Digitale Zukunft in Niedersachsen 2

Datum 25.05.2004 | Thema: Fernsehen

Kommen wir heute zur Technik! Als Grundig vor etwa 10 Jahren angefangen hatte interne SAT-Receiver in einigen Modellen nachzur├╝sten, hatte keiner gedacht, da├č ein modularer Aufbau ├Ąhnlich PCs in Fernseher einmal kommen k├Ânnte.
Loewe. hat in vielen seiner aktuellen Modelle die M├Âglichkeit Module nachzur├╝sten. Unter anderem findet sich ein DVB-S mit premiere und neuerdings auch ein DVB-T f├╝r das terristrische Digitalfernsehen darunter. Merkw├╝rdigerweise sind diese internen Aufr├╝stungen teurer als die externen Ger├Ąte der vielen anderen Hersteller. Rechtzeitig zum Start von DVB-T finden sich n├Ąmlich eine gro├če Anzahl von Receivern im Handel.

Die ├╝blichen verd├Ąchtigen Hersteller finden sich hier auch ein. Kathrein, Technisat, Humax und Nokia sind mit von der Partie. Unter anderem auch der Nobelanbieter Metz, dieser sogar mit Premieretauglichkeit, sofern es ausgestrahlt wird. Bei den Receivern gilt: Teurer ist nicht unbedingt besser. Denn es sollte auf jeden Fall auf Videotexttauglichkeit, Umschaltzeit beim Senderwechsel geachtet werden. Auf den Konfigurationskomfort kann der begabte Nutzer gerne verzichten, wenn der Rest stimmt.

Eine Liste der DVB-T tauglichen Receiver erh├Ąlt man hier

Bleibt abzuwarten, wenn das Kabel durchweg digital wird, dann kommt bestimmt der n├Ąchste gro├če Schwung DVB-T-Nutzer. Denn durch digitales Kabel kann der Netzbetreiber mit Smartcards den Empfang von bestimmten Sendern einschr├Ąnken und nur gegen Geb├╝hr erm├Âglichen. Wenn das passiert ist der teure Kabelzug wohl abgefahren.



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