Neue Finanziers im Krieg der Geschlechter

Datum 04.01.2007 | Thema: Politik

MĂ€nner sind Schweine, das wissen "die Ärzte", und jeder anstĂ€ndige Kerl weiß das auch. Genug betrogene Damen des weiblichen Geschlechts können ein Lied davon singen. Jahrelang wurde behauptet, Frauen wĂ€ren die besseren Autofahrerinnen; leider vergaß man bei diesen Studien die Fahrleistung, was dann zu anderen Ergebnissen fĂŒhrt. (Frage mich, ob LKW-Kilometer da eingerechnet sind). Wenn MĂ€nner in die Disco gehen, interessieren sie sich meistens auch fĂŒr das andere Geschlecht, Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, aber die Statistik ist da eindeutig. Zwischen MĂ€nnern und Frauen scheinen also gewisse Unterschiede zu bestehen, biologisch/historisch/sozial/sonstwie, was zumindest empirisch eindeutig verifizierbar ist.

In Deutschland kann aber nicht sein, was nicht sein darf, wie Spiegel-Online berichtet.
Wie vielleicht schon einige Leser von eraser.org vermutet haben, handelt es sich bei der Person, die sich hinter dem Pseudonym "sm4x" verbirgt, um einen Teilnehmer des mĂ€nnlichen Geschlechts. Das hatte ich bis dahin nicht als besonders erwĂ€hnenswert gefunden, da ich andere BeitrĂ€ge ja selbst auch nach Ihrem Inhalt bewerte und nicht nach dem Geschlecht des Autors. Sehr subjektiv natĂŒrlich, denn Schreibstile unterscheiden sich auch dem Geschlechte nach, wie man schon im Kindesalter erkennen kann.

In Zeiten der Gleichmacherei dĂŒrfen solche Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber keinesfalls zu Benachteiligungen fĂŒhren, deswegen muß *alles* getan werden, um aus Unterschiedenen herrĂŒhrende Nachteile einzuebnen. Koste es, was es wolle. Wenn man allein die Zahlenwerte in diesem Artikel zusammenrechnet, kommt man auf fast eine Viertelmillion Euro. Ich möchte es wirklich nicht wissen, wie viele weitere Studien es in diesem Duktus gibt.

Spiegel-Online fragt ja zu Recht in dem Artikel nach dem Sinn des sogenannten "Gender-Mainstreaming", spricht an, ob es " geschlechterpolitisch sinnvoll wĂ€re, wenn es auch mal 'MotorsĂ€genkurse fĂŒr Frauen' gĂ€be". Sicher, in frĂŒheren Jahrhunderten wurden Frauen vom "starken" Geschlecht unterdrĂŒckt, heute schreit alles nach "Gleichberechtigung". Wenn irgendwo Nachteile fĂŒr MĂ€nner entstehen, kann man das ja als historischen Schuld-Ausgleich verkaufen. Gezielt entwickelt sich eine Lobby, die den Spieß umdrehen möchte.

Mit diesem durch Staatsknete befeuerten Abnutzungskrieg kommt dieses Land nicht weiter. Es wird dadurch keine de-facto Gleichberechtigung geschaffen; Höchstens Ergebnis-Gleicheit statt Chancen-Gleichheit. Milton Friedman wußte schon: "Eine Gesellschaft, die Gleichheit - im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse - höher wertet als Freiheit, wird schließlich in einem Zustand landen, in dem weder Gleichheit noch Freiheit herrscht."

Die Handlungsoptionen der Politik bewegen sich zwischen öko-sozialfaschistischer Gleichschaltung (=Pest) und neo-kapitalistischer ProduktivitĂ€tsausbeutung (=Cholera). Die paar Milliönchen, die fĂŒr solche bescheuerten Gender-Gutachten gezahlt werden, spielen auch keine große Rolle mehr in einer Zeit, wo das Geld auch anderweitig mit dem Radlader zum Fenster hinausgeworfen wird. Ich muß nochmal Friedman bemĂŒhen: "Geldausgeben ist das Lebenselixier von Politikern und zugleich die Grundlage ihrer Macht. Der einzige Weg das Verhalten von Politikern zu verĂ€ndern, ist ihnen das Geld wegzunehmen."

Wirken wird es wohl wenig. Wahrscheinlich, weil Friedman ein Mann war.





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