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Next Stop: Monterey - Reisetipps - Die Nachrichten
Reisetipps : Next Stop: Monterey
Geschrieben von airportmaster am 01.07.2008 (1935 x gelesen) Artikel vom Autor
Reisetipps

Ein Zwischenstopp auf dem Highway #1 sollte unbedingt in Monterey gemacht werden. Die Innenstadt hat nicht wirklich viel zu bieten. Aber dennoch sind einige Attraktionen zu bewundern.

Fangen wir im Norden an. An der Pier gibt es eine Reihe von Fischrestaurants und das wichtigste für Touristen. Whalewatching. Der Preis beträgt um die 35 US$ pro Person. Die Fahrt dauerte etwa drei Stunden. Auf unserer Tour war eine Studentin für Meeresbiologie als Guide an Bord. In den knapp drei Stunden sahen wir Tümmler und Buckelwale. Ab- und zu sind wohl auch Orcas zu bestaunen. In diesen Genuss kamen wir allerdings nicht.

Zu Fuß von der Pier in Richtung Süden sieht man im Hafenbecken auch schon eine Menge Seelöwen und kann ein Stück auf der Cannery Row gehen. Jener Straße, die von John Steinbeck im gleichnamigen Buch bedacht wurde (auf dt. Die Straße der Ölsardinen). So spektakulär ist dies aber dann doch nicht. An dieser Straße liegen einige von außen nett aussehende Hotels. Zu eine zu empfehlenden Unterkunft später.

Auf keinen Fall auslassen sollte man das Monterey Bay Aquarium. Der Eintritt von 24,95 US$ lohnen auf jeden Fall. Unter anderem gibt es dort die nur in der Gegend von Monterey vorkommenden Seeotter zu bewundern. Dazu kommen noch ein Kelpforest, riesige Wasserpflanzen, die an der Pazifikküste vorkommen. Ein weißer Hai hat seinen unabsichtlichen Fang überlebt und ist nun in einem riesigen Wasserbecken. Einzuplanen sind auch hier mindestens 4 Stunden.


Für alle Attraktionen gilt: In den Motels, Hotels und sonst wo immer nach Coupons schauen, evtl. gibt es 1 bis 2$ Nachlass, damit hat man die lokalen Steuern (local Tax) schon gespart.

Südlich von Monterey gibt es den 17-Mile-Drive. Eine Privatstraße, die besonders bei Touristen beliebt ist. Für ein Fahrzeug beträgt der Preis 9,25 US$. Anziehungspunkt für alle Touristen ist die Lone Cypress. Eine Zypresse, die seit über 250 Jahren steht. Ohne entsprechendes Teleobjektiv sieht man die Seile nicht, die dieses Wahrzeichen festhalten. Der 17-Mile-Drive gehört zu den muss man gesehen haben Attraktionen, obwohl er unspektakulär ist. Die Aussichtspunkte sind nicht unbedingt weltbewegend.

Am südlichen Ausgang ist man schon fast in Carmel by the Sea. In dieser wohlhabenden Gemeinde war Clint Eastwood einmal Bürgermeister und auch ein Haus ist nach ihm benannt.

Übernachtung: Sicher kann man in Motels übernachten. Empfehlen möchte ich aber das Hotel Asilomar in den gleichnamigen State Park. Die große Anlage hat große Blockhütten mit jeweils mehreren großen Zimmern und kann auch für Tagungen oder sonstige Gruppen genutzt werden. Die Häuser liegen halb im Wald und es gibt kostenlose Tiefgaragen. Bei der Anfahrt vom Hauptgebäude zu seinem Haus, kann man auch schon mal falsch Abbiegen. Die Zimmer sind groß und sauber. Der Weg zu den Zimmern allerdings beschwerlich, wenn man von der Tiefgarage in den zweiten Stock muss. Merkwürdig für amerikanische Verhältnisse ist der fehlende Fahrstuhl.

In etwa zwei bis drei Minuten ist man aber auf den Holzstegen, die schön verschlungen zum Strand führen. Sehr entspannend. Neben Vögeln gibt es auf diesem Zwischenstück auch Rehe. Das Frühstück im Hotel ist klasse. Es erinnert an eine Jugendherberge mit Essensausgabe. Doch wer kann zu Buttermilchpfannkuchen mit salziger Butter, French Toast, Erdbeeren, Bananen und einer Marzipantasche schon nein sagen? Doch nein? Unglaublich, dann für solche nicht an amerikanische Verhältnisse anpassbare Touristen, doch lieber Ahornsirup.

Links zum Artikel:
17-Mile-Drive
Monterey Bay Aquarium
Hotel Asilomar
State Beach Asilomar

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