NACHRICHTEN LINKS DOWNLOADS FANARTIKEL KONTAKT IMPRESSUM STARTSEITE
Willkommen. Es ist jetzt: 23:43 - 22.10.18
 Willkommen Gast ( Anmelden | Registrieren )
Das Hausarzt Modell: Versagen in weiß - Gesellschaft / Zeitgeschehen - Die Nachrichten
Gesellschaft / Zeitgeschehen : Das Hausarzt Modell: Versagen in weiß
Geschrieben von Webmaster am 16.11.2009 (1881 x gelesen) Artikel vom Autor
Gesellschaft / Zeitgeschehen

Wie schnell mit dem Hausarztmodell Schluss ist, zeigt sich, wenn man wirklich schwierige gesundheitliche Probleme hat. Denn selbst wenn alle Informationen vorliegen gibt es Fehldiagnosen, die von grotesk bis Fatal reichen.

Fall 1:

Normalerweise ist ein Durchfall leicht behandelbar, etwas Imodium und schon nach kurzer Zeit ist alles wieder OK. Wenn sich nach drei Tagen keine Besserung zeigt soll man den Arzt aufsuchen. Gesagt getan, bei Dr. S angekommen und über die Probleme berichtet. Unter anderem wurde auch berichtet das Imodium nicht anschlägt. Dr. S stellt ein Rezept aus und man ging freudig zur Apotheke. Da nach zwei Tagen immer noch keine Besserung auftat gingen wir also wieder zum Arzt. "Ja, ich habe den selben Wirkstoff wie in Imodium aufgeschrieben, dann müssen wir eben zu einem Antibiotikum greifen...."

Diagnose: Der Arzt hat beim ersten mal nicht zugehört sonst hätte er gleich das Antibiotikum verordnet.

Fall 2:

Nach einem Aufenthalt in den Tropen, bei dem es zu einem vermutetem Hitzschlag kam, verschwinden die Gelenkschmerzen in den Unterschenkeln nicht, von denen wir annahmen es wäre eine Überanspruchung durch Sport, den man in der Heimat nicht betreibt (Joggen am Strand, Schwimmen mit Flossen).

Da jedoch plötzlich auch die Handgelenke schmerzten, musste es etwas anderes sein. Somit sind wir zum Arzt und haben die Geschichte geschildert. Dr. Z verschrieb ein Mittel und gab Infusionen mit Zink, Vitamin C und anderen und Verschrieb ein Mittel gegen die Schmerzen.

Da nach einer Woche keine Besserung eintrat, ging eine Person zum Dr. S, der ja schon zuvor versagte, und die andere zur Heilpraktikerin K.

Dr. S versagte erneut. Er hatte zwar Blut untersuchen lassen, aber anhand der Blutwerte nur den Vorschlag eine Überweisung zum Rheumatologen auszustellen.

Heilpraktikerin K. fand, aufgrund der Symptome und des Blutbilds, heraus, dass es sich um eine Wurminfektion handelte und hatte auch gleich das korrekte Mittel verschrieben.

Auch hier krasse Fehldiagnosen der Hausärzte S. und Z. Das Modell nach dem Patienten zunächst ihren Hausarzt aufsuchen sollen bevor sie einen Facharzt, im zweiten Fall wäre ein Tropenarzt der richtige Ansprechpartner gewesen, konsultieren schlägt fehl.

Aus den Vorgenannten Fälle ziehe ich für mich den Schluss: Entweder gleich zum Facharzt zu gehen, oder aber auch einen Heilpraktiker um Rat zu fragen. Das von meiner Kasse angebotene Hausarztmodell werde ich nicht annehmen.

Bewertung: 9.00 (1 Stimme) - Diesen Artikel bewerten -


Weitere Artikel
11.05.2018 - Tipp: Internetradio? Amazon Echo!
27.10.2017 - Was ist so toll an Apple-Pay?
06.09.2017 - info no. 563 // influenced by influencer
31.08.2017 - Nie wieder viele Passwörter: Single Log in
16.08.2017 - Bonuskarten mit Punkteentwertung
09.08.2017 - info no. 562 // alexa, sitz, platz, furz!
17.07.2017 - Lobbyismus in der „Die WELT“
12.07.2017 - Becks baut Stellen in Bremen ab
10.07.2017 - Amazons neuer Bezahlvorgang und Rücksendekosten
08.07.2017 - DVBT2 mit Freenet: Einfach nur schlecht



Bookmark Artikel auf eine der nachstehenden Seiten

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen  Diese Seite bei Twitter veröffentlichen  Diese Seite bei Facebook veröffentlichen                      Webnews 

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

Mitglied Diskussion
enforcerer
Geschrieben am: 17.11.2009 15:34  Aktualisiert: 17.11.2009 15:34
Webmaster
Mitglied seit: 01.09.2006
aus: Deep in the Hypes
Beiträge: 590
 Aw: Das Hausarzt Modell: Versagen in weiß
Ich gehe immer zu Dr. Menthol!

Hype Enforcement Agency
Zitate
My movies were the kind they show in prisons and on aeroplanes, because no-one can leave.

Burt Reynolds