

"Bei den AttentĂ€tern des 11. September kann Ekman anhand der wenigen schlechtaufgelösten Videoaufnahmen keine Vermutungen darĂŒber anstellen, ob man in ihren Gesichtern die perfide Absicht ihres Flugs hĂ€tte erkennen können" (Spiegel Online). Also ist doch die Technik schuld, das muß verbessert werden. Mehr und vor allem bessere Kameras.

Ich will die Psychologie als Wissenschaft ja gar nicht anzweifeln, aber wenn fettwanstige Sicherheitsbeamte an US-FlughĂ€fen in solchen Crash-Kursen geschult werden, muß man sich ĂŒber solche VorgĂ€nge nicht wundern.





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