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Nächster Schlag ins Kontor im öffentlichen Dienst? - Gesellschaft / Zeitgeschehen - Die Nachrichten
Gesellschaft / Zeitgeschehen : Nächster Schlag ins Kontor im öffentlichen Dienst?
Geschrieben von derfaekaldoktor am 20.11.2007 (1550 x gelesen) Artikel vom Autor
Gesellschaft / Zeitgeschehen

Tarifautonomie im öffentlichen Dienst gibt es streng genommen nicht. Schließlich verhandelt die Gewerkschaft mit dem Staat. Sieht also schlecht aus. Die im Vergleich zur privaten Wirtschaft geringe Bezahlung im öffentlichen Dienst soll nun leistungsbezogener werden. Klar noch mehr Leistung bei den Krankenschwestern? Als wenn dies noch nicht reicht, soll wie in den neuen Bundesländern ein neuer Anlauf auf die vierzig Stundenwoche genommen werden. Der faule Abschluß der letzten Verhandlung war Heiligabend und Sylvester sind volle Arbeitstage und die 39 Stundenwoche. Da kann man ja noch eine Schippe drauflegen. Ein Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, der unter 30 Jahre alt ist hat übrigens nur 26 Tage im Jahr Urlaub.

Man kann nur hoffen, dass der Streik der Bahnmitarbeiter erfolg hat, ansonsten werden die kommunalen Arbeitgeber ihre Forderungen 1:1 durchdrücken können.

Der Verein Kommunaler Arbeitgeberverbände hat sein 10 Punkte Programm vorgelegt. Nur weil Beamte 42 Stunden arbeiten, bedeutet dies nicht automatisch einen Übertrag auf die Beschäftigten. Die Nachteile von eben verbeamteten liegen in der Rentenversicherung und in der Beamten gegenüber schlechteren Bezahlung. Zudem möchte der VKA auch noch an der Zusatzversorgung der öffentlich Beschäftigten rütteln. Gerade diese sollte ursprünglich einmal die Rente auf dem Niveau des letzten Nettogehalts ermöglichen und den Arbeitnehmer eine ähnliche Altersversorgung, wie bei den Beamten ermöglichen.

Dieser Vorteil ist längst aufgefressen. die Schere zwischen öffentlichen Dienst und Privatwirtschaft geht immer weiter auseinander. Wenn das so weitergeht, werden öffentlich Beschäftige bald noch Fördermittel beantragen müssen. Für mehr Stunden Arbeit weniger Geld. Versprechen der Arbeitgeber aus der Vergangenheit zählen nicht mehr.

Aber auf eines ist in Deutschland ja zu zählen. Werden die Mülltonnen nicht abgeholt, fahren die Züge nicht, dann werden die Streikenden gleich geächtet. Soweit hat uns unsere Kultur schon gebracht.



10 Punkte Programm des VKA

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Mitglied Diskussion
norden1574
Geschrieben am: 26.11.2007 05:26  Aktualisiert: 26.11.2007 05:26
Nicht zu schüchtern zum Reden
Mitglied seit: 22.11.2006
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Beiträge: 27
 _CM_RE: Nächster Schlag ins Kontor im öffentlichen Dienst?
Dies ist ein Thema, worüber ich mich immer ein wenig aufrege.
Ich kann nur sagen, in meinem Betrieb hat jeder unter 30, 25 Tage Urlaub.
Zitate
Bei der Ablehnung eines Beschäftigungsangebots sind Sanktionen vorgesehen, bis hin zur vollständigen Streichung des Sozialhilfe-Regelsatzes. Bei fortgesetzter Weigerung wird die Sozialhilfe noch stärker gekürzt.

Roland Koch