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Das wirkliche Klimaproblem - Gesellschaft / Zeitgeschehen - Die Nachrichten
Gesellschaft / Zeitgeschehen : Das wirkliche Klimaproblem
Geschrieben von c4sh am 22.02.2007 (1945 x gelesen) Artikel vom Autor
Gesellschaft / Zeitgeschehen

Wahre Worte sind nicht schön - und schöne Worte sind nicht wahr. Die Klimakatastrophe ist angeblich nicht mehr aufzuhalten, daher machen wir jetzt noch auf unsinnigen Aktionismus. Das eigentliche Problem wird sehenden Auges ignoriert.

Wissenschaft strebt nach neuen Erkenntnissen. Ein eigenes Gebiet der Philosophie beschäftigt sich mit ihr. Man sollte meinen, in unserer "aufgeklärten" Zeit hätte die Menschheit gelernt, die Ergebnisse der Wissenschaft zu ihrem Vorteil zu nutzen. Aber die gesellschaftlichen Irrtümer sind die gleichen wie vor 2000 Jahren.

Die aktuell angeheizte Diskussion über den Klimawandel nimmt quasi religiöse Züge an - Es gibt entschiedene Befürworter der Ideologie, daß ein vom Menschen beinflußter Klimawandel zum Schaden der Menscheit führt. Auf der anderen Seite gibt es entschiedene Gegner, die sich gegen eine politische Intstrumentalisierung dieses Themas einsetzen.

Das Klima der Erde hat sich über ihre gesamte Lebenszeit geändert, und das wird es weiter tun, unweigerlich bis zum Hitzetod des Planeten.

Das Wort "Klimawandel" ist eine politische Kampfvokabel, eine Worthülse, die nur als Symbol für einen schlechten Einfluß des Menschen auf sich und seine Umwelt steht. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler wird den Einfluß des Menschen auf das Klima bestreiten. Das Klima ist ein Produkt aus vielen verschiedenen Faktoren, viele bekannt, noch mehr unbekannt, einige auch noch chaotischen Einflüssen unterlegen. Der Mensch ist Teil dieses Systems, und somit beeinflußt er zwangsläufig dieses durch sein Handeln.

Die politische Frage ist daher die, ob sein Tun richtig oder falsch ist. Da der Mensch auch ein biologischer Organismus ist, besteht sein Ansinnen hauptsächlich aus zwei Dingen: Erhalt des eigenen Organismus und Fortpflanzung ("Fressen und Ficken"). Da der Mensch als einziges Tier auf der Erde sich seiner Fähigkeit zu denken rühmt, und nicht nur seiner biologischen Programmierung folgt, ergeben sich gewisse Unterschiede in seiner Handlungsweise - Die traditionellen Fortpflanzungstrategien werden sehr unterschiedlich angewandt. Vereinfacht kann man sagen: Hohe Kultur wenig Kinder, niedrige Kultur viele Kinder.

Und hier liegt die bittere Wahrheit begründet. Da der Mensch nur eine Spezies darstellt, gelten auch eben dieselben Gesetze für sie - leider will "man" das nicht wahrhaben. Das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung wird so wie so enden - Bäume wachsen nicht in den Himmel. Es bleibt nur die Frage zu klären, ob der durch die kommende Katastrophe verbleibende Rest der Menscheit überleben kann, oder nicht. Nun ist dieses Thema von gewisser politischer Brisanz, und Extremisten gibt es da wie dort. Was in ferner Zukunft passieren wird, das ist relativ klar. Hoffen wir, daß die Fähigkeit zu denken ausreicht, um zu positiven Ergebnissen zu kommen.

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