S端dstaaten Sinfonie -Teil 1

Datum 15.06.2012 | Thema: Reisetipps

Anbieter Gebeco bietet eine Rundreise durch die S端dstaaten Nordamerikas und damit der Wiege der modernen Musik an. Unter anderen werden Memphis, New Orleans und Charleston angefahren. Ein Bericht 端ber eine nicht ganz so erfreuliche Busrundreise.
Von verschiedenen Startpunkten in Europa, oder auch mit selbst organisierter An- und Abreise, startet die Rundfahrt in Atlanta. Von dort aus geht es 端ber Nashville und Memphis nach New Orleans. Einige beenden ihre Tour hier und steigen auf ein Kreuzfahrschiff um, alle anderen Fahren 端ber Floridas Hauptstadt Talahasse nach Savannah 端ber Charleston zur端ck nach Altlanta.

Tag 1:

Nach dem neunst端ndigen Flug von Frankfurt landet man in Atlanta, dem zweitgr旦ten Flughafen der Vereinigten Statten. Vom Gate bis zur Halle in der man abgeholt wird f辰hrt man mit einer U-Bahn, das Gep辰ck gibt man in der Ankunftshalle auf um es dann in der Abholerhalle wieder zu bekommen. Tipp: Wenn Sie k旦nnen nehmen sie das Gep辰ck lieber selbst mit, ansonsten warten sie am F旦rderband doch eine ganze Weile bis sie ihr Gep辰ck wiedersehen.

Hier auch schon der erste Kritikpunkt: Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine die Reisende beinhaltete die in New Orleans auf ein Kreuzfahrschiff umsteigen und eine welche die ganze Rundreise unternehmen. Klingt logisch, f端hte aber dazu das ein Bus mit 15 Personen besetzt war, der zweite Bus jedoch mit 46 Personen vollgestopft wurde. Eine Rundreise mit so viel Personen in einer Gruppe hatte ich bislang noch nie unternommen, und werde, sollte ich je wieder eine solche Tour machen, darauf bestehen das es nicht nochmals vorkommt.
Da wir gegen 18:30 Uhr Ortszeit erst im Hotel ankamen und Altanta auer dem Cola Museum und einem Aquarium touristisch nicht allzu viel zu bieten hat, sind wir Abends nicht mehr weggegangen und haben uns im Melia Hotel entspannt. Das Hotel ist zwar nicht mehr das j端ngste, bitet aber komfortable Zimmer mit Farbfernsehen und freiem WLAN an.


Tag 2:

Mit einer unerfreulichen Nachricht beginnt der Tag. Beim Anbieter American Ring Travel, dem eigentlichen Veranstalter der Rundreise, ist es wohl 端blich das man im Bus rotiert. Soll heien, im Gegensatz zu allen Rundreisen und Bustouren die ich je gemacht habe, werden die Pl辰tze durchgewechselt. Das mag einem Gerecht erscheinen, denn so hat jeder mal die Gelegenheit weiter vorne im Bus zu sitzen, hat aber den Nachteil ds dann auf Personen mit Reisekrankheit keine R端cksicht genommen wird. Meine Frau hat dieses Problem und wir haben uns extra in die dritte Reihe gesetzt, weil dort das Schaukeln des Busses ertr辰glicher ist. Leider wollte das Reiseleiterin Hiltrud nicht einsehen. Auf die Frage was sie denn tun soll wenn ihr schlecht wird, bekam meine Frau die pampige Antwort "dann spucken Sie doch in den Bus!".
Die Reise 端ber hielten wir uns nicht an die Vorgabe. Wenn der Bus zum Einsteigen freigegeben wurde, ging ich als einer der ersten hinein und besetzte den Sitzplatz in der dritten Reihe. Das f端hrte zwar zu Diskussionen, denn der Deutsche im allgemeinen und der Schweizer sowieso, h辰lt sich an Vorgaben. Das diese Vorgaben aber nicht in Deutschland bekannt gegeben worden sind, sonst h辰tten wir die Reise nicht angetreten, sondern erst in Atlanta publik wurden, das wollte wohl niemand begreifen. Nun da wir die Buhm辰nner der Reise waren lief es entspannter. Man hat ja nun einen S端ndenbock.

In Atlanta wurde versprochen das Capitol von auen und innen zu besichtigen. Hier zeigte sich, das die Reiseleiterin schlecht organisiert war, denn ihr war nicht bekannt, das das Capitol wegen Renovierung geschlossen war. So blieb die Besichtigung von auen. In Atlanta besuchten wir noch das Grabmal von Martin Luther King und den Fernsehsender CNN bevor es auf den Highway ging.



Ein netter Zwischenstopp ist Chattanooga, der Ort der eigentlich nur bekannt ist vom Lied Chattanooga ChooChoo. Der einstige Bahnhof wurde zu einem Hotel umgebaut, man kann dort in Bahnwaggons 端bernachten und den gut erhaltenen Bahnhof besuchen.


Weiter geht es nach Lynchburg. Richtig, hier wird die Whiskydestille von Jack Daniels besucht. Probieren kann man den Whiskey nicht, denn im County ist Alkohol verboten. Das man dort die ein oder andere Flasche kaufen kann ist einer Ausnahmegenehmigung zu verdanken.


Nach nunmehr f端nf Stunden nach dem Fr端hst端ck ging es in ein Diner in der Main Street in Lynchburg. Das Mittagessen ist nicht besonders, man solle lieber die Pizzeria in der Short Street in der Parallelstrae aufsuchen.

Angekommen in Nashville gilt es sich umzuziehen. Unweit des Hotels gilt es den Broadway zu besuchen, eine Strae mit vielen Kneipen und Restaurants in der es Livemusik bis sp辰t in die Nacht gibt. Das L辰uft dann in etwas so, man kommt in die Kneipe und holt sich seinen etwas teureren Drink, daf端r zahlt man keinen Eintritt. Die Musik spielt und in unregelm辰igen Abstand kommt dann mal ein S辰nger oder Musiker und gesellt sich zur spielenden Band, groartig! Den Abend kann man auch in einem Country Bunker beginnen, dort spielen mehr oder weniger bekannte Country Musiker und es gibt ein reichhaltiges Essen vom Buffet dazu.





Dieser Artikel stammt von eraser.org
http://www.eraser.org

Die URL f端r diesen Artikel lautet:
http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=1102