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Hallo Herr Tiefensee - Politik - Die Nachrichten
Politik : Hallo Herr Tiefensee
Geschrieben von derfaekaldoktor am 30.06.2008 (1948 x gelesen) Artikel vom Autor
Politik

Guten Morgen, so möchte man sagen. Herr Tiefensee ist aufgewacht. Was viele Autobahnfahrer schon bemerkt haben: So geht es nicht weiter! Das hat nun auch Herr Tiefensee bemerkt. Dieser Anflug von Realismus bei einem Politiker ist schon fast unheimlich.

Da Problem ist hausgemacht. Fehlende Infrastruktur fängt an die schnelllebige Wirtschaft zu behindern. Dabei spielt das Wirtschaftswachstum in relativen Zahlen keine Rolle, wenn in absoluten Zahlen ein Anstieg vorhanden ist. Zur Erklärung Herr Tiefensee: 5% von 100 sind 5. 2,5% von 200 sind auch 5. Was soll uns dieser Ausflug in die Prozentrechnung sagen? Wer hat mehr am Ende? Es würde Jahre dauern, wenn beide Steigerungen gleich bleiben, bis die 100 die 200 eingeholt hätte.



Wie dem auch sei. Versäumnisse in der Vergangenheit sollen nun mit Freigabe des Standstreifens für LKW und mehr Überholverbote für LKW bekämpft werden. Ob dieser Weg richtig ist, werden unzählige teure Pilotversuche mit unzähligen Statistiken dann auswerten, kurz bevor diese Schnapsidee ganz verschwindet.

Die Schiene wäre eine Chance gewesen. Stattdessen wird das Streckennetz der Bahn AG aber immer dünner und nur noch „rentable“ Transitstrecken werden bedient. Vorbei sind die Zeiten eines Stückgutlagers an jedem Kleinstadtbahnhof. Nützen tut uns das aber auch wenig. Die Strecken und Bahnhöfe sind zurückgebaut. Die Tür für die Schiene wieder aufmachen ist unbezahlbar.

Dabei wäre ein ausgebautes Streckennetz mit vernünftigen Anbindungen der einzige Weg den Verkehr von der Straße zu bekommen. Doch was ist so flexibel wie ein LKW? Dazu brauchen wir kurze Umschlagzeiten bei der Bahn, vernünftige Chancen für die Bahn und vor allem den Willen auf die Bahn zu schwenken.

Die Erkenntnis, das weniger Staus den Benzinverbrauch senken und damit auch noch die Umwelt schonen, dürfte Herrn Gabriel, der Walze aus Niedersachsen, eher ein Dorn im Auge sein. Aber in kleinen Städten angefangen, setzt sich die Staufabrik endlos fort.

Bleibt nur zu sagen:
Wenn die Einnahmen aus KFZ-Steuer, Mineralölsteuer etc. nicht zweckentfremdet worden wären, dann müssten wir auf Straßen aus Gold fahren.


Der Traum ist aus, willkommen in der Wirklichkeit Herr Tiefensee.

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