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Das böse Erwachen - Wirtschaft und Finanzen - Die Nachrichten
Wirtschaft und Finanzen : Das böse Erwachen
Geschrieben von c4sh am 24.11.2008 (1787 x gelesen) Artikel vom Autor
Wirtschaft und Finanzen

"Es wird ein Jahr der schlechten Nachrichten", warnt uns am 22. November die beliebteste Bundeskanzlerin aller Zeiten. Das verwundert nun wirklich nicht, ist die Krise doch systembedingt. Die Druckerpressen laufen, sogar in der Schweiz werden die Geldhähne voll aufgedreht. Und der Wahnsinn geht weiter.

Die Citigroup, eine der größten Banken weltweit, nimmt 20.000.000.000 Dollar Cash und eine Bürgschaft über 306.000.000.000 Dollar auf. Wie schon am 06.10. vermutet, reicht es bei der abgewrackten HypoReal hinten und vorne nicht: also nochmal 20.000.000.000 EUR an Steuermitteln einschießen, damit die "Golden Boys" noch ein wenig weitermachen können, denn bald gibt es ja Weihnachtsgeld, und eine Pleite vorher wäre höchst ärgerlich. Sozialismus für Reiche eben.

Durch diese wahnsinnigen Rettungspakete wird das Unheil nicht abzuwenden sein. Der beständige Aufschwung in den letzten Jahrzehnten verleitet leicht zu der Annahme, den Markt mit genügend "fresh money" in jede beliebige Richtung drehen zu können. Das wird die Krise nur verlängern. Es ist wie mit einem Pflaster, das 'runter muß: Kurz und schmerzvoll, oder lang und schmerzvoll. Weh tut es in beiden Fällen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin die Reise geht. Nach dem Börsencrash von 1929 sorgte nicht zuletzt der "New Deal" dafür, daß die Krise länger dauerte als nötig und letztlich die USA in den zweiten Weltkrieg brachte (http://mises.org/rothbard/agd.pdf). Daher kann man leider befürchten, dies war nicht der Anfang vom Ende der Krise, sondern eher das Ende vom Anfang. Prof. Dr. Max Otte warnt schon lange vor dem Crash und gibt dem Privatanleger Ratschläge, aus dem Gröbsten herauszubleiben, aber seit wann hören Politiker auf Wissenschaftler. Auch er rät dazu, in Zeiten der Not in krisenfeste Werte zu investieren, und dazu gehören starke Aktien und eben GOLD. Nur gerade dessen Besitz war ja in den USA ab 1933 verboten...

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