Airbus lacht sich ins FĂ€ustchen

Datum 12.10.2006 | Thema: Politik

Wenn Airbus seine Produktionsanlagen verkaufen will und dadurch ArbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet werden, so ist das fĂŒr Airbus betriebswirtschaftlich gĂŒnstig, fĂŒr die Belegschaft bitter. Wenn dafĂŒr auch noch Steuergelder fließen, muß man sich aber wirklich fragen, ob unsere politischen Eliten völlig unfĂ€hig sind.
Zitat:
Mirow hat als Hamburgs Wirtschaftssenator einst dazu beigetragen, dass Airbus seine Flugzeugwerft an der Elbe ausbaut. Die Stadt Hamburg hat allein 750 Millionen Euro investiert, um die Produktion des A380 nach Finkenwerder zu holen
, schreibt die SĂŒddeutsche Zeitung.

Jetzt gehen die GerĂŒchte ĂŒber die Verlegung der A380 Produktion in die 2. Runde. Aus betriebswirtschaftlichen GrĂŒnden kann man sehr wohl die geplanten Entlassungen und die Verlagerungen der Produktion nachvollziehen. Aber man muß sich doch fragen, auf was fĂŒr VertrĂ€ge sich die Hansestadt Hamburg eingelassen hat, wenn im Falle einer Streichung der A380 Produktion in Hamburg nicht entsprechend saftige Strafen fĂ€llig werden.

Bei Airbus wird man entsprechende Überlegungen wohl in die Entscheidungsfindung mit einbezogen haben, wenn dort nicht Ă€hnlich unfĂ€hige Betriebswirte sitzen wie damals im Hamburger Senat, was allerdings unwahrscheinlich ist.

Man kann nur froh sein, daß inzwischen eine andere Mannschaft die Geschicke der Hamburger Wirtschaft leitet und hoffen, daß diese es besser macht.



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