info no. 555 // möbelindustrie, made in germany

Datum 22.12.2015 | Thema: Hype Enforcement Agency

zugegeben, seit dieselgate hat das image made in germany gelitten. dabei habe ich bei qualitÀt made in germany meine eigenen schlechten erfahrungen gemacht.

da wirbt gerade unsere möbelindustrie mit made in germany, doch wenn das topqualitĂ€t ist, dann möchte ich keine schlechte qualitĂ€t mehr sehen. ein renomierter hersteller versuchte ĂŒber 5 monate lang ein schlafzimmer (bestellt bei einem großen möbelhaus) auszuliefern, das keine fehler aufwies.

fangen wir einmal an: da war zunĂ€chst einmal der schrank ohne rĂŒckwand und ohne schwebetĂŒren. die glasplatte auf dem highboard fehlte und die vielen kratzer an der plastikzierleiste in metalloptik vom bett. beim ersten versuch.

3 wochen spÀter, kam dann der schrank (als komplettaustausch), der eine völlig zerkratze seitenwand hatte und schief zusammengesetzt wurde. die glasplatte vom highboard fehlte immer noch. immerhin war das bett nach kompletttausch ohne mÀngel.

weitere 3 wochen spÀter, der schrank war vollstÀndig, nur die glasplatte fehlte noch...




mich beschlich das gefĂŒhl, dass diese glasplatte garnicht existiert und nur im katalog auftaucht. dann nach 5 monaten seit dem ersten aufbauversuch, da kam dann die glasplatte. ausgeliefert und montiert durch einen mitarbeiter, der fĂŒr "vergurkte" auslieferungen zustĂ€ndig war. er erblödete sich tatsĂ€chlich fĂŒr die unannehmlichkeiten 2 kaffeegutscheine zu ĂŒberreichen...

zuletzt dann noch mein vw made in mexico, der war niemals lustig und niemals froh. der war so voller macken und vw wollte das schiebedach nach vielem Ă€rger dann nicht tauschen. da lach ich ĂŒber den dieselskandal.

tja made in germany ist nicht immer erste wahl, leider.





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