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Notstand - Politik - Die Nachrichten
Politik : Notstand
Geschrieben von c4sh am 06.10.2008 (2061 x gelesen) Artikel vom Autor
Politik

Die Finanzkrise weitet sich aus. Anstatt den Markt sich selbst zu überlassen und die Zocker, die die Krise durch jahrelange Exzesse herbeigeführt haben, von der Platte zu fegen, gießt der Staat auch noch Öl ins Feuer. Das kann zu einem bösen Erwachen führen.

Trotz aller staatlichen Eingriffe in den Markt ging es mit der Hypo Real Estate heute kräftig bergab. Kein Wunder, denn die 26.000.000.000 Euro reichen nicht. Und ob das Doppelte reichen wird, ist ebenfalls sehr fragwürdig. Anstatt den Laden endlich dahin zu schicken, wo er hingehört, nämlich in die Pleite, tun die Politiker das, was sie am Besten können: sappeln. Auf die Frage, welche Bank denn nun "rettungswürdig" sei, antwortet man: "Ich würde eine Bank retten, wenn sie systemrelevant ist.". Und welche in diese Kategorie fallen, das "können nur Experten beurteilen", frei nach Karl-Heinz Grasser, der sich somit offenbar nicht als "Experte" geoutet hat.

Welche Interessen verfolgen die, die, entgegen den Gesetzen des Marktes, das Steuergeld verpulvern und tote Patienten am Leben erhalten? Egal, wie viel Geld man hineinsteckt, es wird nicht reichen. Warum wählt man nicht den Weg, das System mit einem lauten, aber kurzen Knall neu zu starten? Die Antwort ist einfach: es geht um Krieg.

Man darf nicht vergessen, daß "ins Bodenlose stürzende Kurse" ja immer bedeutet, daß irgendjemand die Papiere günstig einkauft. So übernehmen arabische, chinesische und russische Investoren langsam aber sicher das, was Huntington den westlichen Kulturkreis nennt. Dieser wird aber nicht tatenlos zusehen, wie seine Industriewerte in die Hand des Gegeners fallen (und aus Sicht der US-Amerikaner ist China und der Nahe Osten immer noch genau das, machen wir uns nichts vor).

Somit besteht die Möglichkeit, daß sich diese Finanzkriese zu einem massiven militärischen Konflikt ausweitet, dessen Ende niemand mehr vorhersehen mag, außer vielleicht Albert Einstein. So blöd, wie ich immer gerne behaupte, sind unsere "Führer" dann ja doch nicht. Die Vorbereitungen auf ein solches Szenario sind ja schon vor längerer Zeit getroffen worden. Vor einem Jahr hat man die Zusammenstellung des BWL-Boten der in Deutschland geltenden Notstandsgesetze noch als Panikmache abgetan, heute sind diese Stimmen leiser geworden. So ein Zufall, daß es auch gerade in die Zeit der Finanzkrise fällt, daß die Bundeswehr im Inneren operieren darf. Als Aufhänger dient dafür natürlich wieder der "Taliban-Top-Terrorist" (TTT) [TM], was denn auch sonst. Wahrscheinlicher ist eher, das "dort oben" mit entsprechenden Unruhen in der Bevölkerung gerechnet wird, so daß man den Einsatz der BW-Kräfte auf eine rechtlich einwandfreie Grundlage stellt. Zwischen Brandenburger Tor und der Siegessäule gibt es ja genügend Laternen, die man auch anderweitig nutzen könnte.

Daß die Bevölkerung scheißegal ist, darüber besteht kein Zweifel. Die Regierung garantiert fast 50.000.000.000 EURO für die abgewrackte Hypo Real Estate, die ja nun eine höchst spekulative Anlage ist, aber im Vergleich nur 511.000.000.000 EURO für die Einlagen aller deutschen Sparer, also gerade mal das Zehnfache. Bin ich eigentlich der einzige, der sich hier verarscht vorkommt?

Ich halte es da lieber mit Harry Zingel: Gold paßt in jedes Fluchtgepäck.

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Mitglied Diskussion
enforcerer
Geschrieben am: 08.10.2008 20:13  Aktualisiert: 08.10.2008 20:13
Webmaster
Mitglied seit: 01.09.2006
aus: Deep in the Hypes
Beiträge: 590
 RE: Notstand
Was soll man dazu sagen? Gelder bei diesen Direktbanken, bei denen Anlagen bisher nur eingeschränkt garantiert waren, sollen nun zu 100% gedeckt sein?

Wäre schlimm! Schließlich wird der höhere Zinssatz nun auch noch belohnt.
Zitate
Das Gedächtnis ist eine Schublade die dauernd klemmt.

Sir Peter Ustinov